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Saigon - Endspurt und Good bye Ho Chi Minh

Wie war der Tag in Saigon? Wieder mal warm und laut… Heute geht unser letzter Sightseeing-Tag in Vietnam vorbei und wir sind gar nicht so traurig, dazu gleich noch mehr. Erst mal möchte ich kurz vom Tag berichten.

Heute Vormittag haben wir die verpasste Innenansicht der kleinen Notre Dame Kathedrale angeschaut. In Asien ist eine Kirche schon was besonderes, durch Europa sind wir aber zu verwöhnt durch imposante Kirchen und waren jetzt nicht übermäßig beeindruckt von der Inneneinrichtung der Saigon Kathedrale. Auf jeden Fall auch ein Ort der Ruhe, Swaantje hat uns eine Kerze angezündet und ich habe die Stille genutzt um an all die Lieben zuhause zu denken und Ihnen alles Gute zu wünschen.

Wir hatten noch klassische Postkarten zu verschicken, praktisch das neben der Kathedrale gleich das schöne Hauptpostamt ist. Bin gespannt wer zuerst zuhause ist, die Postkarte oder wir. Ich hoffe mal auf die Karten, immerhin waren wir ja im Hauptpostamt.

FITO-Museum lautete unser nächstes Ziel, wir hatten den Tipp aus dem Internet. Es ist ein Museum für traditionelle vietnamesische und chinesische Medizin. Da dieses Museum ein wenig vom Zentrum entfernt liegt, ließen wir uns extra die Adresse aufschreiben. Offensichtlich mit kleinen Rechtschreibfehlern, zumindest hatte der Taxifahrer und seine Funkzentrale ein großes Problem das Ziel zu identifizieren. Schlussendlich konnte meine Navigationssoftware auf dem Smartphone weiterhelfen, manchmal ist das Ding echt nützlich.

So ein Museum für traditionelle Medizin ist für ein Hypochonder wie mich eine tolle Einrichtung, man bekam eine Infotafel in Englisch die wesentlich die Ausstellungen erklärte. So richtig faszinierend war aber das Gebäude selber. Ein altes fünfstöckiges chinesisches Steinhaus mit ganz vielen Holzelementen. Am Ende der Ausstellung gab es noch einen Informationsfilm mit deutschen Untertiteln und zur Verabschiedung einen Lotus-Pilz-Tee für die Gesundheit.

Das Museum kann ich wärmstens empfehlen, was ich für unser nächstes Ziel nicht unbedingt tun würde. Es ging nach China-Town in einem anderen Bezirk von Ho Chi Minh City, erst waren wir auf so einen blöden hektischen überdachten und überfüllten Markt geschlendert. Anschließend sind wir noch ein wenig planlos durch die Straßen des Bezirk China-Town gelaufen, haben aber nix gefunden was Staunen ausgelöst hätte. Der Lärm und die extreme Hitze nahm uns dann noch die Lust weiter zu forschen. Vielleicht haben wir etwas verpasst?

Sind mit dem Taxi zurück ins Hotel, vorher aber noch auf den russischen Markt der gleich um die Ecke beim Hotel ist. Eine zweistöckige Verkaufsfläche mit vielen Ständen in einem Hochhaus. Es gibt da fast nur Textilien, dafür aber alles Erdenkliche. Sogar eine Menge Winterkleidung. Es sind alle erdenklichen Modelabels zu kaufen, ob es Originalware ist vermag ich nicht zu beurteilen, die Preise sehen nicht danach aus und für uns war auch mal wieder nix dabei. Aber schon bemerkenswert dieser russische Markt, irgendwas zwischen Polenmarkt und Adlermoden von der Optik :-) 

Zurück im Hotel haben Swaantje und Martje noch mal den schönen Dachpool genossen und ich die Ruhe. 

Abends zog es uns noch mal in das Rucksacktouristenviertel, ein letztes mal durch die Straßen von Saigon ziehen und noch was leckeres gegessen. Dort im Viertel gibt es auch ein paar schönen kreative Läden, aber auch nicht wirklich viele. 

Es war eine spannende Zeit in Hanoi, Da Nang und Ho Chi Minh City. Sehr intensive Eindrücke die wir aus Vietnam mitnehmen durften. Ganz ehrlich würde ich 15 Tage Vietnam in dieser Konstellation nicht mehr so gestalten, es war einfach zu viel Stadtlärm, mit Dreck und jeder Menge Hektik dabei und die Natur kam ein wenig zu kurz. Sollte uns das Schicksal noch mal erneut nach Vietnam reisen lassen, dann plane ich lieber mit mehr ruhigen Orten und weniger Großstadthektik. 

Morgen betreten wir mit Kambodscha erneut ein neues Reiseland für uns, ich gebe mich auch nicht der Illusion hin das Siem Reap und Angkor Wat ein Ort der Ruhe wird. Dafür laufen dort wahrscheinlich viel zu viel Touristen rum. Ich hoffe und glaube aber das man dort im Gegensatz zu den vielen Großstädten die wir jetzt hinter uns lassen, auch eine große Portion Ruhe tanken kann. Wie immer sind wir sehr gespannt auf die nächsten Abenteuer. 

Viele Grüße und bis die Tage 

Marco

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Die Pyrmonter

vor über einem Jahr

Ja, da habt ihr recht, Saigon kann man nicht so lang aushalten. Aber ihr habt ja das nächste Ziel vor Augen und jede Menge neue Eindrücke . Paßt gut auf euch auf und bleibt gesund. Die Pyrmonter


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