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Vietnam im Kleinen ganz groß

Heute haben wir unserem Tag mit einem leckeren Frühstück in unserem wunderschönen Hotel begonnen.

Die Atmosphäre ist echt schön, besonders der Treppenaufgang. Ich passe wirklich gerade durch. Martje kann gerade so auf der Treppe stehen und berührt mit den Schultern die Wände. Ein Teil der Treppe, also eher der Großteil der Treppe wurde zugunsten eines Fahrstuhles geopfert. Sehr amüsant- passt jedoch voll zur Altstadt und wird man hier noch öfters begegnen.

Das Leben von Langzeitreisenden erfordert seine Pflicht und wir geben schnell noch die Wäsche ab.

Wir haben gelernt und lassen uns wieder ein Taxi rufen. Beide gucken wir gespannt aufs Taximeter, doch alles gut, wir haben ein seriöses Taxi bekommen. Es sind so circa 4 km Fahrt und diese führt uns durch neue Wohngegenden. Gestern haben wir allein 14 Hochbaukräne entdeckt. Mal sehen, wie sich Vietnam weiterentwickelt.

Jetzt aber erstmal zur Geschichte der Völker Vietnams. Und nicht nur wir sondern viele Familien und auch so einige andere Touris haben die gleiche Idee und schieben sich mit uns ins Museum. Man wird durch die verschiedenen Völker Vietnams geführt und es werden typische Lebensszenen und Gebräuche gezeigt. Schön bildhaft- gerade auch für Martje. Diese hatte viel zu gucken und fotografieren.

Im Anschluss geht’s auf das große Außengelände, dessen Größe sich erst beim Erkunden offenbart. Hier sind die verschiedenen Typen der Wohnhäuser, ein Wasserpuppentheater und Bestattungshäuser zu sehen. Wunderbar erlebbar und fühlbar.

Die Bauten waren teilweise sehr skurril, zum Beispiel mit einem extrem spitzen, hohen Giebel, die meisten auf Stelzen, so dass man über schmale Stiegen die Häuser erklimmen kann.

So haben wir einen kleinen Vietnam- Rundreise- Trip in nur drei Stunden hingelegt und sind der Meinung, dass uns dieses Land reizt und wir gespannt sind auf die nächsten Ziele.

Anoi hat uns jetzt schon- jedoch ist die Lautstärke dieser Stadt echt Wahnsinn, das Hupen, Das Anpreisen seiner Waren, das Hupen, Das Hupen, das Hupen, die Roller. Und ich bin durch den Alltag in meinem Kindergarten schon einige Geräuschquellen gewohnt. Hier einmal ganz liebe Grüße an meine Kita.

Um den geschichtlichen Teil Vietnams weiter zu erforschen geht es mit einem von der Straße herbei gewunkenen Taxi ab ins Hanoi Hilton. Netter Ausdruck für das alte Gefängnis Hanois. Viele der andersdenkenden und später auch US Army Mitglieder. Ein Programmpunkt zum Nachsinnen, jedoch wichtig für die Geschichte. Es ist spannend,, die Geschichte mal aus dem Blickwinkel Vietnams zu entdecken und die teils sehr geschönten Beiträge zu lesen.

Von hier aus ist es ein nur kurzer Spaziergang zu uns ins Hotel. Sobald man in die Altstadt eintaucht,, könnte man jedes Haus und jede Straßenszene fotografieren und hätte ein Kalendermotiv.

Wir machen eine kurze Pause, dann geht es weiter.

Vor der St. Joseph- Cathedral ist so einiges los. Lauter kleine vietnamesische Mädchen stehen in schicken weißen Kleidern vor der Kirche. Es sind Tische aufgebaut mit Blumensträußen und eine Frau legt pinke Fächer auf die Treppenstufen. Wir denken, es könnte eine Kommunion sein. Aus der Kirche dringen Stimmen und wir schleichen uns vorbei, um einen Blick in die Kirche werfen zu können. Es wird gerade eine Messe gehalten. Vietnamesische Kirchenlieder klingen anders als Deutsche. Die Kirche ist rappelvoll und alle singen lautstark mit. Sehr atmosphärisch. Wir verabschieden uns und schlendern an den See- die Schildkröte im Tempel Ngoc Son bestaunen. Der Sage nach hat eine Schildkröte mit einem goldenen Schwert General Tran Hung Dao geholfen, die Mongolen zu besiegen. Seitdem lebt in diesem See eine Schildkröte. Die alte, leider verstorbene Riesenschildkröte ist jetzt ausgestopft zu bewundern.

Wir entzünden jeder ein Räucherstäbchen mit guten Wünschen und machen uns dann auf durch das Gedränge und Gewusel der Stadt, um etwas leckeres zu Essen zu finden.

Marco wird fast von einem Auto erwischt und knickt beim Retten auf den Gehweg mit dem Fuß um. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert. Tagträumen oder an andere Dinge denken sind hier lebensgefährlich. Also volle Konzentration. Nach einigem Suchen finden wir ein Lokal, in dem wir alle lecker satt werden. Wir sitzen in der ersten Etage auf dem Balkon mit Blick auf das Leben auf der Straße. Spannend.

Frisch gestärkt stürzen wir uns nochmal ins Gewimmel auf den Nachtmarkt. Wir erkunden neue Ecken und trinken einen leckeren Lemon auf kleinen Hockern und genießen den Abend.

In einem der kleinen chinesischen Tempel wird gerade gebetet. Ein Mönch sitzt mit lautter Frauen vor dem Altar und sie beten gemeinsam. So anders und doch so gleich im Vergleich zur katholischen Messe. Spannend ist für mich dass wir bislang nur Frauen haben beten sehen. Gibt es hier unterschiedliche Zeiten für Männer und Frauen oder ist das hier Frauensache?

Vielleicht kann mir jemand diese Frage noch beantworten.

Genug für heute. Wir treten den Heimweg an, aber nicht nur wir, sondern auch unzählige Roller- und Taxifahrer und so sind wir glücklich, beim Hotel anzukommen, die Wäsche einzusammeln und in unser hübsches Zimmer zurück zu kommen.

Wir wünschen euch eine Gute Nacht. Liebe Grüße.

 

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Die Pyrmonter

vor über einem Jahr

Sehr beeindruckt von Euren interessanten Reiseblog schauen wir jeden Tag was es Neues gibt. Wir fühlen uns als ständige Begleiter durch eure ausfürlichen Berichte. Wie ein Schatten folgen wir euch. (Habt Ihr bestimmt schon bemerkt)
Es ist sehr beeindr

hannalina, biou & rolf

vor über einem Jahr

Moin,Moin nach Vietnam
bisserl neidisch weil ihr immer sommerliches outfit zeigen könnt, wir haben mal gerade die letzten schnee & graupelschauer hinter uns. heute werden wir von einen sommertag verwöhnt, aber wie lange??? die attraktiven eindrücke han


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