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Kuang Si Wasserfall und beeindruckende Natur

Heute weckt uns die Sonne und wir starten wieder mit einem leckeren Frühstück. Natürlich ist Nong, der Junge der Gastgeber wieder da und so kann Marco endlich mal wieder mit Autos spielen und! Nebenbei frühstücken. Nong isst auch noch ne Runde bei uns mit und so frühstücken wir zu viert in geselliger Runde.

Spontan buchen wir uns heute Vormittag für die Wasserfälle mit ein und wir haben Glück, es sind noch drei plätze im Minivan frei.

Also schnell in die Badeschen geschlüpft, eingecremt und Handtuch geschnappt, schon werden wir abgeholt.

Der Minivan füllt sich langsam und so starten wir gen Kuang Si mit voller Besatzung. Es geht 35 km über eine der Nationalstraßen von Laos, dass heißt, die Straße ist asphaltiert und sieht für deutsche Verhältnisse wie eine Dorfstraße.

In rasanter Fahrt geht es durch eine wunderschöne Landschaft mit toller Bergkulisse und durch Dörfer, die Marco ein wenig an die Dörfer seiner Kindheit erinnern. So sah es wohl im Thailand vor 25 Jahren aus. Es geht an Schulen und Wohnhäusern vorbei, alles in scharfen Kurven und kleinen Anhöhen, so daß man schwer erahnen kann, ob jemand vor einem ist. Doch unser Fahrer fährt mit buddhistischer Gelassenheit und so kommen wir sicher am Wasserfall an.

Auch hier hat sich eine bunte Infrastruktur aus Essenständden, Restaurants und Kleidungsverkäufern gebildet. Wir versorgen uns noch mit einem Getränk, zahlen den Eintritt und starten den Naturerlebnispfad.

Es startet mit einem Bären- Rettungs- Zentrum, in dem Bären aus Gefangenschaft einigermaßen naturnah leben können. Das Gehege sieht gemütlich aus mit vielen Kletter- und Beschäftigungsmögichkeiten.

Auch hier wieder viel Infos für die Besucher. Besonders, dass immer noch Bären in Gefangenschaft leben, um aus ihrer Galle Medizin zu gewinnen.

Weiter geht es Richtung Wasserfall. Zwischendurch gibt es immer wieder Infotafeln zu den Bäumen oder den Insekten und Tieren, die hier in der Natur leben.

Wir erreichen das erste von vier Becken, in das das Wasser fließt. Das Wasser ist fast türkis und die Atmosphäre wunderbar.. Wir möchten erst bis ganz nach oben zum Wasserfall wandern, bevor auch wir uns in das Kühle nass stürzen wollen.

Martje und Marco laufen vor, ich genieße und mache noch ein paar Fotos. Wir wandern am Wasser entlang, es wird immer voller und so erreichen wir den Beginn des Wasserfalles. Das Wasser fällt sehr malerisch den Berg hinunter, wo es dann in mehreren Kaskaden in die einzelnen Becken fließt. Wir machen das obligatorische Foto mit Wasserfall im Hintergrund und dann frönen wir unserem neuen Hobby. Touristen beobachten. Auch hier wie überall sind viele Touristen aus aller Welt da und jede Nation hat so ihre feinen Unterschiede. Einen allen reisenden Chinesen anzutreffen, ist fast noch unwahrscheinlicher, als im Lotto zu gewinnen. Bei uns steht eine gesellige Gruppe von Chinesen, die fröhlich rufend versuchen, ein Gruppenfoto zu machen. Doch immer fehlt der Fotograf und so darf ich ein Foto von allen machen. Ich hoffe, es gefällt.

Jetzt wollen auch wir ins kühle Nass und so suchen wir uns eine der vielen Buchten aus. Doch mittlerweile ist es voller geworden. Gar nicht so einfach, noch einen Platz für unsere Rucksäcke zu finden.

Marco ist mutig und geht vor- hier im Wasser sind hunderte der kleinen Knabberfische im Wasser. Dafür muss man sonst bezahlen. Ich bin auch schon auf dem steinigen Weg ins Wasser, da fängt Martje an zu weinen, das Wasser ist zu kalt und Fische will sie auch nicht. Alles gutes Zureden hilft leider nicht, so warten wir draußen auf Marco. Der genießt die Spabehandlung und hat jetzt wunderschöne Füße.

 

Wir sitzen auf einer Bank- mehrere Traveller sitzen dort auch und es werden immer mehr. Sie legen ihre nassen einfach auf unsere Trockenen. Das nervt mich und ich suche mit Martje einen anderen Platz. Wir ziehen uns schon mal an und auch Marco hat genug.

Außerdem wird es langsam Zeit, der Bus fährt bald.

Wir schlendern den Weg zurück und sind froh, hier gewesen zu sein. Wir sagen den Bären auf Wiedersehen und Martje und Marco testen das Snackangebot am Parkplatz. Marco wählt einen Schweinespieß und Martje Chips.

Gestärkt könne wir starten. Auf dem Rückweg genießen wir noch einmal diese wunderschöne Landschaft, Martje macht ein kleines Nickerchen und so brausen wir zurück nach Luang Prabang.

Nach einer kurzen Pause starten wir gen Nachtmarkt. Der Sonnenuntergang zaubert ein wundervolles Licht auf Luang Prabang. Heute erkunden wir den Markt von der anderen Seite aus.

Eigentlich wollten wir nur bummeln, doch haben wir doch ein paar Kleinigkeiten erstanden. Haben wir gedacht, Thailand ist schon günstig, so ist es noch mal preiswerter.

Das Sortiment ist auch anders, als wir es in den anderen Ländern bisher gesehen haben. Viele Dinge sind wohl wirklich hier hergestellt.

Nach dem Shopping essen wir noch etwas in einem Restaurant bei uns um die Ecke. Und dann geht es ab ins Zimmer. Morgen werden früh abholt zu einer Mekong Fahrt mit anschließender Besichtigung der Pak Ou Caves. Dort stehen etliche Buddha Figuren. Wir freuen uns sehr und sind gespannt.

Wir grüßen alle unsere Lieben aus dem wunderschönen Laos.

Swaantje

 

 

 

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