UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD

Cu Chi Tunnel und ein Besuch im Krauts

Heute beginnen wir den Tag in aller Ruhe. Wir frühstücken und nutzen den Pool. Vor allem Martje genießt das Planschen und Schwimmen. Gegen elf Uhr machen wir uns frisch,denn um zwölf Uhr werden wir abgeholt.

Unser Taxi entpuppt sich als Minivan ganz für uns allein. Mit Fahrer und Guide machen wir uns auf den Weg zu den Cu Chi Tunneln,in denen sich tausende während des Krieges versteckt hielten.

Die Fahrt aus Saigon raus dauert. Die 7 Millionen Stadt zeigt aber immer wieder neue Seiten und so genießen Marco und ich die Aussicht und Martje ruht ein wenig. So langsam verlassen wir den Stadtkern und kommen am Altwarmbüchen Saigons vorbei. Supermärkte, Baubedarf und   vieles mehr.

 

Nach und nach werden die Häuser niedriger und die ersten Felder sind zu sehen. Jetzt wird es ländlich. Nach dem Abbiegen von der Hauptstraße tauchen wir ein in ein anderes Vietnam. Es leben dort viele Bauern. Auf den Reisfeldern sieht man die Wasserbüffel grasen und die für Vietnam typischen Gräber inmitten dieser. Daneben hoch moderneFabriken,die auch in Hannover so stehen können und kleine Hütten die ärmlich wirken. Zwischendurch gibt es auch immer wieder Friedhöfe,deren Ausmaße uns nachdenklich stimmen. Gerade hier sind Unmengen an Giftgas und Entlaubungsmittel runtergegangen. Ob daher die erhöhte Anzahl von Gräbern kommt?

 

Wir wissen es nicht. Nach der gefühlten hundertsten Kurve halten wir an einer Fabrik, die sich auf Lackarbeiten spezialisiert.hat. Es ist ganz interessant doch kaufen werden wir jedoch nichts. Die Preise sind auch echt gesalzen. Doch steht auf dutzenden von Schildern, dass man die Opfer von Agent Orange unterstützt mit dem Kauf. Bei uns wirkt die Masche nicht mehr.

Und so geht es weiter Richtung Tunnel. Dort angekommen geht es erstmal zum Propaganda Film vom einfachen Schulmädchen, dass mit den Soldaten in den Kampf zieht um ihr Land zu verteidigen. Sie legen Fallen aus,fertigen stets neue aus dem kaputten Material der Feinde, di durch die Listigkeit der Fallensteller schnell erbeuten können.

Nur aufbauende und motivierte Soldaten kämpften hier . Andere gab es auch  nicht. Spannend ist die Sicht der Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Wir starten den Rundgang durch das Gebiet. In der Erde sind kleine Löcher durch die die Menschen in das unterirdische Gangsystem gelangten. Ein schmaler Holländer probiert es aus und er passt gerade so hindurch Wahnsinn. Nach diversen Hütten oberhalb von der Waffenschmiede bis zur Küche geht es auch für uns abwärts. Der Tunnel ist schmal, niedrig und eng. Wir passen gerade so hinein. Es geht tiefer und ich steige aus. Klaustrophobische Zustände für mich m und ich gebe auf.Marco ist mutig und klettert weiter. Am anderen Ende warte ich auf ihn. Den letzten Teil musste er auf Knien bewältigen da der Tunnel noch kleiner wurde.

Diese Erfahrung reicht mir und ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es ist sein Leben unter der Erde zu verbringen. Es wäre  Dörfer unter der Erde. Wahnsinn. Und dann stehen wir vor den Überresten eines amerikanischen Panzers. Der ganze Dschungel hier wurde entlaubt. Welche Horror Szenarien sich hier im Kampf wohl abspielten.

Marco erklimmt den Panzer mit einer Lässigkeit - gelernt ist gelernt. Da hat sich die Bundeswehr Zeit mal gelohnt. Wir beenden den Rundgang und durchgeschwitzt. Das Ist alles schon sehr spannend. Vor allem wir bekommen ein gekühltes Wasser am Bus gereicht. Davon konnten die Menschen hier nur träumen. Sie haben unterirdische Brunnen angelegt da die Flüsse vergiftet wurden. Wie das alles hier so war? Man kann es sich nur vorstellen und dankbar sein das es uns so gut geht. Auf dem Rückweg werden wir von einem Starkregen überrascht. Der Fahrer klatscht vor Freude denn der Regen wird sehnlichst erwartet. Das Wasser steht in kürzester Zeit auf der Straße. Jedoch genauso schnell ist es auch wieder getrocknet. Bei Ankunft im Hotel merken wir das es deutlich windiger geworden ist.

Wir pausieren im Hotel. Martje schläft kurz und dann brechen wir zum Abendessen auf. Es geht ins Krauts- Martje hat sich Schnitzel gewünscht. Und so entern wir das Deutsch Vietnamesische Lokal. Alle sind sehr freundlich und es gibt eine Urdeutsche Karte mit allerhand Leckereien. Schnitzel oder Frikadellen und Würstchen.

Das Essen ist hier wunderbar und appetitlich angerichtet. Laut tripadvisor sollen die Portionen sehr klein sein. Das können wir nicht bestätigen. Die Portionen sind riesig.

Ein bisschen Heimat hier entdeckt und so geht es mit vollem Bauch zurück ins Hotel.

Es ist ein bewegender Tag und wir wünschen euch allen einen friedlichen Tag .

Liebe Grüße aus Ho Chi Minh City.

Swaantje

Zurück zum Reiseblog

        

rolf

vor über einem Jahr

super willkommende abwechslung bei langzeitreisen,,, deutsche küche!!wir sind am wochenende beim asiaten eingeladen!
tja vietnamkrieg war nicht lustig, aber asiaten sind stehaufmännchen,alles liegt in buddhas hand!!also immer schön opfergaben morgens z


Hinterlasse eine Antwort

Name *
E-Mail *

Wer reist hier?

    Profil von Swaantje
    Profil von Marco
            

    Jetzt eigene Reise planen

    UNDERWAYGS ermöglicht dir, deine Reisen mit anderen Personen zu planen und deine Erfahrungen in Bildern und Reiseberichten zu teilen. Mit den vielzähligen Funktionen, die UNDERWAYGS dir bietet, bist du bestens auf deine Reise vorbereitet. Probiere es aus und plane deine eigene Reiseroute, schreibe deinen Reiseblog!

    Jetzt loslegen

UNDERWAYGS
Reisen
Reisen
Orte
Orte
Ratgeber
Blog
Community
Freunde
Events
Über
Nach oben scrollen