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Boomtown Ho Chi Minh City

Ho Chi Minh City (HCM) besuche ich zum dritten Mal.Erneut bin ich überrascht darüber, wie westlich diese Stadt sich gibt. Das sind zum einen die Skyline im Zentrum und die Boulevards sowie die Kolonialgebäude, letztere sehr geschmackvoll von den Franzosen angelegt. Die Stadt strahlt heute noch mehr Freiheit und Freizügigkeit aus als in den Jahren zuvor, dies klappt allerdings nur, weil die Vietnamesen diese Freiheit auch offen leben. 

Dies gilt besonders für Saigon, den Kern der Stadt HCM, in dem sich die großen Hotels befinden und sich die Touristen tummeln. Die anderen Stadtteile sehen schon wieder asiatischer aus, besonders Chon Lon, Chinatown, das in vielen Punkten seine Besonderheiten bewahren konnte. Der eigene spezielle Markt, skurrile Tempel und Pagoden in zum Teil konfuzianischer oder laotischer Tradition.

HCM nennt man den Zusammenschluss dieser beiden zusammengewachsenen Orte mit den früheren Vororten, sodass sich eine aberwitzige Großstadt entwickelt hat, die früher wie heute das ökonomische Zentrum Vietnams ist. Die Hauptstadt Hanoi steht hierzu in absoluter Konkurrenz. Ich vermute,  dass sich HCM in nächster Zeit keine Gedanken machen muss. 

Zu ergänzen ist, dass,  wie oben schon erwähnt,  die Menschen recht freizügig, offen wirken.Dem westlichen Lebensstil haben sie sich schon sehr angepasst. Die Frage bleibt, ob man das oben so gerne sieht oder ob diese Entwicklung gewollt und unumkehrbar ist. Aber auch die Preußen in Europa haben sich verändert, gestehen wir es den Preußen Süd-Ost-Asiens ruhig auch zu.

Eine städtebauliche Veränderung zum letzten Besuch mit meinen Kolleginnen und Kollegen: Die große Baustelle am Rexhotel hat sich zu einer großen Flaniermeile bzw. Fußgängerzone entwickelt, wo man sich trifft,  sieht und gesehen wird. Westlicher geht es nicht mehr! Illuminierten Hochhäuser umsäumen die neu geschaffene Fußgängerzone,  auf der Kleinkünstler um die Gunst und um das Geld der Touristen buhlen. Ob die Ausstellung der jungen Freiwilligen,  die über deren soziale Einsätze berichtet, wahrgenommen wird, weiß ich nicht.

Was für eine Stadt in SO-Asien ziemlich ungewöhnlich ist, ist die Möglichkeit, hier zu Fuß voranzukommen. Vielleicht vermisse ich europäisches Flair, ich hätte das kaum gedacht. 

 

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