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Zagreb in 48 Stunden

Zagrebs Stadtzentrum teilt sich in die Oberstadt und die Unterstadt.

Während unser Schwerpunkt gestern auf den top-Sehenswürdigkeiten „Zagreb in 24 Stunden“ lag, schlenderte ich heute durch noch unbekannte Ecken überwiegend in der Unterstadt.

Vom Apartment liefen Martina und ich auf geradem Weg zur Kathedrale und fanden unweit ein nettes (wie sich herausstellte recht teures) Restaurant für eine kleine Stärkung. Nun gut, geschmeckt hat unser Essen. Von da aus über den größten Marktplatz Dolac (die Stände bauten gerade ab) weiter zur st. Maria-Kirche und durch die Gassen, immer der Nase nach, stießen wir auf die Tkalčiceva-Straße. Hier reiht sich ein Café ans andere, Restaurants mit traditionellen kroatischen Essen bis hin zu modernem fast-Food (Burger & co), italienischer, Nepalesischer, griechischer Küche - alles dabei. Ein perfekter Platz für unser Abendessen, zu späterer Stunde.

Aber erstmal Treppenstufen steigen um zur St. Markus-Kirche zu gelangen, ein weiteres Wahrzeichen Zagreb. Direkt daneben - ganz unscheinbar im Vergleich zu Budapest - das Parlament.

Auch in Zagreb gibt es eine Drahtseilbahn. überflüssiger könnte sie kaum sein, denn sie fährt gerade mal 10 Minuten und überwindet einen Höhenunterschied von 30 Meter. Die circa 80 Cent gaben wir dennoch aus und fuhren damit! unten angekommen ging ich einen Teil der Treppe, die parallel zur Bahn verläuft, wieder hoch - fürs Foto. :-)

Abends, wie angekündigt, essen in der Tkalčiceva-Straße. Unfassbar wie voll es hier an einem Montagabend ist!!!! Das kroatische „Nationalgetränk“ Sliwowitz durfte am letzten gemeinsamen Abend natürlich nicht fehlen!!! :-)

Bevor wir zurück zum Apartment fuhren, noch ein Abstecher zum "Gourmet- and Musik-Festival“ über den Dächern der Unterstadt und mit tollem Blick zur Kathedrale.

Rückfahrt mit der Straßenbahn. Ticket hatten wir keins. ein Kroate, der uns beim Versuch am Ticket-Automat in der Bahn einen Fahrschein zu kaufen, helfen wollte, sagte schließlich „no Problem, at this Time he always go whitout a Ticket“.

Nach 2 Stationen stiegen wir aus. Blick auf die Karte: viel weiter weg als erhofft!!! Wir waren unwissend in die falsche Straßenbahn eingestiegen! Nach 20-Minuten nächtlichem Spaziergang waren wir am Apartment.

Heute morgen war es Zeit Abschied zu nehmen... ich begleitete Martina zum Bushaltestelle, wo von aus sie zum Flughafen fuhr (und inzwischen gut zu Hause angekommen ist). Viel Zeit zum "mach´s gut"-Sagen blieb uns nicht, der Bus kam kaum dass wir an der Haltestelle standen. 

Allein zog es mich dann in die sog. Unterstadt. Vorbei am Pavillion der bildenden Künste (den hatten wir in der letzten Nacht schon wunderbar farbenfroh erleuchtet gesehen) zum Zrinjevac-Platz. Das ist der wohl bekannteste Park bzw. Platz der Stadt, mit einer Wettersäule, dem ältesten Springbrunnen und jede Menge Büsten historisch bedeutender Kroaten. Weiter ging ich zum König Tomislav-Platz direkt zum Hauptbahnhof. Im Gegensatz zu manch eher hässlichen (Haupt)-Bahnhöfen bei uns ist dies ein wahrer Prunkbau. Davor jede Menge Marktstände, ich kaufe frische Erdbeeren und wusch sie an einer der vielen Trinkwasser-Säulen, die hier stehen. Die waren mir (uns) gestern noch nicht aufgefallen... Als ich am Botanischen Garten ankam, wurde dieser leider gerade geschlossen - montags und dienstags nur bis 14:30 geöffnet. Dafür schaute ich mir den Kunstpavillion von innen an. 

Als nächstes passierte ich das Kroatische Nationaltheater und war sehr überrascht, weil teure Einkaufsstraße von hier aus zum größten zentralen Platz und wieder zur Kathedrale führte. 

Nach einer Pause in einem der zahlreichen Cafés der Stadt, gab es noch ein paar Dinge in der Oberstadt, die wir gestern über- bzw. nicht gesehen hatten. Das Steinerne Tor zum Beispiel. Ich entdeckte auch weitere schmale Treppen, die Ober- und Unterstadt verbinden und beendete meinen Stadtbummel schließlich mit einem Einkauf im Spar-Markt. Etwas Proviant für die nächsten Tage... 

Apropos Cafés: Es gibt hier unfassbar viele davon!! nicht nur an den großen Plätzen der Stadt nahe der Touristenpfade, sondern auch in den Wohnvierteln. Scheint fast so, als ob die Bewohner von Zagreb einen Großteil ihrer Freizeit im Café verbringen. Wahrscheinlich trägt auch das zum Charme dieser Stadt bei. Kombiniert mit einer deutlich spürbaren Gelassenheit, wunderschönen teils noch nicht sanierten Altbauten, dazwischen moderne Gebäude. 

Ich jedenfalls bin diesem Charme erlegen und fühle mich hier sehr wohl. :-) Nichtsdestotrotz geht meine Reise morgen weiter... Es geht, nach Städten und Apartments, zurück in die Natur und auf Campingplätze. Es wird Zeit, morgens wieder das vom Tau feuchte Gras unter den Füßen zu spüren. 

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