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Von Suratthani nach Koh Phangan

Suratthani hatte uns gestern ausser Regen nicht viel zu bieten, eine Provinzhauptstadt die man als Tourist nicht unbedingt gesehen haben muss. Das Hotel was wir für die Übernachtung wählten war ganz ok. Trotz der brettharten Liegefläche des Betts haben wir gut geschlafen, bis Martje die Nacht zum Tage machte. Swaantje und ich konnten dann auch nicht mehr richtig schlafen und waren heute Morgen dementsprechend müde. Trotzdem standen wir morgens um kurz nach Sieben zur Abholung mit einem Privatauto bereit in der Lobby. Die Eingangstür war offen, ein Fernseher lief, aber die Rezeption nicht besetzt und weit und breit kein Hotelpersonal zu sehen. Auch mehrmaliges und lautes Rufen änderten nix an der Situation. Wie sollte ich jetzt die Übernachtung bezahlen? Einfach das Geld hinlegen oder gehen? Nach einer gewarteten Weile kam eine ebenfalls müde aussehende Frau durch die Eingangstür, Dienstbeginn nur wegen uns Frühaufsteher? So kam es uns vor, aber ich konnte endlich bezahlen. Kurz danach stand auch ein Auto vor dem Hotel, unser Fahrer. Ungefähr eine Stunde ging es durch den zähflüssigen Verkehr von Suratthani, die Stadt wurde nicht attraktiver. Angekommen an einem Checkpoint des Fährbetriebs warteten wir noch auf einen Bustransfer zum Pier nach Don Sak. Der Bus kam mit Reisenden die auch die Fähre nutzen wollten aus Bangkok. Ein Bus mit dem ich nicht freiwillig so eine weite Strecke unterwegs sein wollte. Zum Glück ging unsere Strecke bis zum Pier nur etwas über eine Stunde. Die Landschaft wurde von Kilometer zu Kilometer schöner. Surat Thani ist offensichtlich eine sehr schöne Provinz, mit einem beeindruckenden Nationalpark, nur die Provinzhauptstadt muß man nicht unbedingt gesehen haben.

Am Fähranleger angekommen ging es auch gleich auf die große Katamaranfähre, mit Sack und Pack. Es gab einen Zwischenstop am Hafen von Koh Samui, bevor wir unser Ziel erreicht hatten, den Hafen von Koh Phangan. Hat alles super geklappt, vielen Dank fürs Daumen drücken :-)

Weiter ging es mit dem Taxi in das Dreamland Hotel am Thong Noi Pan Yai Strand. Unverschämtheit das Preisangebot für Taxifahrten dorthin. Für das Geld kann man sich anderorts in Thailand einen Taxifahrer für einen Tag mieten. Hilf alles nix, alle Taxifahrer am Hafen wollten den gleichen Betrag haben. Es gelang uns den Preis ein Drittel herunter zu handeln, was uns keine neuen Freunde schaffte. Die Fahrt ging etwas über eine halbe Stunde und ist sehr anspruchsvoll. Es geht extrem kurvig und steil, bergauf und bergab. Man gut das man im Taxi auf einer überdachten und mit Sitzbank versehenen Pritsche sitzt, sonst hätte Martje sich bestimmt übergeben.

Das Hotel entspricht voll unseren Vorstellungen, unser Bungalow ist sehr gemütlich, nur das Badezimmer ist etwas einfach. Die Strandbucht ist traumhaft, Wasser schön klar und der Sand ist fein. Zumindest heute gab es keine Wellen oder Strömungen. Man kann auch sehr weit ins Wasser gehen bevor es etwas tiefer wird. Für unseren Nachwichs ideal. Die Infrastruktur ist sehr verschlafen, es gibt ein paar Restaurants am Strand. Eine Straße mit wenigen Geschäften, aber eine Filiale unseres geliebten 7/11. Im Gegensatz zum Norden Thailands scheint hier alles ein weniger teurer, aber für unsere Verhältnisse bleibt es doch alles billig.

Im Ort ist länger der Strom ausgefallen. Im Hotel kein Problem, dort sprang ein Generator an. 7/11. blieb stromlos und es war für die Kassierer schon eine Herausforderung doe Preise unserer Artikel des Großeinkaufes zu recherchieren und in den Taschenrechner einzugeben. Ein zeitintensives Ereignis.

Martje war freudig im Pool aktiv, alle zusammen waren wir im Meer, es zogen schwarze Wolken auf, fing an zu stürmen und da war es ganz schnell da ein kleines Unwetter. Damit war heutiges Badevergnügen bereits beendet. Im Bungalow und auf unserer Terrasse schön anzusehen und auszuhalten.

Abends haben wir im Hotelrestaurant am Strand gegessen, Preis und Geschmack ok. Abschließend noch ein Strandspaziergang im dunkeln. Wir haben da irgendwas phosphoreszierendes entdeckt was an der Wasserkante blau schimmert. Keine Ahnung was es ist, wir bleiben am Ball.

Soviel zum heutigen Tag und viele Grüße

Marco

 

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rolf

vor über einem Jahr

moin ihr 3, Strand sieht ja nicht überfüllt aus, kommt uns irgendwie bekannt vor, ganz oben am Strandende,Biou & ich waren vor ca 5 Jahren im Thongtapan , waren Bungalows am Strandende, bisserl in die Jahre gekommen ,aber alles blitzsauber.

rolf

vor über einem Jahr

Bei uns erstrahlen die ersten Erdbeeren , waren gestern im Garten in spe. Herrliche Flora,freuen uns schon. Lena macht auch beachtliche Fortschritte. Im Süden extreme Unwetter, so hat es Deutschland noch nicht erlebt, Klimawandel lässt grüßen!!


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