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TRAVELING AROUND THE WORLD
Start der Reise am 04.07.2014

— Tag 1 —

Ab nach Freiburg

Freiburg im Breisgau ist eine kreisfreie Großstadt in Baden-Württemberg. Von 1945 bis zur Gründung des Landes Baden-Württemberg am 25. April 1952 war Freiburg im Breisgau die Landeshauptstadt des Landes Baden. Die südlichste Großstadt Deutschlands ist Sitz des Regierungspräsidiums Freiburg sowie des Regionalverbands Südlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Sie wird von diesem Landkreis umschlossen, dem sie selbst nicht angehört; als „kreisfreie Stadt“ bildet Freiburg vielmehr einen Stadtkreis.

Gegenwärtig hat das am Fluss Dreisam gelegene Freiburg circa 218.000 Einwohner und nimmt damit auf der Liste der größten Städte Baden-Württembergs nach Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim die vierte Stelle ein. Zusammen mit den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen bildet sie die (Wirtschafts-)Region Freiburg mit insgesamt circa 630.000 Einwohnern. Sie liegt in der trinationalen Metropolregion Oberrhein mit circa sechs Millionen Einwohnern.

Die Altstadt mit dem Münster und den Bächle – beide sind Wahrzeichen Freiburgs – ist Ziel von jährlich über drei Millionen Besuchern.

Mit der 1457 gegründeten Albert-Ludwigs-Universität zählt Freiburg zu den klassischen deutschen Universitätsstädten.


— Tag 1 —

Ein bisschen Kultur muss sein: 1. Das Münster

Das Freiburger Münster (oder Münster Unserer Lieben Frau) ist die im romanischen und größtenteils im gotischen Stil erbaute römisch-katholische Stadtpfarrkirche von Freiburg im Breisgau. Sie wurde von ca. 1200 bis offiziell 1513 erbaut. Da Freiburg seit 1827 Bischofssitz ist (Erzbistum Freiburg), ist die Kirche heute formell eine Kathedrale, wird aber aus Tradition Münster und nicht Dom genannt.

Der bekannte Kunsthistoriker Jacob Burckhardt sagte 1869 in einer Vortragsreihe über den 116 Meter hohen Turm im Vergleich mit Basel und Straßburg: Und Freiburg wird wohl der schönste Turm auf Erden bleiben.[1] Daraus entwickelte sich wohl das häufig gehörte, aber nicht ganz wörtliche Zitat vom „schönsten Turm der Christenheit“. Nach Fertigstellung des 116 m hohen Westturmes um 1330 gehörte das Freiburger Münster für rund ein Jahrhundert zu den höchsten Sakralgebäuden der Welt.

Das Münster wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört, obwohl die umgebenden Gebäude durch den Bombenangriff vom 27. November 1944 weitgehend in Schutt und Asche lagen.[2][3] Lediglich das Dach wurde beschädigt, konnte aber mit Unterstützung von Berliner Heeresdienststellen, des Basler Denkmalspflegers und von Jugendlichen der Münsterpfarrei bis zum Winter 1945/46 wieder komplett geschlossen werden.[4] Auch die Glasfenster sind original erhalten, da man sie vor den Bombenangriffen aus dem Münster entfernte und sie bis nach Kriegsende sicher lagerte. Kunsthistoriker aus der ganzen Welt rühmen das Münster Unserer Lieben Frau zu Freiburg als ein architektonisches Meisterwerk der Gotik.


— Tag 1 —

2. Botanischer Garten Freiburg

Der Botanische Garten Freiburg wurde 1620 begründet. Er war damit einer der ersten in Deutschland nach Leipzig (1580), Jena, Heidelberg und Gießen. Der damalige Botanische Garten wurde von der medizinischen Fakultät als Lehrgarten angelegt und wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Danach wurde er wieder eingerichtet, musste aber 1677 nach der Annexion der Stadt durch Frankreich den von Vauban geplanten Festungsanlagen weichen.

Der zweite Botanische Garten wurde an der Dreisam eingerichtet und hatte eine Ausdehnung von 2,7 ha. Er war wiederum eine Einrichtung der medizinischen Fakultät der Universität. Er wurde durch Überschwemmungen bei Dreisam-Hochwasser sowie durch Einflüsse der Koalitionskriege mehrfach erheblich beeinträchtigt. Der Garten bestand bis 1878, erste Gewächshäuser wurden 1827/1828 eingerichtet. 1829 war der Bestand auf ca. 3.000 Pflanzenarten angewachsen.

Die Direktoren gehörten teilweise der philosophischen, teilweise der medizinischen Fakultät an. Neben Karl Julius Perleb und Fridolin Karl Leopold Spenner waren berühmte Botaniker unter den Direktoren, so Alexander Braun, Carl Wilhelm von Nägeli, Anton de Bary und Julius Sachs.

Nachdem der Garten an der Dreisam aufgegeben werden musste, wurde im Ortsteil Neuburg im Bereich des heutigen Institutsviertels der Universität 1879 ein neuer Garten angelegt. Ab 1907 war Friedrich Oltmanns Direktor dieses Gartens, der bis zum Ersten Weltkrieg bestand.

Nachdem ab 1912 unter dem Ordinariat von Oltmanns ein neues Institutsgebäude errichtet wurde, gab man auch diesen Garten auf und verlegte ihn an den heutigen Standort in Herdern. 1915 waren die Gewächshäuser fertiggestellt, 1920 die Freilandanlagen. 1932 wurde Friedrich Oehlkers Direktor des Gartens. 1944 wurde der Garten bei Luftangriffen stark beeinträchtigt. Von 1960 bis 1965 leitete Hans Mohr den Botanischen Garten, gefolgt von Dieter Vogellehner (1969–2002) und Thomas Speck (seit 2002).


— Tag 1 —

Übernachtung im Mercure Hotel

Preis: 45 EUR


— Tag 2 —

Los gehts mit dem Rad: 1. Halt: Eugen-Keidel-Turm

Der Eugen-Keidel-Turm, auch Schauinslandturm genannt, ist ein 31 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Gipfel des Schauinslands.

Das Bauwerk zeichnet sich durch seine ungewöhnliche Form aus: Die dreieckige Plattform wird getragen von drei im Freiburger Stadtwald am Schauinsland geschlagenen Douglasien, zwischen denen ein offener stählerner Treppenaufgang über 85 Stufen nach oben auf eine etwa 22 Meter hoch gelegene überdachte Plattform führt; von hier hat man einen umfassenden Rundblick in die südliche Oberrheinebene und – bei guter Wetterlage – auf die Vogesen, über den Hochschwarzwald mit dem östlich gelegenen Feldberg und – bei klarer Sicht – bis in die Schweizer Alpen. Ein Rundweg von etwa zwei Kilometern Länge führt von der Bergstation der Schauinslandbahn zum Turm. Auch viele andere Wanderwege führen hierhin.

Der Turm wurde im Jahr 1981 erbaut. Er ist benannt nach Dr. Eugen Keidel (1909–1991), der von 1962 bis 1982 Oberbürgermeister von Freiburg im Breisgau war.


 

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