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TRAVELING AROUND THE WORLD

In der Ruhe liegt die Kraft oder die Batu Caves

Heute haben wir uns den Luxus gegönnt mal auszuschlafen. Das Frühstück hier ist sowieso nicht so unsers. Und so wachen wir gegen halb elf auf. Gestern ist es auch spät geworden.

Nach dem Duschen geht es erstmal zur Wäscheabholung in Gintamin Hostel. Endlich wieder frische Wäsche. Die nächsten Tage sind gerettet.

Und jetzt ab zu den Batu Caves. Diese liegen cirka 18km außerhalb KLs und bilden aus mehreren Höhlen ein System. Viele sind noch gar nicht erforscht. In der größten befindet sich ein hinduistischer Tempel mit vorgelagerten Tempelgelände. Um zu dieser Höhle zu gelangen, muß man 384 Stufen erklimmen. Das möchten wir entdecken und steigen wieder in die Nahverkehrsbahn. Am KL Central müssen wir den Zug und damit auch den Bahnbetreiber wechseln. Denn hier gibt es drei  verschiedene Verkehrsbetriebe mit eigenem Schienennetz. In einer europäischen Stadt wohl eher undenkbar, hier friedliche Co- Existenz. Der Zug ist gut klimatisiert und als alleinreisende Frau braucht man auch keine Angst zu haben, es gibt hier extra ein seperates Frauenabteil!

Wir geniessen die Aussicht während der Fahrt, es wird grüner und grüner, die Hochhäuser weichen den Einfamilienhäusern und so erreichen wir die Endstation. Es empfangen  uns ein großer Hanuman und ein Tempel. Dann muß man nur den Massen folgen und man steht vor der großen Treppe. Umzingelt von etlichen Souvenir-, Getränke- und Essensshops. Wie auch bei anderen Tempeln hat sich auch schon die Affenbande versammelt, um den Touristen etwas abzuknöpfen. Wir gehen lieber auf Distanz und beobachten aus sicherem Abstand. Es nützt ja nichts und wir beginnen den Aufstieg. Bei der Wärme- ja auch für mich- und der Luftfeuchtigkeit ist das ein gutes Fitnesstraining. Meike, du würdest es lieben. Mit einigen Verschnaufpausen und Affenbeobachtung erreichen wir die Höhle. An den Seiten stehen hinduistische Figuren und ich merke, dass ich mich jetzt endlich mal damit näher befassen sollte. Ich erkenne immer nur Hanuman und Ganesh, für den Anfang nicht schlecht. Aber vielleicht verstehe ich die Tempel besser, wenn ich mich mal ein bißchen mit der Geschichte auseinander setze.

Jetzt geniesse ich die Atmosphäre der Höhle, wir setzen uns und lassen den Ort auf uns wirken. Und nach einiger Zeit werde ich ruhiger. Den Moment geniessen. Wunderbar.

Wir erkunden noch ein wenig den Rest der Höhle und entschliessen uns zu einer Führung durch die Black Caves. Dieser Teil gehört nicht zum Tempel, er gehört den Tieren, die dort in völliger Finsternis leben. Ein tolles Erlebnis. Man erhält einen Helm und eine Taschenlampe und wird von einem Studenten, der mit einem Team die Höhle und ihre Bewohner erforscht, geführt. Denn in dieser Höhle leben Tiere, die es nur dort auf der Welt gibt. Einen Wurm zum Beispiel, dem man einen Teil abschneidet, diesen innrhalb von zwei Wochen nachbilden kann. Wichtig für die Medizin. Sehr spannend. Und sehr atmosphärisch . Vor allem wenn man in völliger Dunkelheit steht und nur die zig Fledermäuse über seinem Kopf hört, aber nichts sieht. Die Führung ist den Eintritt wert.

Nun geht es nach einem gemütlichen Abstieg weiter zur  Bahn und wieder ins Zentrum. Wir möchten noch ein wenig die Stadt entdecken und setzen uns wieder in einen der umsonst Busse. Und schon wieder Glück. Kaum dass wir im Bu sitzen, beginntes zu regnen. Wir geniessen die Stadtrundfahrt und dass wir im Trockenen sind. Der Regen ist total warm und schön, doch die Hölle ist es, nass in die stark klimatisierten Gebäude zu gehen. Das wird super kalt! So stehen wir im Bus im Berufsverkehr und sind uns einig, dass wir das nicht jeden Tag machen würden, sondern alternativ zur Arbeit fahren würden. Die Zeit wäre uns zuu kostbar, doch den Einheimischen macht das gar nichts, sie schlafen oder telefonieren und sind völlig entspannt. Unsere Fahrtendet auch fürheute, wir möchtne noch zum Central Market.Doch wo lang? Eine sehr hilfbereite Frau überlegt ein wenig, um uns auch den sichersten Weg zu zeigen. Sehr nett von ihr. Und so erreichen wir die ShoppingDestination für Touris auch schnell. Es ist wenig los, doch so haben wir freíen Blick. Es gibtdraussen überdachte Stände, nebenan in der Market Hall befinden sich noch unzählig mehr Geschäfte und ein Food Court in der ersten Etage.

Wir bummelndurch die Halle und entdecken so einige schöne Sachen. Doch für unsere Grße ist eher nichts dabei. Es gibt viel leidung aus dem tytischen malayischen Stoffen, Kunsthandwerk und Tourikitsch. Ich erstehe neue Espandrillos und so bummeln wir weiter.

So langsam knurrt der Magen und wir besuchen den foodcouurt. Hier gibts lecker thai für mich und für Marco und Martje lecker Spaghetti und Schnitzel So sind alle glücklich. Wir sind wohl die letzten Gäste,denn kurz nach unserem Essen schliessen die einzelnen Stände. Sehr ungewöhnlich für ein asiatisches Laand, wo es abends erst so richtig gemütlich wird.

Wir bummeln gemütlich zu unserem Hotel zurück, die Lage ist echt super für ein Stadthotel. Und so sind wir in zehn Minuten wieder daheim. Mal sehen, was es morgen noch so alles zu entdecken gibt. Wir wünschen eine gute Nacht. Viele liebe Grüße.

PS: Über Kommentare freuen wir uns, von euch hören wir ja nichts. Wir hoffen, es geht allen gut. Liebe Grüße aus Kuala Lumpur.

 

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