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Luang Prabang - Endlich Mekong :-)

Bin heute ganz früh aufgewacht. Sollte wohl ein Zeichen sein, mir die berühmte allmorgendliche Mönchsspeisung aus Spenden der Einheimischen um 05:30 Uhr anzuschauen. Aber meine Familie hatte noch so friedlich geschlafen und alleine los hätte nur späteren Neid ausgelöst ;-)

Bin ich halt noch mal eingeschlafen, obwohl sowieso geplantes Frühaufstehen angesagt war. Heute durfte ich mir ein weiteren Wunsch erfüllen, eine mehrstündige Fahrt auf dem Mekong.

Vorher gab es noch ein leckeres Frühstück, diesmal ohne unseren kleinen neuen Freund.

Mit einem vorgebuchten Tuk-Tuk sollten wir zum Bootsanleger am Mekong gebracht werden. Hätte ich uns fast in ein falsches Fahrzeug gelotst, der Fahrer witterte schon ein Geschäft. Problem erkannt, Problem gebannt und so ging es mit dem richtigen Tuk-Tuk zum richtigen Anleger. Dort angekommen warteten schon einige andere Abenteuerlustige auf eine Bootseinteilung. Pro Boot gingen ca. 8 Passagiere mit. Abenteuerlich sehen alle Boote aus, aber immerhin hat man so etwas wie ein Autositz, eine Rettungsweste und ein Dach über den Kopf. Unser Boot starte als erstes, wir drei haben noch mal die Sitzordnung für uns geändert weil wir fanden ordentlich Schlagseite zu haben. Gute Aktion, danach war das Boot wieder im Gleichgewicht. Kurz darauf meinte ein Asiate seinen Platz wechseln zu müssen und schwups hatten wir wieder Schieflage. Dem Asiaten war es egal, ich wurde schon etwas nervös und der Kapitän verlagerte sich vorne auch schon ganz unruhig. Eine höffliche Bitte von Leichtmatrosen Marco an den nervenstarken Asiaten sich wieder auf ursprünglichen Platz zu betten und schon war alles wieder in Balance. Kapitän zufrieden, Familie glücklich und Marco beruhigt. Später sind wir einmal auf Grund gelaufen, hat ordentlich geknirscht, der Kapitän ist nicht von Bord gesprungen und auch kein Wasser ins Boot gelaufen. Hab in so manchen Bericht wahrgenommen, dass es nicht immer leicht ist den Mekong zu befahren. Der Kapitän schien aber ein alter Hase und bis auf das einmal ordentlich Grundratschen, hat er uns sicher auf dem wilden Fluss transportiert.

Erstes Ziel war ein altes Dorf mit teilweise sehr schönen Häusern und paar Verkaufsständen. Swaantje meinte gelesen zu haben es wäre ein Mong-Dorf. Naja mir kamen die Bewohner nicht wirklich wie Mongs vor. Egal, schöner Halt zum Beine vertreten.

Nach dem Stopp ging es weiter mit den Boot zu den Pack-ou-Caves. Das ist eine Höhle am Mekong. Als die Machthaber in Laos irgendwann den Buddhismus mal nicht so toll fanden, hatten die Buddhisten dort alle ihre Buddhafiguren versteckt. Dort stehen sie heute noch und gucken auf den Mekong. Jetzt ist es ein Ort wie ein buddhistischer Tempel. Eigentlich sehr mystisch mit den unzähligen Buddhas. Leider waren viele Bootsausflügler mit uns gemeinsam dort. Die Hitze und das Gedrängel hat mich irgendwie nicht in die Atmosphäre eintauchen lassen. Lag wohl an meiner Tagesform, Swaantje fühlte sich dort sehr wohl und hat den Aufenthalt genossen. Martje ist bei Kultur sehr schwunghaft, eben gefällt's ihr noch und dann findet sie es doof oder umgekehrt. Es ist aber schön das wir unser Programm immer fast zu Zufriedenheit aller hinbekommen, klar gibt es auch mal Meinungsverschiedenheiten :-)

Mekong war voll mein Ding, tolle Landschaften an den man vorbeischiffert. Nicht ganz so beeindruckend wie in mancher Mekong-Dokumentation, aber ein Highlight. Glaube für noch mehr Impressionen muss man länger auf dem Mekong unterwegs sein. Vielleicht ergibt sich das mal in meinem Leben, eine mehrtägige Reise auf dem Mekong durch mehrere Länder. Tolle Vorstellung, anderseits freue ich mich auch schon auf die Leine.

Nach unserem abenteuerlichen Flussausflug haben wir uns auf die Suche nach einem Snack gemacht. Hier gibt es überagende Restaurants, sich für eins zu entscheiden fällt uns nicht immer leicht. Pünktlich zum Beginn eines Regenschauers hatten wir uns dann auf das vor uns liegende französische Cafe festgelegt. Für Swaantje und mich gab es ein leckeres Baguette und für Martje ein Eis. So überbrückten wir genüsslich die Regenzeit.

Gestärkt haben wir noch zwei sehr sehenswerte Tempel besichtigt. Die vielen buddhistischen Tempel in Laos sind alle sehr sehenswert. Sehr filigran und liebevoll gestaltet. Ich finde die Tempel in Laos haben eine ganz besondere Ausstrahlung.

Für Kurzweile nach den Tempelbesuchen sorgte ein weiterer Spaziergang durch Luang Prabang und seiner Flusslandschaft. Partytourismus gibt es hier nicht viel, dafür wunderschöne alte Häuser und eine spektakuläre Landschaft. Wer mal dem Hauch von Vergangenheit fühlen möchte und noch dazu Ruhe tanken mag, der wird Luang Prabang mögen.

Viele liebe Grüße und bis Bald.

Marco

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rolf

vor über einem Jahr

Jo Laos ohne Chaos, auch wir werden Vangvieng & Luang Prabang ein paar Tage besuchen,gestern vom 19 febr. - 22märz gebucht. Angenehme Temperaturen laden bei uns zum grillen ein. elli &dietmar gaben abschiedsfete, lena babbelt auch immer mehr, heute noch z

rolf

vor über einem Jahr

zum flohmarkt,highlight für lena, gestern Bayern dfb pokal sieger, auch bei uns im weserbergland strahlt & blüht alles in kräftigen Farben, viel sonne & regenschauer sorgen dafür. Freuen uns schon auf unseren garten, jetzt gehen wir erst noch mal zum pfer


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