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Kambodscha - Lazy Day in Siem Reap

Etwas ungeplant und sehr ausgeschlafen sind wir in heutigen Tag gestartet. Zu spät für ein Hotelfrühstück, schade so musste ich ohne das leckere Joghurtmüsli den Tag beginnen.

Das meiste kostet hier einen US-Dollar, es ist uns zur Gewohnheit geworden auch unsere Tuk-Tukfahrten auf den obligatorischen Dollar herunterzuhandeln. Unsere erste Fahrt führte uns zum Wat Bo, einen buddhistischen Tempel in der City von Siem Reap. Dort waren wir die einzigen Touristen, es lungerten dort nur paar liegende oder sitzende Einheimische rum und träumten so in den Tag. Dabei gab es so viel zu tun, überall in der Tempelanlage lag Müll rum. Betrübend für einen an sich so schönen Ort. Am liebsten hätte ich mir einen Besen geschnappt und mal etwas durchgefegt. Die Tempelhalle selber war verschlossenen, schade es machte auch keiner Anstalten sie für uns zu öffnen. Sonst gab es noch einige buddhistische Grabstätten, Wohngebäude, eine Waschstätte für Mönchsroben, einen Duschverschlag und uns bestaunende Schulkinder zu sehen. Nachdem wir wirklich alles gesehen hatten, sind wir weiter durch die City geschlendert. Zu Fuß, zum Unverständnis der Tuk-Tuk Fahrer, die massenweise an den Straßen mit ihren Tuk-Tuks bereitstehen. Es ist schon ein Kraftakt, den lieben langen Tag die vielen Fahrangebote abzulehnen. Nichts dramatisches, ich finde die Kambodschaner sind extrem freundliche Menschen (ausgeschlossen mal wieder, wie meistens auf der Welt, sind die Einreisebeamten :-)). Weiter ging es am idyllischen Stadtfluss oder Kanal zum nächsten Tempel, ja weiterhin ein Marsch ohne Tuk-Tuk. Eigentlich ist die Innenstadt von Siem Reap auch sehr überschaubar und das meiste gut zu Fuß zu erreichen. Der nächste Tempel war viel sauberer als der davor gesehene, dass fiel sofort ins Auge.

Jetzt bin ich schon so lange weg von der Arbeit und als ich sie verließ, stand das weitere Schicksal des Unternehmen mehr oder weniger in den Sternen. Ob sich das jetzt alles zum positiven entwickelt weiß ich gar nicht, ich höre schlichtweg zu wenig von der Arbeit. Aber sollte noch jemand von EDC hier mitlesen, dann sei derjenige gegrüßt und ich drück uns weiterhin die Daumen für eine erfolgreiche Zukunft. Sollte es sich mit der Arbeit nicht so toll entwickeln, dann ist mein aktueller Plan eine Fundation für Stadtreinigung in Siem Reap zu gründen. Nach Vietnam kann ich wirklich nicht behaupten das es hier dreckig ist, aber schaden kann dieser wunderschönen Stadt noch mehr Glanz auch nicht. Jetzt aber zurück zur Besichtigung des zweiten Tempels (Namen sind für mich in der Regel nicht zu merken und können bei Bedarf bei Swaantje erfragt werden), der Tempel war überdurchschnittlich schön und bunt dekoriert. Im Hauptgebäude gab es wundervolle Wandbilder, die wie oft das Leben von Buddha in Bildern beschreiben. Anschließend wollten wir Martje mal eine Freude mit Minigolf machen, als Ausgleich für die anstrengenden antiken Expeditionen der letzten Tage. Es gibt hier eine sehr atmosphärische Minigolfanlage, wo man auf Bahnen mit nachgebildeten antiken Tempel der Region spielt. Es sah aber nach Regen und Gewitter aus und der Eindruck täuschte nicht. Als der Regen anfing flüchten wir in ein Restaurant, es hörte aber nicht mehr auf zu regnen und unsere Flucht ging weiter mit einem Tuk-Tuk ins Hotel. Hier ist es jetzt richtig gemütlich bei dem vielen Regen da draußen. Ich freue mich, für die Region hier scheint viel Regen mal bitter nötig. Minigolf hat noch bis heute Abend Zeit, vielleicht wird's ja noch was.

Da wir leider schon morgen Nachmittag weiterfliegen nach Laos ist jetzt schon ein günstiger Zeitpunkt mein Statement abzugeben. Hier in Siam Reap fühle ich mich richtig wohl und das ist schon was besonderes für ein Ort ohne Meer. Die antiken Tempelanlagen sind mit das imposanteste was ich in meinem Leben sehen durfte. Die Menschen hier in Siam Reap haben aus Nix einen traumhaften Ort für Reisende und sich selber geschaffen. Trotz einer schweren, nicht lange zurückliegenden, Geschichte und großer Armut, eine tolle und herzliche Mentalität die ich hier gefunden habe. Wenn möglich, komme ich gerne eines Tages wieder.

Auch wenn ich nicht weiß ob uns der Tag außer viel Regen noch weitere Überraschungen bringt, soll mein Tagesbericht für heute hier enden. Viele liebe Grüße nach Hause an Euch Lieben und bis bald.

Marco

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Friedrich Wittkopf

vor über einem Jahr

Hallo Marco und Familie,wir beneiden Euch ein wenig(positiv)denn leider haben wir es nie nachA.W.geschafft.Wir freuen uns,dass Ihr die Reise so genießt.Weiterhin alles Gute.H+F


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