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Beobachtungen

13 жовтня 2018

Keine Highlights unter der Woche, daher einmal der Versuch der Beschreibung was das Leben hier anders macht.

Wasser:

Abgesehen von den bereits geschilderten fallweisen Ausfällen der Wasserleitung ist es für mich als Österreicher (besonders als Steirer mit bestem Leitungswasser) eine Umstellung, das Wasser aus der Leitung nicht trinken zu können. Ich merk das auch beim Haarewaschen. Wenn ich, wie sonst in Österreich des Öfteren, die Haare ohne Schampon wasche, dann habe ich den gleichen Effekt wie im Sommer nach dem Schwimmbad – die Haare stehen wohin sie wollen. Trinkwasser muss man kaufen oder an den verschiedenen Quellen im Land befüllen. Das sit überall gratis, aber mit teilweise beträchtlichen Wartezeiten verbunden.

Wald:

Der Wald ist Allgemeingut und es gibt keine Beschränkungen beim Schmammerlsuchen. Es ist grundsätzlich erlaubt, einfach einen Baum aus dem Wald zu fällen.

Bäche und Flüsse:

Die Umweltverschmutzung ist ein Problem und daher sind die meisten Bäche und fast alle Flüsse verdreckt.

Straßen:

Es gibt einige gut ausgebaute und vernünftig instandgehaltene Hauptverkehrswege, jedoch ist der Rest der Straßen mit Schlaglöchern übersäht. Diese Schlaglöcher sind oft so tief dass man mit einem normalen Auto aufsitzen würde.

Warteschlangen:

In beliebten Geschäften kann es schon einmal vorkommen, dass man der 12. In der Schlange ist. Besonders bei der besten Bäckerei in Drohobytsch (und der einzigen in der Innenstadt) steht man für gewöhnlich länger an. Es zahlt sich aber aus. Die Qualität des Brotes ist sensationell und es ist sehr preiswert.

Servicequalität:

Es ist jetzt nicht so dass sie unfreundlich sind (kommt auch vor), aber beim Besuch von Restaurants sollte schon Geduld vorhanden sein. Hin und wieder resigniere ich noch immer und geh einfach wieder. Es gibt aber, wie überall die lobenswerten Ausnahmen. Wenn man etwas chilliger wird, was hier von Vorteil sein kann, dann geht’s eh.

Einkaufen:

Der Markt bietet Tag für Tag eine große Auswahl. Grundsätzlich ist alles zu bekommen, manchmal aber nur als Importware. Gemüse und Obst ist am Markt erhältlich. Tomaten kosten ca. 0,60 Euro je KG. Brot holt man sich in der Bäckerei um 0,30 Euro für den halben Kilo Franzosen (irgendwas zwischen Baguette, Ciabatta und Toskanabrot – wirklich sensationell gut) und um € 0,60 für einen halben Kilo Schwarzbrot. Rotwein in guter Qualität um ca. 2 Euro, Wodka um ca. 4 Euro für 0,7l in Premium Qualität. Wasser um € 0,30 für 2l. Red Bull hab ich an einem Kiosk schon um ca. € 1,20 gesehen, im Supermarkt koste die Dose aber im Schnitt € 1,50. Der Markt ist noch Expeditionsgebiet für mich und da werden weitere Details folgen.  

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