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Koh Phangan - Unvergeßliche Freu(n)de

Seit Tagen hat eine ganz besondere Lebensform mit mir Freundschaft geschlossen, sieh gehören zu der Spezies des anonymen Stechvieh. Ich kann sie nicht sehen, aber spüren. Ihre Freundschaftsbekundungen äußern sich in erst später sichtbaten Stichen auf meinem Körper, dann sind sie aber auch nicht mehr zu übersehen. Nach einer kleinen Verweildauer entstehen an den Einstichstellen kleine wunderhübsche Pagoden die den ganzen Tag aufmerksamskeitserhaschend vor sich her kribbeln. Reflexartiges Kratzen führt dazu, dass aus den kleinen Pagoden ganze Tempellandschaften entstehen. Schöne neue Freunde habe ich da, wenn ich jemand aus der Riege des gemeinen Stechvieh erwische... dann ist aber vorbei mit der buddhistischen Friedfertigkeit. Ich habe zwar ganz tolle Chemie gegen Stechviehfreundschaften dabei, aber wenn ich das Zeug riche und auf dem Körper spüre, legt es mich gefühlt selber um. Bis jetzt blieb ich auf Fernreisen eigentlich immer weitestgehend verschont von Insektenstichen, hier auf Ko Phangan haben sie aber Geschmack an mir gefunden. Swaantje und Martje haben auch einige wenige Stiche, aber nicht so viel und der Körper reagiert nicht so sehr darauf. Man muss auch mal Freu(n)de nur für sich haben ;-)

Ohne Wecker am Dienstag schläft es sich auch gut aus, fantastisch wenn man ohne Zwang in den Tag startet. Der Himmel hielt sich heute auch bedeckt, man ist geneigt an solchen Tagen sparsam mit Sonnenschutz umzugehen. Aber Vorsicht, die Sonne strahlt auch durch die Wolken.

Martje hat heute unsere interne Seepferdchen-Schwimmprüfung bestanden. Wenn sie will kann sie wie aus dem Lehrbuch entnommen schwimmen, also alles eine Frage der Kondition und des Willen. Heute nutzen wir alle Drei die Zeit im Pool um an Dingen zu pfeilen die wir im und unter Wasser besser können möchten. Martje, Swaantje und ich hatten auch Erfolge und belohnten mit einer Auszeit auf unseren Liegen mit dem verträumten, wundervollen Meerblick. Im Gedanken zu schwelgen und nichts zu tun, kann so gut sein für den Körperakku. Jetzt wäre auch wieder genug Speicher frei im Kopf, jetzt könnte ich wieder mir unbekannte Orte hier in Asien entdecken. Nun ja, ich akzeptiere das die Zeit der vielen neuen Eindrücke dem Ende entgegen geht, bin unbeschreiblich dankbar für diese Erfahrung und mach mich im Kopf so langsam bereit für die Herausforderungen des Alltags. Klingt ja schon wieder theatralisch, natürlich genieße ich dabei noch jeden Urlaubstag und die viele Zeit mit meinen zwei Süßen. Ist es nicht ein gutes Zeichen wenn man so viel Zeit in Harmonie verbringen kann? Natürlich gab's auch mal Reibungspunkte, aber bei Betrachtung der lange Zeit zusammen, kann man jetzt schon sagen das wir ein gutes Team sind.

Um mal Abwechslung in unseren Pool und Strandtag zu bringen, haben wir heute noch mal die Ortschaft erkundet. Es gibt in direkter Nähe unseres Resort einen Tempel, den haben wir uns angeschaut. Im Eingangsbereich steht eine Schule, am späten Nachmittag konnten wir ein bißchen beim Sportunterricht zusehen. Der Tempel an sich ist eigentlich nichts besonderes und doch fanden wir drei ihn sehr einzigartig. Auf dem Gelände gab es eine öffentliche Bücherei, Gebetsräume, eine kleine Höhle zum meditieren, einen kleinen Friedhof, Wohngebäude wie gemalt, liebevoll gestaltete Gärten und alles zusammen sorgt für eine entspannte und friedvolle Atmosphäre.

Unser nächstes Ziel sollte ein Viewpoint sein, dazu mussten wir einmal durch die komplette verschlafene Ortschaft schlendern. Hier ist wirklich nicht viel los, was uns richtig git gefällt zur Zeit. Egal wo man sich hier bewegt, man wird immer ein Teilstück von einem Straßenhund begleitet. Jeder Hund hat wahrscheinlich sein eigenes Revier und wenn man es wechselt wird man vom nächsten Hund begleitet. Was den Viewpoint betrifft waren wir uns nicht sicher ob wir ihn wirklich erreicht haben. Wir hätten die steile und bergige Straße noch ein gefühltes langes Stück hochsteigen können, begnügten uns aber mut dem Ausblick der sich auf der bis dorthin gelaufenen Strecke bot.

Auf dem Rückweg haben wir uns noch mit Getränken versorgt und gewaschene Wäsche aus Wäscherei mitgenommen. Na ja Wäscherei ist übertrieben, ein Haus welches mehrere Dienstleistungen anbietet. Restaurant, Bar, Reisebüro, Taxiservice, Wäsche... Auf nix spezialisiert, aber von allem ein bißchen. Ein Geschäftsmodell welches man in Thailand öfters sieht.

Mittlerweile ist es dunkel und wir gehen bald in eine schicke Strandbar etwas speisen. Morgen machen wir ein Ausflug Kreuz und Quer über die Insel mit einem Tuk-Tuk. Swaantje wird bestimmt berichten.

Euch noch einen schönen Tag!

Marco

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