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Berchtesgadener Alpen: Eine Urlaubsregion mit tollen Highlights

Von sportlichen Highlights bis zum Obersalzberg



In diesem Blog möchte ich kurz die Region Berchtesgaden mit Schönau und Königssee sowie die Berge Watzmann und Jenner vorstellen. Warum? Weil sie sich optimal für ein verlängertes Wochenende oder einen ein- bis zweiwöchigen Urlaub anbietet. Es ist ein traumhaft schönes Fleckchen am südlichsten Zipfel Bayerns.

Berchtesgaden besticht durch seine wunderbare Lage. Man ist in den Bergen angekommen, musste aber bei der Anreise keine erklimmen. Das macht die Anfahrt in die Alpenvorläufer sehr bequem. Seen wie der Königssee, die Berge Watzmann und Jenner sowie das geschichtliche Thema um den Obersalzberg mit seinem heutigen „Eagles Nest“, der einstigen Festung Adolf Hitlers. Nach Berchtesgaden locken im Sommer die sportlichen Aktivitäten und im Winter die erholsamen Thermen und Highlights unter Tage. Kurzum: Man kann das ganze Jahr dorthin.

Lage

Die Berchtesgadener Alpen liegen im südlichen Teil Bayerns. Von München aus benötigt man gut zwei Stunden dorthin, die Fahrt ist jedoch durch lange Autobahnabschnitte bequem, nennenswerte Höhenmeter sind nicht zu überwinden. Auch mit dem Zug über Freilassing ist Berchtesgaden gut zu erreichen. Die Fahrtzeit verhält sich ähnlich.

Ich möchte hier nicht allzu tief darauf eingehen, diese Informationen finden sich auch im WIKI wieder. Interessanter sind die Highlights und Unternehmungen aus erster Hand ;-)

Highlights

Highlights gibt es reichlich. Ich beginne mit den sportlichsten und beende es mit der Erholung.

Zunächst sind da die Möglichkeiten für Klettersteige genannt. Die Berchtesgadener Alpen bieten hier eine Reihe von gut ausgebauten Möglichkeiten, die sowohl geführt, als auch auf eigene Faust bestiegen werden können. Ausprobiert habe ich dabei den Grünsteig, ein wunderbarer Klettersteig hoch auf einen Berg mit einer Wahnsinns-Aussicht über die Region Watzmann, Jenner, Berchtesgaden. Der Weg ist sportlich und nicht für Anfänger geeignet. Kann aber über geführte Touren bestiegen werden.


Foto: Blick vom Grünstein auf Kehlsteinhaus, Jenner und Königssee

Weniger aufwendig und kürzer ist der Klettersteig am Jenner. Der Einstieg ist oberhalb der Mittelstation der Jenner Seilbahn. Die Strecke ist für Familien geeignet, schwindelfrei sollte man aber auch hier sein. Man gelangt direkt unterhalb des Jenners auf dem Wanderweg, bei dem man einen Blick auf die Gleitschirmflieger genießen kann die hier starten.


Foto: Ausstieg vom Familiensteig am Jenner


Foto: Paragliding Start am Jenner

Für Mountainbiker bietet die Gegend ebenfalls viele Möglichkeiten. Wer Canyoning und Rafting machen will, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Für all diese Aktionen gibt es Tourenanbieter, die die Organisation schnell und unkompliziert übernehmen.

Wer sich in der Region um den Jenner bewegt, wird schnell die Paraglider bemerken. Sie starten am Jenner und fliegen über das Tal. Und wer genau hinschaut sieht, dass man auch mitfliegen kann. Die Aussicht auf die Berchtesgadener Alpen ist grandios, der Flug kann bis zu 1,5h dauern, wenn man das möchte. Anbieter gibt es hier einige, zumeist aus Bad Reichenhall kommend.

Wanderungen

Wer in den Bergen ist, wird auch wandern wollen. Da bietet die Region alle erdenklichen Schwierigkeitsgrade und Dauern an. Ich beginne mit einer einfachen Wanderung und steigere mich zu den mehrtätigen. Sie dienen nur einer kleinen Auswahl, es sind einfach zu viele Möglichkeiten die sich bieten. Nenne deine Favoriten gerne als Kommentar hier unter dem Blog.


Foto: Blick vom Jenner Gipfel

Zunächst bietet sich der Jenner als Ausgangspunkt an. Man kann an der Talstation in Schönau starten und nach oben laufen. Die Dauer beträgt ca. 3,5-4h, die Wanderwege sind sehr gut beschriftet. Zunächst geht es über Almwiesen durch einen Wald hinauf bis zur Mittelstation. Hier wird man mit einer tollen Aussicht belohnt, die nach oben hin immer besser wird. Der Jenner läßt sich von zwei Seiten bewandern, die jeweils auf der Rückseite von Berchtesgaden aus gesehen am Gipfel ankommen. Möglichkeiten zur Einkehr gibt es einige bis hin zur Gipfelstation die ganzjährig bewirtschaftet ist. Eine andere Möglichkeit ist, die Gondel nach oben zu benutzen und an der Mittel oder Bergstation auszusteigen. Die Preise sind moderat, allerdings wird die 50 Jahre alte Seilbahn in 2016 abgerissen und erneuert.


Foto: Wanderungen zum Jenner


Foto Blick vom Jenner Gipfel auf den Königssee

Schöne Wanderungen bieten sich auch am Königssee an. Es ist von der Wassermenge her der drittgrößte deutsche See, auch wenn er nicht so wirkt. Das liegt an seiner Tiefe: Nur der Bodensee ist tiefer. Es bietet sich hier an, mit Booten über den See von Schönau nach St. Bartholomä oder bis zum Obersee zu fahren und hier mit Wanderungen zu starten. Diese können ein Stück am See entlang führen oder sogar über mehrtätige Wanderungen hoch auf die Gipfel mit Möglichkeiten zur Übernachtung.


Foto: Blick auf den Königsee und Obersee sowie die hintere Bootsanlegestelle


Foto: Blick vom Wanderweg am Königssee

Wer fit ist und eine nötige Ausrüstung hat, kann auch über den Watzmann steigen und bis St. Bartholomä laufen. Belohnt wird man in einem netten Biergarten mit einem kühlen Berchtesgadener Weißbier. Die Dauer beträgt einen guten Tagesmarsch.


Foto: St. Bartholomä am Königsee. Nur per Boot erreichbar oder Wanderung über den Watzmann (Hintergrund links)

Klammen

Berchtesgaden umfasst einige Klammen. Besonders zu empfehlen ist die Almbachklamm. Es ist ein wunderbarer Weg hindurch, der gut befestigt ist. Es lohnt sich, hier einen Halbtagesausflug zu machen.

Schönau, Berchtesgaden und "Adolf Hitlers Obersalzberg"


Foto: Blick von Berchtesgaden auf den Watzmann

Foto: Hotel Schiffmeister am Königsee in Schönau

Schönau und Berchtesgaden sind jeweils eine Reise wert. Berchtesgaden hat eine einladende Altstadt mit reichlichen Parkmöglichkeiten am Fuße des Berges. Viele Lokale wirken einladend, die Stimmung ist heiter und immer gut belebt. Einen tollen Blick hat man vom höchsten Punkt, dem Lockstein. Auch im Hotel Edelweiß hat man einen tollen Blick von der Dachterrasse aus. Hier befindet sich ein Restaurant. Schönau hingegen ist relativ überschaubar, bietet aber eine tolle Aussicht auf den See mit sehr leckeren Restaurants (Restaurant Echo Stüberl am hinteren Ende des Sees ist zu empfehlen – Achtung Tischreservierung nicht verkehrt!). Auch direkt an der Talstation bieten sich zwei Restaurants zur Einkehr an, jedoch warme Mahlzeiten nur bis ca. 20:30 Uhr. Schnell bemerken wird man das internationale Interesse an Schönau, was nicht zuletzt am Obersalzberg liegt. Japaner und Amerikaner sowie Chinesen finden sich hier gerne ein, weil der Obersalzberg geschichtlich viel zu bieten hat. In der Zeit des dritten Reiches hatte Adolf Hitler hier sein „Eagles Nest“, das berühmte Führerhauptquartier hoch in den Bergen. Ein Aufzug im inneren des Berges führt auf das heutige Kehlsteinhaus hinauf. Ein Besuch lohnt sich, wenngleich es auch stark touristisch überlaufen ist. Der Blick von hier oben ist wunderschön. Wer nicht den Aufzug nehmen will, kann auch einen Treppenweg nach oben nehmen.



Oberhalb des Berges gibt es übrigens eine Sommerrodelbahn. Sie ist überschaubar, die Strecke schnell befahren. Dennoch sicherlich mal einen Spaß wert, denn alleine die Aussicht ist grandios.


Foto: Sommerrodelbahn am Kehlstein

Schwimmen

Wer das Baden liebt, ist am Königssee falsch. Es ist kein Badesee, da dieser auch im Sommer nicht viel wärmer als 14 Grad wird. Dennoch bietet die Region Möglichkeiten.


Foto: Bootsfahrten am Königssee; im Herbst in einem bunten Blätterwald


Foto: Ufer Schönau


Foto: Schönau

Besonders empfehlenswert ist ein Schwimmweiher wenige Kilometer vor Berchtesgaden. Ein natürlicher Pflanzenfilter reinigt das Wasser, sodass kein Chlor beigesetzt werden muss. Dennoch bietet es die Vorteile eines Schwimmbades und erinnert weniger an einen See bzw. Weiher. Absolut empfehlenswert und einen Ausflug wert. Man kann hinwandern, das Fahrrad nehmen oder einen der zahlreichen Parkplätze nutzen.


Foto: Aschauerweiher in Bischofswiesen, Berchtesgaden


Foto: Aschauerweiher in Bischofswiesen, Berchtesgaden

Ski und Therme: Berchtesgaden im Winter

Berchtesgaden hat ein kleines Skigebiet. Es ist überschaubar, bietet aber einige Abfahrten. Zu beachten ist jedoch das eingangs erwähnte Thema mit der Gondel die erneuert wird. Hier sollte man sich im Vorfeld informieren. Nichts desto trotz lohnt sich ein Besuch auch im Winter. Die Berchtesgadener Therme lädt zur Erholung ein. Unweit befindet sich zudem die Therme Bad Reichenhall. Dieser Ort ist durch das Salz „Bad Reichenhaller“ bekannt geworden. Überall in der Region gibt es Salzbergwerke, so auch in Berchtesgaden. Dieses Bergwerk ist für Besucher geöffnet und begehbar. Eine Tour führt hinab in den Stollen, was sich ganzjährig anbietet, da die Temperaturen hier unten moderat sind.

Wer wieder nach Hause muss, wird an der liegenden Hexe vorbeikommen. Eine Felsformation die an eine sehr junge Hexe erinnert. Warum das so ist? Macht euch selbst ein Bild :-)

Habt ihr noch Tipps? Ergänzt sie gerne in den Kommentaren dieses Blog Beitrages.

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Kommentare

Reinhold

vor über einem Jahr

Man kann hoch hinaus in dieser Gegend. Werde ich mal mein Mountainbike schultern...

Till

vor über einem Jahr

Super geiler Bericht! Da werde ich auch mal Urlaub machen! Vielen Dank!

Anika

vor über einem Jahr

Wundervolle Landschaft und ein schöner Bericht, ein Ausflug nach Salzburg kann ich noch empfehlen! LG

Josep

vor über einem Jahr

i like - schöner Bericht! Das macht Lust auf die nächste Reise, und gut zu wissen das man da gar nicht so weit weg muss ;) Deutschland ist schon schön!

Nadia

vor über einem Jahr

Sehr geile Landschaft, das muss man sagen!

Carlo

vor über einem Jahr

sehr schöne gegend

Marion

vor über einem Jahr

Deutschland ist echt schön!

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Samuel Schmidt

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