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Da Nang - Ein Tag am Strand und in der City

In unserem Apartment schläft man richtig gut, überraschend wurden wir schon früh von Gebohre und Gehämmer geweckt. Direkt neben unserem Hostel entsteht ein neues Gebäude, wie überall hier in unserem Bezirk. Fazinierend, es ist als ob hier jemand SimCity spielt, nur in echt und nicht am Computer. Viele kleine Gebäude scheinen abgerissen zu werden und wohl durch große Klötze ersetz. Es wirkt so als ob wir zwei Jahre zu spät für kleine Hotelatmosphäre, oder zwei Jahre zu früh für dicke Klötze mit neuer Infrastruktur hierher gekommen sind.

Wie auch immer, hier wo wir wohnen wird ordentlich und teilweise laut gewerkelt. Im Urlaub erträgt sich das auch ohne ansatzweisen Nervenzusammenbruch und wir wollen uns ja nicht nur während der nachbarlichen Bauarbeiten im Hostel aufhalten.

Gefrühstückt haben Swaantje und ich ein Banh Mi, dass ist ein lecker belegtes vietnamesisches Baguette. Martje hatte ein Toast mit Marmelade und Erdnussbutter gewählt, dass wahr wohl nicht ganz so lecker.

Nach dem Frühstück haben wir die Zeit bis zum frühen Nachmittag am Strand verbracht, eigentlich ist es sehr entspannt da. Man kann sich eine Liege für ca. 1,5 € pro Tag mieten, haben wir für unseren Halbtagesbesuch drauf verzichtet und ganz sandig auf dem Handtuch gelegen. Es ist nicht gewünscht das man im Meer schwimmt, ich frage mich auch wie. Man steht nach gefühlten 100 Metern gewatschelt ins Wasser immer noch knietief. Aber das mit der Sicherheit wird schon seine Berechtigung haben, es gibt bestimmt gemeine Strömungen. In unmittelbarer Nähe ist ein abgegrenzter Bereich wo schwimmen erlaubt ist, da wird es aber auch nicht wirklich tief. Ist nicht tragisch, so kann Martje auch wunderschön stehend ins Wasser und wir können relaxt zusammen plantschen.

Durch die nachgelagerte Promenade wirkt der Strand nicht natürlich, er ist aber sehr groß und weitläufig. Außerdem ist der Sand sandiger als an manchen anderen Ort. Für Martjes Sandspielerein, von ihr als sehr gut bewerteter Sandstrand und noch dazu ist das Wasser schön klar.

Die Sonne brennt schon ordentlich hier, kurze Zeit ohne Kopfbedeckung am Strand und ich habe das Gefühl mein Kopf strahlt jetzt noch genug Wärme ab um leckere Gerichte auf meiner Platte zubereiten zu können.

Nachmittags haben wir uns in die City fahren lassen. Ich habe mal die Einwohner gezählt und bin auf so ca. eine Million gekommen. Hätte ich mir auch sparen können, steht so auch auf Wikitravel. Will sagen, Da Nang ist schon ganz schön groß und wir haben auf der Taxifahrt schon mal ein groben Einblick der Dimension gekommen.

Swaantje wollte Geld vom ATM abheben, dass war schwieriger als gedacht. Der erste Automat war wohl gar kein ATM, der zweite und dritte schien defekt zu sein und Swaantje dachte das liegt an ihrer Karte. Auwei, eine Geldquelle versiegt. Meine Frau wurde nervös.

Ruhe und Zuversicht ausstrahlen, alles unglückliche Zufälle. Der vierte Automat spuckte auch erwartungsgemäß Geld aus. Meine Frau beruhigt und wieder Kopf frei für Sightseeing. Was passte da besser als ein Tempel. Der Tempel "Cai Dao" denn wir besichtigt haben war mal was ganz anderes in unserem Tempelbesichtigungsprogramm. Beherbergt von irgend einer Glaubensgemeinschaft, von der ich vor dem Urlaub noch nie was gehört habe. Die glauben an alles mögliche, an Buddha, an Hinduismus, an Gott und Jesus, aber auch an Lenin. Wahrscheinlich auch an Robert Redford und Michael Jackson, aber will ich mal nicht respektlos werden. Soll jeder an das glauben was er möchte und eigentlich gar nicht so unpraktisch gleichzeitig an mehrere Glaaubensrichtungen zu glauben. Nach dem Motto, wer weiß was die Zukunft so bringt. War sehr interessant, muss ich irgendwann noch mal recherchieren was es damit auf sich hat. Im Tempel gab es leider keine Informationen. Nur einen Gärtner der mit meiner Tochter flirtete, die heute aber irgendwie nicht bewundert werden wollte :-)

Es gibt große Einkaufsstraßen in Da Nang, offensichtlich aufgeteilt nach Produktarten. Wir waren im Schwerpunkt in der Textil- und Schuhstraße unterwegs. Dort gab es einige Outlets für Markenartikel, es wirkt so als ob hier wirklich Originalware aus den Fabriken verkauft wird. Je weiter wir gingen um so gemischter wurde das Produktsortiment und plötzlich standen wir am "Con Market", unser nächstes Ziel. Hier haben wir mal einen großen Markt mit einem richtig exotischen bunten Warensortiment gesehen. Jede Menge Reissorten, Gewürze, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Haushaltswaren und alles was man zum leben in Vietnam so braucht. Auf uns wirkte das alles sehr exotisch. Besonders der Fleisch- und Fischbereich war ein Erlebnis für unsere verwöhnten Nasen. Martje hielt sich die Nase zu und war am fluchen, die Vietnamesen hingegen waren belustigt von uns drei. Damit waren wir heute die Exoten des Marktes. Überhaupt haben die Menschen hier in Vietnam oftmals ein Lächeln für uns übrig, bestimmt liegt das an der Bewunderung für das blonde Kind. Es aber motivierend für die eigene gute Laune, ich finde in Deutschland wäre mehr Lächeln auch eine Steigerung der Lebensqualität.

Der Kontrast konnte nicht größer sein, hinter dem Con Market gab es eine Fiale von "Big C". Eine asiatische Kette, vergleichbar von der Größe und dem Angebot mit unserem Real Kauf.

Nach fast einem Monat in Südostasien überkam es uns, wir kauften uns einen Einkaufswaagen voller Lebensmittel und Getränke wie wir sie auch zuhause kaufen könnten.

Eigentlich wollten wir nur mal europäisch Abendessen in unserem Apartment, aber schnell war noch dies und das eingepackt was die Augen an vertrauten entdeckten. So haben wir es geschafft mehr als eine Million für Lebensmittel auszugeben. Baguette, Wurst, Käse und Marmelade gab es gerade bei uns. Wir fühlen uns in diesen Apartment wie zuhause.

Auf der Rückfahrt vom "Big C" durch Da Nang City zum Hotel haben wir nicht schlecht gestaunt aufgrund des imposanten Lichtermeers. Besonders in der Gegend um den großen Fluss ist alles bunt beleuchtet, besonders die Brücken scheinen sich einen Wettkampf der schönsten Beleuchtung zu liefern. Sehr beeindruckend Da Nang am Abend, müssen wir uns am Fluss noch mal in aller Ruhe anschauen.

Jetzt werden wir noch den Abend ruhig ausklingen lassen und morgen mal Hoi An entdecken.

Viele Grüße und bis bald ;-) 

P.S. Einen herzlichen Gruß in den Uetzenpfuhl! Helgard und Friedrich schön das Ihr uns verfolgt, auch Euch haben wir gedanklich mitgenommen auf unsere Reise und wünschen Euch aus der Ferne alles Gute zuhause.

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