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Geburtstag im Kloster

Wenn man/frau beim Erklimmen von ca.1000 Höhenmetern in den Bergen vor Pindaya gewusst hätte, dass im Ziel, dem Kloster, eine Geburtstsgaparty des Abtes stattfinden würde,  wäre viel Zeit vorhanden gewesen,  über den Charakter dieses Festes nachzudenken. Geburtstag des Abtes im Kloster! ?

Zu vermuten wäre gewesen, dass im internen Kreis mit den Mönchen fromme Gebete gesprochen werden und das vom Dorf gespendete bescheidene Essen verspeist wird. Natürlich würde keine Band aufspielen oder grosses Spektakel geliefert werden. Würden wir dort überhaupt übernachten können?

Natürlich war das alles kein Problem. Die Show begann nach dem Abendessen. Auf einer Bühne tanzten kleine Mädchen zur Freude derer Eltern und der Gäste zu traditioneller und westlicher Musik, einstudiert vom Abt. Dann betätigte er sich als Conferencier: Die Leute wurden auf die Bühne bestellt zur Belustigung des  Volkes. Dafür gab es dann auch mal einen Geldschein.  Der Höhepunkt war das Rockkonzert mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug. Der Geburtstag wurde abgerockt. Und dann...es war fast zu erwarten,  der Abt am Schlagzeug. Und alles bis spät in die Nacht. ...

Wie wir am nächsten Tag erfuhren,  hatte das Fest einschliesslich der Weihung eines neuen Gebäudes eine Woche gedauert.Eingeladen waren insgesamt 8000 Menschen. ...Ein wahrlich großer Geburtstag, mitten im Leben.

Wir sahen den Abt rauchen, am Handy, quatschend mit Leuten und eben am Schlagzeug.Heilig war nichts. So dürfte es auch nicht verwundern, dass unser Schlafplatz in der Gebetshalle lag, darauf achtend, dass die Füße nicht gegen den Altar und die Buddhastatue gestreckt würden.

Als Krönung der Veranstaltung ist noch zu vermerken, dass die Bühne links und rechts mit zwei Militärs plus MP "geschützt" wurde.Zur Sicherheit,  falls doch einige "crazy people" ausrasten würden.

Summa summarum eine sehr ungewöhnliche Geburtstagsfeier, sehr weltlich, unerwartet frei.Ist das Myanmars Buddhismus? Zunächst aber war der Abstieg nach Pindayas golden cave mit ihren 3000 Buddhastatuen angesagt, der nicht blasenfrei verlief. 

Über bestimmte Aspekte des Buddhismus  sollten wir später noch mehr erfahren. 

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Renate Sachschal

vor über einem Jahr

Toll, dass ihr uns mit den vielen interessanten Berichten und Fotos an eurer Tour teilhaben lasst! Weiterhin gute Reise und gute Besserung für die Blasen. Grüße aus dem kalten Kassel, Renate


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