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Slovensky Kras = Slowakischer Karst

Über den gestrigen Tag gibt’s nicht viel zu schreiben. 4-6 Grad maximal, Dauerregen. Echt hässlich!! Abends legte sich der kalte Wind und es wurde etwas „wärmer“, immerhin 8 Grad gegen 21 Uhr. 

Die Stunden des Tages verbrachte ich überwiegend mit den 4 Augsburgern, auch die saßen den Schlechtwetter-Tag auf dem Campingplatz aus. Abends ließen wir uns von Jana, der Campingplatz-Besitzerin, sehr lecker bekochen. Es gab Gulasch mit Reis, vorher eine Gemüsesuppe (wie passend bei diesem Wetter) und Palatschinken als Nachtisch. Für mich extra glutenfrei, super lieb von ihr. 

 

Die Augsburger fuhren heute Vormittag weiter gen Norden (Polen/Finnland), ich blieb noch. Zu Fuß begab ich mich von Vysny Medzev in Richtung Nationalpark Slovensky Kras, mein Ziel: die Tropfsteinhöhle Jasovská jaskyna in Jasov. Für die Wanderung brauchte ich 2 1/2 Stunden, durch den Regen war der Weg teilweise eher „slovensky Schlamm“ ;-) 

Circa 13:15 kam ich an, die Führung - auf slowakisch - hatte vor 15 Minuten begonnen. Na gut, die nächste beginnt 14:30. Wenn denn mindestens 4 Personen zusammen kommen… Noch war ich allein. Die Wartezeit verbrachte ich in einem nahen Restaurant. „Prosim, jednu Kavy“ = Einen Kaffee bitte. Ich bestellte das erste Mal auf slowakisch, nicht englisch wie sonst. und siehe da, die Kellnerin verstand mich. :-) :-) Es geht doch! 

Kurz vor 14:30 wieder am Eingang der Höhle, wir waren zu dritt. Manchmal hat man eben Glück, die Führung fand auch zu dritt statt und da die anderen beiden eine Spanierin und ihr deutscher Mann waren, fand die Führung auf Deutsch statt. Hervorragend!!!! :-) 

Circa 750 m führte man uns durch den Berg, insgesamt misst die Höhle 2,5 km. Über etwas mehr als 300 Stufen bewältigten wir einen Höhenunterschied von 360m. Entstanden ist sie durch einen ehemaligen Flusslauf. Es sind nicht nur Stalagmiten und Stalagnaten sowie versteinerte Wasserfälle zu sehen, auch dient die Höhle zahlreichen Fledermäusen besonders im Winter als Quartier. Auch Menschen suchten immer mal wieder Zuflucht in der Höhle, so gibt es Inschriften von Menschen aus dem 2. Weltkrieg und die älteste von 1452.  

Nach 45 Minuten waren wir wieder im Freien.  

 

Ich ging noch zum Kloster in Jasov - von weiten deutlich schöner als von nahem. Ist es doch ziemlich marode… Zurück zum Campingplatz fuhr ich mit dem Linienbus. 

Ob morgen wieder Reisetag ist oder ich noch einen Tag bleibe, hängt vom Wetter morgen früh ab. Entscheide ich morgen. 

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