UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD

Klongfahrt- eine Reise durch Bangkoks Hinterhof

Wir haben gut geschlafen im Chatrium. Die Betten sind wunderbar kuschelig und die Matratze so wie sie sein soll. Da wir ohne Frühstück gebucht haben,gehen wir es langsam an. Wir starten mit einer Runde im Pool. Martje schwimmt einmal durch und danach werden nochmal die Kunststücke geübt. Mausi kann immer länger freihändig auf der Schulter stehen. Zuhause müssen wir unbedingt regelt schwimmen gehen.

Marco und ich testen die Liegen, Martjes Interesse liegt mehr im Tauchen. So planscht sie noch ein wenig.

Nach dem Frisch machen geht es aber wirklich los. Mit unserem. Shuttle Boot geht es zum Sky Train. Mit diesem fahren wir bis zur Endstation. Dort waren wir gestern auch schon, heute geht es aber Richtung Klong, dem Kanal Bangkoks. Früher gab es davon viele. Bangkok war das Venedig Asiens. Doch der Hygiene wegen und bei der Suche nach mehr Baugrund wurden viele zugeschüttet und als Abwasser unter die Erde gelegt. So gibt es nur noch wenige. Auf einem davon fahren wir heute durch Bangkok. Wie am Chao Phraya wartet man einfach an der Haltestelle und springt - also eher klettert - an Bord. Denn man muss über die Reling ins Innere klettern. Aufregend. Auch hier geht jemand rum und sammelt den Fahrpreis ein. Also sie klettern während der Fahrt außerhalb auf der Reling um das Boot herum. Die Brücken sind sehr niedrig, deswegen tragen alle Fahrkarten verkäufer einen Schutzhelm.

Dazu kommt der starke Wellengang, wenn zwei Boote aneinander vorbei fahren. Dafür gibt es extra eine Schutzplane, die Mithilfe eines Seilzuges am Platz hochgezogen werden kann. Wer weiß, was alles in diesem Wasser schwimmt. Da ist ein Zug an der Leine oft die bessere Wahl. Es macht riesigen Spaß. Und spannend ist es auch. Man kann sozusagen die Hinterhöfe der Stadt beobachten. Es gibt waghalsige Konstruktionen und liebevoll gestaltete Häuser. Es gibt heruntergekommene Ecken und neu neben alt. Die Fahrt wird nicht langweilig. Und das für 45 Cent pro Person. Echt gut.Nach 40  Minuten erreichen wir die Endstation und steigen aus. Touristisch ist es auf gar keinen Fall. Wir stehen vor einem Tempel. Hier herrscht Alltag. Wir sehen uns in der Nähe um. Ich bin der Meinung, den Flugzeug Friedhof gesehen zu haben, über den ich mal einen Bericht gesehen habe. Mitten im Wohngebiet liegen alte Flugzeuge auf einem Gelände. Darin leben mehrere Menschen. Woher die Flugzeuge kommen und was sie dort sollen, bleibt ein Rätsel.

Wir gehen auf die Brücke über den Klong. Und von weitem kann man wirklich die Flugzeug Teile erkennen. Doch den Weg über die nasse Wiese mit dem hohen Gras wollen wir nicht nehmen. So gucken wir uns erstmal den Tempel an, um dann von dort zum Flugzeug Halteplatz zu gelangen. Der Tempel befindet sich in der Renovierungsphase. An einem langen Tisch sitzt ein Mönch. Vor ihm die Reste des Essens. Es schließen die Wochentags- Buddhas und Tierkreszeichenfiguren an. Als wir um die Ecke biegen, sehen wir Kühe. Diese sind ganz weiß und kauen gemütlich vor sich hin. Daneben liegt Heu und Gras zum Füttern. So etwas haben wir in einem auch noch nicht gesehen. Als wir den Weg zur Straße suchen, sehen wir noch eine Trauerfeier. Der Sarg ist dort und ein Foto der Verstorbenen. Es gibt Gesänge. Die Menschen tragen auch eher dunkle Farben.

Aber Drumherum laufen die Menschen und unterhalten sich und die zwei Garküchen gegenüber brutzeln fröhlich weiter. Sehr spannend. Den Weg zur Straße haben wir und nach fünf Minuten stehen wir vor dem Flugzeug Friedhof. Sehr komisch und doch spannend. Wir machen schöne Fotos soweit das möglich ist. Wir gehen sogar auf die Mönchswegbrücke die am Fluss entlang führt. Doch zum Kloster kommen wir nicht rein. Eine Tür versperrt den Weg. Also wieder andersherum zurück. Im Gebetshaus wird gerade eine Andacht gefeiert. Die Menschen rezitieren imSingsang Verse. Immer wieder sehr stimmungsvoll und es beruhigt immer. Auch wenn ich nicht verstehe was dort gesagt wird.

 

Das Glück ist mit uns. Denn kaum an der Haltestelle angekommen geht das nächste Boot zurück. Welch eine Planung. Wir genießen die Rückfahrt diesmal bis zur Endstation. Wir kommen an der Festung raus, an der wir beim letzten Mal die Prinzessin vorbei fahren haben sehen dürfen. Der Tempel daneben hat auch heute schon wieder geschlossen. . Wir müssen also noch einmal wiederkommen.

Mit dem TukTuk sind wir schnell in der Khao San Road Ecke. Das gehört für uns zum Programm wenn wir hier sind. Wir bummeln und gucken was neu ist und sehen die Sonne untergehen. Eine Straße weiter ist es ruhiger und dort gibts etwas leckeres zum Abend. . Noch ein Bummel zurück und wir starten wieder gen Hotel. Wir haben einen erlebnisreichen Tag hinter uns und haben wieder Dinge neu entdeckt. Bangkok ist so groß das wir beim nächsten Mal bestimmt auch noch etwas zum Entdecken finden.

Ich wünsche allen eine gute Nacht und schicken euch Liebe Grüße.

Swaantje

Zurück zum Reiseblog

        


Hinterlasse eine Antwort

Name *
E-Mail *

Wer reist hier?

    Profil von Swaantje
    Profil von Marco
            

    Jetzt eigene Reise planen

    UNDERWAYGS ermöglicht dir, deine Reisen mit anderen Personen zu planen und deine Erfahrungen in Bildern und Reiseberichten zu teilen. Mit den vielzähligen Funktionen, die UNDERWAYGS dir bietet, bist du bestens auf deine Reise vorbereitet. Probiere es aus und plane deine eigene Reiseroute, schreibe deinen Reiseblog!

    Jetzt loslegen

UNDERWAYGS
Reisen
Reisen
Orte
Orte
Ratgeber
Blog
Community
Freunde
Events
Über
Nach oben scrollen