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Markt und Familienbesuch

Auf dem Markt haben wir heute wieder Apfelmost gemacht und  eigentlich von um halb 8 bis kurz vor 3, nur mit “Kurz-eine-Frikadelle-in-den Mund-schieben-Pause“ durchgearbeitet. Wir waren heute auch nur zu dritt statt zu viert. Davon waren zwei Leute meistens bei der Apfelmostproduktion abgestellt und einer hat die Kunden bedient. “Zum Glück“ ist die Pflaumenzeit vorbei, die waren nämlich an den letzten Marktagen der Renner und man kam manchmal gar nicht mit dem Befüllen neuer Schalen hinterher. Aber auch vom frischen Apfelmost haben wir heute echt viel verkauft! :)

Ansonsten ist dieses WE full house auf dem Apfelhof. Christian hatte angekündigt,dass sein Bruder mit seiner Frau, Schwägerin und Mann aus Sønderjylland, heute Vormittag beim ihm anreist während wir auf dem Markt sind. Achja und Christians Sohn ist seit Freitag auch noch hier. Der kann nämlich erst Ende der Woche in seine neue Wohnung auf Samsø. Als wir dann gegen 16.30 vom Markt kamen, standen noch selbstgebackene Sahnetorte und Pflaumenkuchen für uns auf dem Tisch. Gut,dass wir auf dem Weg auch noch noch eine kleine tærte besorgt hatten. :D Aber Kuchen kann man hier ja nie genug haben... die beiden Frauen wirbelten währenddessen schon in der Küche herum und bereiteten das Abendessen vor.. für einen kurzen Moment dachte ich, es würde gleich im Anschluss weiter gehen mit essen.. ein Glück gab es aber erst zwei Stunden später den frischen Fisch vom Markt mit Kartoffeln, Petersiliensauce und Karottensalat.. sehr Lecker! Aber kaum dass wir aufgegessen hatten, wurden schon Kuchenteller und Kaffeetassen herausgeholt und unsere mitgebrachte tærte serviert. Typisch dänisch! :) 

Ich hatte am Anfang ja schon erwähnt, dass der Besuch aus Sønderjylland, also aus dem Süden Dänemarks, in der Nähe der Grenze kommt. Christian hatte mich vorgewarnt,dass dort ein anderer Dialekt gesprochen wird.. es für mich vielleicht aber gar nicht so schwer ist,weil es näher am Deutschen sein soll.. teilweise vergleichbar mit Platt.. was ich ja aber auch nicht so gut verstehe ;) Tatsächlich hat Sønderjysk nochmal einen ganz anderen Klang und Buchstaben werden manchmal anders ausgesprochen als im “normalen dänisch“ ,was ich kennengelernt hab und irgendwie “rollen“ die das R so komisch. Dafür konnte ich aber auch Worte, die dem Deutschen gleichen raushören, wie z.B. “satt“. 

Am Ende des Abends rauchte mir zwar der Kopf, denn wenn sieben Leute zusammen essen, wird ziemlich viel durcheinander geredet und dann auch noch mit verschiedenen Dialekten... Da muss man sich ganz schön konzentrieren. Aber ich finde,ich habe mich dafür ganz gut geschlagen und doch einiges verstanden ;) 

Es war aufjedenfall ein sehr geselliger und hyggeliger dänischer Familienabend. Alle waren sehr offen und es wurde neugierig nachgefragt, wo ich herkomme, wo und warum ich dänisch lerne .. Und man hat gemerkt, wie sich die Dänen freuen, wenn man sich für Land,Leute und Sprache interessiert.

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