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TRAVELING AROUND THE WORLD

Hoi An- Unesco Weltkulturerbe oder größte Shoppingmeile

Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Nach einem leckeren Frühstück und ein wenig Smalltalk mit einer französischen Mitbewohnerin, die heute auch nach Hoi An reist, machen wir es uns in unseren vier Wänden gemütlich. Marco ruht sich aus, Martje spielt mit Krümel und Co und ich puzzle so herum. Im Urlaub ist Müßiggang erlaubt.

Bevor es los geht, gibt es für Martje echt importierte Barilla Nudeln und Soße. So macht man ein Kind glücklich.

Unser Privatauto holt uns um 14.00 Uhr ab. Es ist nur eine halbe Stunde Fahrt. Es gibt jedoch viel zu sehen auf der Fahrt. Der Weg führt uns an unzähligen Hotel- Bunker- Neubauten westlicher Marken und Villa Resorts an der Strandseite und Marmorfigur- Verkaufshallen vorbei So langsam wird es grüner und die Fahrt geht durch Reisterassen und über malerische Brücken und Flussläufen entlang. Die Wasserbüffel grasen auf den Feldern und der Reis liegt direkt am Wegesrand auf großen Planen zum Trocknen aus. Exotisch für uns. Es ist doch noch mal anders als Thailand.

Wir werden an einem Ende der Altstadt abgesetzt. Dort wird man freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen, den Eintrittspreis zu bezahlen- zum Erhalt der historischen Altstadt.

Im Laufe des Tages wurden wir auch danach gefragt und wenn man einen Tempel, ein historisches Haus oder das Versammlungshaus besichtigen will, muss die Karte vorgezeigt werden und es wird jedes mal ein Teil abgeschnitten. Denn man erhält mit Kauf der Karte die Berechtigung fünf dieser Highlights zu besichtigen. Selbst kurz vor neun Uhr abends wurden wir kontrolliert. Dafür waren wir aber auch die einzigen zum Besichtigen.

Mit den erworbenen Karten schlendern wir los. Die Häuser in Hoi an sind zum größten Teil gelb gestrichen mit dunklen Dächern. Dicht an dicht mit schmalen Gassen dazwischen.

Und so gelangen wir als erstes zur berühmten japanischen, überdachten Brücke. Vor lauter Touristen ist die Brücke zwar kaum zu erkennen, doch wir betreten sie. Auf der Brücke gibt es einen kleinen Altarraum. Auf diesem steht auch ein Reiher auf einer Schildkröte, wie im Literaturtempel in Hanoi. Ich versuche, ein Foto von Marco vor der Brücke zu machen, nach mehreren Anläufen kann man ihn endlich zwischen den Leuten erahnen. Mit romantischer Bummelei durch ruhige Altstadtgässchen wird es hier wohl nichts, da bleibt man lieber in Deutschland.

Dann beginnt die Altstadt so richtig und die Häuser sehen wirklich wunderschön aus- nur beherbergt hier wirklich JEDES!! Haus ein Geschäft, Restaurant, Cafe, Spa oder was einem so einfällt. Von billigem Touriramsch bis hin zum Schneider und Designerladen findet man hier alles. Wir treffen sogar "unsere" Französin in all dem Gewusel- welch ein Zufall.

Wir genießen trotz allem die Atmosphäre und bummeln bis zum Central Market. Hier kann man günstig essen oder vom Hühnerfuß, getrockneten Tintenfisch bis hin zum Kohlrabi fast alles kaufen. Ich erstehe einen Möhrenspiralschneider und freue mich schon aufs Auszuprobieren.

Es weiter am Fluss, eine nette Frau spricht Marco an, ob wir nicht eine kleine Bootstour machen wollen. Und das finden wir eine gute Idee. So haben wir ein wenig Ruhe und Marco glücklich, denn Boot fahren geht immer. Wir schippern eine Runde und genießen die Aussicht. Ein paar Fischer sind in Minibooten unterwegs und bieten tolle Motive. Hier haben die Boote Augen vorne am Bug. Sehr interessant.

Wir werden in der Nähe der Cau Hoi An Brücke rausgelassen. Diese wird abends illuminiert und ist der Übergang zum Nachtmarkt. Wir setzen uns ans Ufer auf eine Bank und verfolgen das Treiben. So verweilen eine ganze Weile. Martje bekommt ein Eis, für dessen Preis man hier ein Abendessen bekommt. Aber ihr schmeckt es und ihre Laune steigt. Sie spielt Wettrennen und wir müssen eine Mathematikprüfung bei ihr absolvieren. Der Gewinn ist eine Million- das hier ja nicht unrealistisch- in meiner Tasche befinden sich ja auch gerade 3 Mille. Das sind 140 € in etwa.

Der kleinste Schein, den ich hier bekommen hab, war ein 500er. Doch dafür bekommt man nichts. Nicht mal einen Lolli.

Auch wir suchen und jetzt ein gemütliches Abendlokal und setzen uns in die erste Etage auf den Balkon. So können wir das Treiben beobachten. Es gibt was leckeres für jeden und so zieht der Abend herauf. Die vielen Lampions in den Straßen und die Brückenbeleuchtung werden angemacht. So leuchtet Hoi An mit sich um die Wette und lockt die Touristen an. Der Strom wird immer voller und das Rätsel der Frauen, die mit langen Stangen, an denen kleine Körbchen befestigt sind, wird gelüftet. Sie verkaufen schwimmende Lichter- good luck, good luck!!! So das Verkaufsargument dieser resoluten Frauen. Und das wollen wir ja nicht aufs Spiel setzen und so entzünden auch wir drei jeder eine Laterne und dürfen einen dieser Kescher benutzen. Möge das Glück mit uns sein.

Der Nachtmarkt ist eher klein und die ersten zehn Stände verkaufen Lampions, um das Gefühl mit nach Hause nehmen zu können. Oder man macht es wie vietnamesischen Brautpaare. Diese treffen sich dort zum professionellen Fotoshooting. Spannend. Martje beobachtet fasziniert.

Nach dem Kauf einer Bun Schale für leckere Nudelgerichte daheim geht es langsam zurück. Marco ersteht noch schickes T- Shirt und jeder von uns kauft noch ein kleines Mitbringsel und so geht es zurück zum Pick-up Punkt. Nach kurzen Suchen ist unser Fahrer da und wir starten müde gen Da Nang.

Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Doch sind wir einhellig der Meinung, dass ein Tagesausflug völlig ausreichend ist. Vielleicht sind die Hotel am nahe gelegenen Strand auch sehr nett. Vielleicht beim nächsten Vietnamurlaub.

Wir wünschen allen einen schönen Abend und sagen Danke für die Nachrichten, die uns erreicht haben.

Liebe Grüße

 

 

 

 

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