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Von einem Paradies ins nächste

Vor meiner Abreise heute morgen, gaben Dieter & Klaus-Peter mir den Tipp auf der Fahrt gen Süden an der „Eishöhle von Dobsiná“ (Dobsinska auf Slowakisch) Halt zu machen. Dann drückten uns, tauschten Telefonnummern aus „Mädchen, wenn du mal nach Berlin kommst, melde dich“ und dann fuhr ich los. Zum knuddeln die 2! :-) 

 

Die Eishöhle liegt am südlichen Ende des „slovansky Raj“, eine Dreiviertelstunde entlang des Nationalparks. Seit 2000 gehört sie zum UNESCO Weltkultur- und Naturerbe. In der Höhle sind -4 bis -1 Grad, Sommer wie Winter. Das Eis im Inneren entstand durch natürliche Abkühlung, in mehr als 1000 Jahren. Eindringendes Regen- und Schmelzwasser gefriert, die Schichten sind sehr gut erkennbar. Im sogenannten Großen Saal beträgt die Eisdicke 27 Meter!!! 

Am besten stellt ihr euch eine Tropfsteinhöhle vor, nur das da eben keine Stalagmiten etc. wachsen sondern Eiszapfen. 

Ich erwischte eine Führung auf slowakisch, Sprachkenntnisse verbessern ;-) Die Alternative wäre ungarisch gewesen, kein bisschen besser :-) Da sich immer mal wieder Deutsche hier her verirren (vorrangig in der Hauptsaison ab Juni) gibt einen Zettel auf Deutsch oder wahlweise den Link zu einer Internetseite, auf der alles erklärt ist.  

Weiter ging es ins Dorf Dedinky, guter Ausgangspunkt für Wanderungen - für mich heute nur zum Forelle-Essen. 

 

Circa 3 Stunden Fahrt lagen nur vor mir. Erst ziemlich holprige Landstraßen, dann wurden die Berge flacher und die Ebene weiter. 24 Grad zeigte das Thermometer. Gut ausgebaute Straßen führten mich gen Südwesten. Ziel war der Zeltplatz „Farm & Kemping Lazy“. Der letzte Kilometer über Schotterpiste, hinein ins Nirgendwo. Slowakisches Hinterland. 

Der Besitzer, Holländer, kam mir sofort entgegen, zeigte und erklärte mir alles. Stellplatz konnte ich, wie die letzten Male auch, aussuchen und wählte Platz unterm den Apfelbaum. Außer mir sind 2 weitere kleine Wohnwagen da, ebenfalls Holländer. Wer sonst ;-)) 

Es gibt Schafe und Wiesen und Wald. Sonst nichts!!! Das Haus des „Nachbarn“ sieht man zwar in reichlicher Entfernung, aber die Besitzer sind nur am Wochenende hier. Sonst lebt hier niemand! Außer das holländische Ehepaar, seit 10 Jahren schon. 

Das Areal ist liebevoll angelegt, mit Feuerstellen, Bänken unter Bäumen, Schaukeln, einer Hängematte, Sandkasten etc. Es gibt super neue, gepflegte sanitäre Anlagen (ganz im Gegensatz zu dem vorherigen Campingplatz, das war alles sehr in die Jahre gekommen…), einen Gemüsegarten aus dem man sich bedienen darf, wenn man möchte gibts morgens frische, selbst gebackene Brötchen - ich möchte! - und frische Ziegenmilch. Ich freue mich auf 2 Tage süßes Nichtstun! Paradiesisch! 

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