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Chiang Rai und Goldenes Dreieck

 

Heute hieß es früh aufstehen- unser Telefon klingelte sogar Punkt Sieben Unser Bus nach Chiang Rai ist überpünktlich.

Wir treffen unsere Mitreisenden in der Altstadt, dort werden wir auf die verschiedenen Touren aufgeteilt. Wir sind zu neunt, angenehme Gruppengröße.

Unser Fahrer hat einen rasanten Fahrstil und so sind wir schon nach einer Stunde bei den heißen Quellen. Dort gibt es kleine Löcher in denen es blubbert. Man kann sich Eier in kleinen Körbchen kaufen und diese dort garen. Mich erinnert es ein bisschen an Lagerfeuer. Nur mit Wasser.

Und schon geht es weiter. Unser Fahrer blüht zur Hochform auf übt wahrscheinlich für die Formel eins. Das wäre alles nur halb so wild, wenn wir nicht eine der kurvenreichsten Strecke in Thailand befahren würden. Es gibt tausende Warnschilder und Überholverbote. Doch das sind für die meisten Fahrer hier nur gut gemeinte Hinweise. Ich muss aber sagen, das unser Fahrer das Fahren beherrscht, sonst wären wir nicht heil zurück.

Die Landschaft ist wunderschön. Im Hintergrund die Bergkette und an der Straße die Dörfer mit ihrem alltäglichen Leben. Das schönste sind die vielen liebevoll gestalteten Tempel, die längs an der Straße und den Bergkuppen liegen.

Die thailändischen Tempel sind für mich mit den laotischen die schönsten. Die Tempel sind reich verziert, doch das schönste für mich ist, das die Tempel genutzt werden und man immer jemanden sieht.

 

 Beim weißen Tempel in Chiang Rai sind dafür viel zu viele Menschen für unseren Geschmack.

Der Tempel strahlt in hellem weiß und ist mit Spiegelmosaikstenchen verziert. Das Thema des Künstlers ist Himmel und Hölle. Der Weg über die Brücke zum Tempel führt über ein Meer von Händen, die nach einem greifen wollen.

Wenn man über die Brücke geht, darf man nicht stehen bleiben. Sonst erinnert ein freundlicher Mann mit Megafon ans weiter gehen.

Don't stand, just walk. Im Innern des Tempels wartet ein goldener Buddha auf einen. Die Wandmalereien widmen sich wieder dem Thema Himmel und Hölle

Die Vorderseite und die Seitenwände sind dem Himmel gewidmet. Die hintere Wand geht es darum, nicht den falschen Göttern zu verfallen.

 

 Neben den Dämonen der Unterwelt sind auch die Idole vieler Menschen gemalt. Superman, Minions, Darth Vader, Hello Kitty, Yoda und viele mehr.

Die Bilder hätten eine längere Betrachtung verdient, doch der freundliche Mann schickt immer mehr Menschen hinein. Ich hätte gerne etwas mehr Zeit und Ruhe gehabt. Dann hätte ich bestimmt so einiges mehr entdecken können.

Doch wir haben doch keine Zeit. Die Longneck Frauen des Karen Stammes warten ungeduldig auf unseren Besuch.

Also ab ins Rennmobil. Martje findet die Fahrweise zum Kotzen. Zum Glück haben wir genügend Kotztüten aus den Flugzeugen gesammelt.

Und schon sind wir da. Wir sind zu einem Dorf gefahren worden. Die Hütten sind alle aus Holz gebaut. Man geht durch die Shopping. Gasse und unser. Tourguide erklärt ein bisschen zu den verschiedenen Stämmen. Die ersten Frauen tragen noch nicht die typischen Goldringe um den Hals. Sie sind auch Kren. Sie haben die thailändische Staatsbürgerschaft und die Kinder gehen zur Schule und sie dürfen sich frei bewegen. . Nicht so die Langhals Frauen.Diese haben die burmesische Staatsbürgerschaft. Sie dürfen das Dorf nicht verlassen und die Kinder auch nicht zur Schule.

Das macht nachdenklich.

 

Zeit zum Nachdenken haben wir bei der Fahrt zum goldenen Dreieck, wo eine Bootsfahrt auf dem Mekong auf uns wartet.

Hier treffen Myanmar, Laos und Thailand aufeinander. Früher die Opium Hölle. Südostasiens.

Das ist zum Glück 50 Jahre her. Jetzt kommen andere Süchte sozusagen. Es gibt zwei Kasinos. Es wird auch Laos Vegas genannt. Haha. Wir werden nur bei den Shopping Angeboten. abgesetzt. Wir haben kurz Zeit und könnten den Laos Whiskey mit Schlange oder Skorpion erwerben. Wollen wir aber nicht.

Endlich geht es zum Mittagessen, es ist ja auch schon drei Uhr.

Es gibt ein Buffet in einem typischen Ausflugslokal. Man kann es essen, ein Highlight ist es aber nicht.

Wir dürfen jetzt noch mal auf die Grenze zu Myanmar einen Blick werfen, rüber dürfen wir leider nicht. Wenigstens haben wir so schon mal einen Blick darauf werfen dürfen.

So sind wir auf jeden Fall am nördlichsten Punkt Thailands gewesen. Die Rückfahrt wird wohl vier Stunden dauern, also noch schnell was zu trinken gekauft. Obwohl wir die Strecke mit unserem Fahrer bestimmt schneller schaffen. Alle im Bus fallen in einen Dämmerschlaf und so überbrücken wir die erste Etappe.

Ich werde vom hin und her auf der Straße wach. Ich verspreche mir, dass wenn wir heile angekommen sind werde Ich morgen im Tempel ein Räucherstäbchen extra anzünde.

Nach vier Stunden erreichen wir heile Chiang Mai und sind sogar die Ersten, die abgesetzt werden.

Heute gibt es ein leckeres Abendessen in unserem Hotel und genießen die Ruhe hier.

Wir sind froh, die Tour gemacht zu haben. Beim nächsten Mal würden wir aber mit Übernachtung fahren und Chiang Rai in Ruhe entdecken. Für einen ersten Eindruck sehr schön.

Ich wünsche allen eine gute Nacht und schicke liebe Grüße nach Deutschland.

Swaantje

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