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Wertsachen und Dokumente – Tipps für deine Reise

So reist du sicher

Mit diesem Ratgeber erhältst du einige Denkanstöße und Tipps für deine Reise. Immer wieder stellt sich die Frage, wie man unterwegs mit Wertsachen und wichtigen Dokumenten umgeht. Ist der materielle Wert dieser Gegenstände auch gering – der Ärger wenn sie nicht mehr vorhanden sind ist groß. Ein Anruf bei den Amerikanern um die Mastercard zu sperren, der Gang zur Botschaft, wenn der Reisepass weg ist und der Behördengang zu Hause, um wieder zu einem Führerschein oder Personalausweis zu gelangen. Aus eigener Erfahrung kenne ich gerade die Problematik mit Botschaften und fehlender Möglichkeit, im Ausland an Bargeld zu gelangen.

Doppelt hält besser – Kopiere deine Unterlagen


Zunächst einmal empfiehlt es sich, alle Unterlagen wie Reisepass, Personalausweis, EC- und Kreditkarten, Führerschein und Impfausweis einzuscannen und als Kopie mitzuführen. Persönlich habe ich diese Unterlagen in Originalgröße ausgeschnitten und laminiert. So sind sie vor Feuchtigkeit und Zerknittern geschützt. Auf der Botschaft in Kula Lumpur hat mir die Kopie des Reisepasses enorm Zeit gespart, da das Vertrauen der Behörden von Anfang an gegeben war. Und zudem wichtige Nummern direkt griffbereit waren. Auch der Anruf bei der Mastercard war weitaus einfacher, denn wie erklärt man einem englischsprachigen Hotline Mitarbeiter in New York City, wer man ist und welche Kreditkarte eigentlich gestohlen oder verloren ging. Die Kopie hat alle wichtigen Daten, die man hier benötigt. Aber Achtung: Gerade bei der Kreditkarte sollte man den Sicherheitscode vor dem Laminieren ausschneiden oder anderweitig unkenntlich machen. Ansonsten ist die Kopie in Kombination von Kartennummer und Sicherheitscode bares Geld wert. :-)

Die Kopien hebt man natürlich an einem getrennten Ort zum Original auf. Im Hotelsafe, abgeschlossen im Koffer oder im Schließfach des Hostels sind sie relativ sicher.

Ein Foto der Freundin ist gut – ein eigenes ist besser


Zwei separate Passfotos bei diesen Kopien beigelegt, helfen außerdem im Ausland bei der Beantragung eines vorläufigen Reisepasses, wenn das Original nicht mehr verfügbar ist. Ansonsten wird dich die Botschaft bitten, erst zu einem Fotografen zu gehen um ein Passbild zu erstellen. Es wiegt nichts und spart im Zweifel viel Zeit und Geld. Du solltest diese Bilder jedoch nicht bei deinem Ausweis mitführen, da im Zweifel sonst beide Dinge weg sind.

Verstecken spielen – im Urlaub kein Spaß


Fehlt zu guter Letzt nur noch ein sicherer Ort deiner Originale. Viele Dinge, wie Kreditkarte oder Ausweis, solltest du direkt bei dir führen. Auf sie bist du ohnehin ständig angewiesen. Der Geldbeutel in der Hosentasche kann aber schnell zu begehrtem Diebesgut werden. Besser sind hier nützliche Helfer wie das Moneypack von Meru. Es ist ein hauchdünner Brustbeutel, der weich auf der Haut liegt. Trägt man ihn unter einem T-Shirt, fällt er nicht auf, da er sich direkt an den Bau anschmiegt. Auch das Geld ist hier sicher verstaut und im Zweifel schnell und einfach erreichbar.

Eine weitere Möglichkeit sind Gürtel mit integrierten Taschen. Diese sind über einen Reißverschluss zu öffnen, aber bieten nicht sehr viel Platz. Für den Notgroschen sicherlich aber eine gute Sache.

Ebenfalls sind Hosen sehr zu empfehlen, die in der Hosentasche einen weitere Innentasche mit Reißverschluss haben. Sie lassen sich bei einem schnellen Griff nur sehr schwer öffnen. Die Chance, dass man den kurzen Griff mitbekommt, ist extrem hoch.

Was dich ebenfalls schützen könnte, sind Honeypots: Der leere Wegwerf-Geldbeutel in der Tasche lenkt den Dieb im Zweifel hierauf. Erst wenn er diesen öffnet, wird er merken, dass er damit nicht weit gekommen ist. Die Umhängetasche sollte ebenfalls nicht mit Wertsachen bestückt werden. Dreiste Diebe haben sie schnell entwendet. Die Gefahr, eine Tasche liegen zu lassen, sollte ebenfalls abgewogen werden.

Ist eine Tasche dennoch Not am Mann, hilft es, wenn sie mehr als einen Träger hat. Ein Bauchgurt, der zusätzlich schützt, hilft vor schnellem Griff nach diesem Gegenstand.

Gut vorbereitet – Informiere deine Freunde


Wenn du nicht alleine reist, ist es ratsam, dass du mit deinem Mitreisenden wichtige Nummern austauschst. Die Familie hat er im Falle eines Unfalls schnell erreicht. Wichtiger aber sind vor Ort Versicherungsnummern wie die der Auslandskrankenversicherung, Impfnachweise und Informationen zu ungewöhnlichen Krankheiten und anderen Besonderheiten. Dein Mitreisender kann hier ein wichtiger Informationsträger sein, der deine Genesung beschleunigt, sofern er die relevanten Informationen hat.

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Samuel Schmidt

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