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größer könnten die Unterschiede kaum sein

Von Zadar fuhr ich circa 3 Stunden gen Norden. Raus aus der Stadt, ein Stück Autobahn, über und durch die Berge hinter Zadar und dann zurück an die Küste zu kommen. Die Insel Krk und das Festland sind über eine große Brücke verbunden, dann noch 1 Stunde quer über die Insel. 

Baska. 

 

Der Campingplatz war so riesig, gefühlte Überforderung. All diesem Menschen. Puh. 750 Stellplätze, Kapazität für 2500 Menschen. Eine Alternative? Hier nicht wirklich. Noch dazu touristische Hochburg, nahezu ausgebucht. 

Okay, let´s try. Abends ging ich ins Zentrum. Lärm. Laut. Übervolle Straßen. Ich bin’s einfach nicht mehr gewohnt. Ein Mix aus Ballermann oder Cala Radjada und Stadtfest. im ersten Moment nervt es gewaltig. Nach einigem Suche finde ich ein kleines Bistro am Ende des Ortes in einer ruhigeren Gasse, eine super freundliche Kellnerin. Irgendwann frage ich sie, ob sie einen Tipp für den nächsten Tag hat. Was sollte ich mir anschauen? Gibt es einen Strand, der nicht komplett überfüllt ist? Sie lacht und hat vollstes Verständnis, für sie sind die vielen Touristen lebensnotwendig und gibt mir einen Tipp, beschreibt mir wie ich entlang der Küste (Wanderweg) zu einem abgelegenen Strand komme. Dort solle ich nach Markus fragen, er betreibt eine kleine Bar/Hütte. 

 

Der nächste Morgen. Ich mache mich auf zum Strand, vorbei am „Camp where the Nudists are“ (reines FKK-Camp). 45 Minuten später: ein Traum :-) Türkisfarbenes Wasser, schattenspendende Bäume, die kleine süße Bar (nicht mehr als eine Holzhütte, Tresen, zwei Kühlschränke, eine Zapfenlage) und zwei große Boxen aus denen Bob Marley klingt :-) Paradies!!! 

Markus und seine Freunde. Ich blieb den ganzen Tag. Ein paar Gespräche und zwei Bier später, luden sie mich für den Abend zum grillen ein. Treffpunkt 8 Uhr am Hafen in Basta.  Wir fuhren mit dem Boot wieder zum Strand. Die Gäste des Tages waren weg, Nobody. Einer der Jungs hatte schon Holz fürs Feuer bzw. den Grill gesammelt, es gab Zucchini, Fleisch, Tomaten und Brot - alles über der Glut des Holzes gegrillt.  Ich brachte Wein mit, die anderen Bier etc. Insgesamt war wir 10 Leute, mit mir unterhielten sie sich auf englisch. Ein Junge packte die Geige aus. Später begann jemand „stille Post“ - auf kroatisch. Ich hab mir nicht merken können, was sie da sagten aber irgendwie gab ich die Worte tatsächlich richtig weiter. Nachts gingen einige von uns - mit Stirnlampen - durch den Wald über Stock & Stein zurück nach Baska, der Rest wollte am Strand in den Hängematten schlafen. 

Was für ein schöner Abend!!!! Hvala = Danke :-) 

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