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Disneys Aladdin – Das Musical in Hamburg

Ein Erfahrungsbericht vom Musical Besuch in Hamburg

Hamburg ist bekannt für seine Musicals, nicht erst seit dem Disney Debut von König der Löwen vor 14 Jahren. Nun gibt es einen neuen mitreißenden Stern am Hamburger Musical Himmel und wieder ist dieser aus einer Disney Produktion entsprungen.

2011 hatte Aladdin seine Uraufführung am Broadway in New York, Anfang Dezember 2015 kam es dann endlich nach Hamburg, begeisternd aufgenommen von der Presse und Musical Fans.

Auch ich habe mir ein Bild vom Musical in Hamburg gemacht, hier ein Erfahrungsbericht.

Zunächst einmal ist die „Neue Flora“, das Hamburger Theaterhaus ein alter Hase in Sachen Musicals. 1990 fertiggestellt, hat es u.a. bereits Aufführungen von „Das Phantom der Oper“, „Dirty Dancing“ oder auch „Tarzan“ geführt. Nun also Aladdin, nachdem Disney’s Tarzan gen Stuttgart weitergezogen ist.

Das Stage Theater „Neue Flora“ umfasst knapp 2000 Sitzplätze, wovon 550 in den Rang fallen und 1415 Sitzplätze im Parkett. Im Gegensatz zu einem Kino sind die Rangplätze nicht die besseren, was auch die hohen Preisunterschiede zeigen. Ob und inwiefern ein Ticket teuer oder nicht ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Geht es bei rund 60€ pro Sitzplatz los, sind nach oben hin erst bei rund 220€ Grenzen gesetzt, auch in Abhängigkeit von Wochentagen und Vorstellungszeit, die zweimal am Tag (Mittags und Abends) stattfindet. Einige Ermäßigungen werden an Senioren, Behinderte, Kinder und Gruppen gegeben.

Neben den Ticketpreisen sollte an etwas Bargeld gedacht werden. Der Veranstalter nimmt für das Parkhaus satte 9 Euro für die Vorstellung, was aus meiner Sicht deutlich überzogen ist. Dies geht ganz klar zu Kosten des Publikums, das ohnehin tief in die Tasche greifen muss, nicht zuletzt bei Snacks und dem Programmheft. Da das Stage Theater sehr gut von den Hotels aus der Stadt aus erreichbar ist, empfiehlt sich der Weg mit dem öffentlichen Nahverkehr. Direkt davor gibt es eine S-Bahn und eine Bushaltestelle. Bzgl. eines passenden Hotels empfehle ich Booking.com, da es sich häufig kurzfristig stornieren läßt und sehr gute Preise hat.

Wer sich im Theater auf dem Rang niederlässt, sollte keine Höhenangst aufweisen. Von oben herab geht es steil nach unten, die Bühne wirkt sehr klein und Details sind auch für gute Augen nicht einfach ausmachbar. So muss man schon genau hinschauen, wenn man Aladdins Wunderlampe bewundern will. Insgesamt wurden aber auf kleine Details verzichtet oder fallen nicht besonders ins Auge, sodass dies dem Musical keinen Abbruch tun sollte. Eine direkte Sicht aus der Mitte kann hingegen von Vorteil sein, da die Bühne und die Effekte wie das Erscheinen von Dschinni dann einfach plastischer wirken. Gerade Effekte wie das Fliegen des Teppichs durch den nächtlichen Sternenhimmel sind dann realistischer, da sich die Sterne über Lichteffekte „mitbewegen“.

Die Show selbst ist aus meiner Sicht grandios. Nachdem ich bereits Disney’s Tarzan und Disney’s Der König der Löwen gesehen habe, kann sich Aladdin durchaus mit seinen Vorgängern messen lassen. Die Handlungen richten sich sehr nah an denen des 1992 erschienen Disney Films. Im Gegensatz zur relativ einseitigen Kulisse von „Tarzan“ ist es hier ein farbenfrohes Werk das häufig die Bühnenbilder wechseln läßt und durch unglaublich tolle Lichtspiele beeindruckt. Man kann sich förmlich in die Welt von Aladdin hinein versetzen. Handelt es sich bei Aladdin Akteur Richard-Salvador Wolff noch um einen sehr unerfahrenen, jungen Darsteller, tut das der Sache keinen Abbruch: Er spielt seine Rolle von der ersten Minute an grandios und wird von Jasmin „Myrthes Monteiro“ zauberhaft begleitet.

Eine besondere Rolle kommt außerdem Dschinni zu: Enrico de Pieri spielt ihn wunderbar chaotisch lustig mit aktuellen Gags bei dem von Filmshow Entertainern bis hin zu Kanzlerin alle ihr Fett weg bekommen.

Aber eines können Sie allesamt: Singen! Grandios gut singen, was das Publikum auch sichtlich während der Vorstellung begeistert.

Meiner Meinung nach absolut empfehlenswert. Am besten direkt mit einem Wochenend Trip in Hamburg verbinden und sich von tausend und einer Nacht verzaubern lassen. Was es in Hamburg sonst noch zu erleben gibt, erfährst du im nachfolgenden Link. Viel Spaß!

 

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Kommentare

Yannick

vor über einem Jahr

Das klingt super! Wir waren bisher nur in König der Löwen, das war schon ein Erlebnis!

Till

vor über einem Jahr

da werde ich auch mit meiner Freundin hinfahren! und dann noch ein-zwei tage durch die City!

Reinhold

vor über einem Jahr

Das muss jetzt auf die 'To do' Liste für 2016 ;)

Bettina

vor über einem Jahr

nur König der Löwen ist schöner !!

Josep

vor über einem Jahr

oh das wird der nächste wochenend-Trip nach Hamburg!!

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Samuel Schmidt

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