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Mathematik

29 жовтня 2018

Manchmal, da glaubt man es kann eh nicht besser werden. Der Trip nach Kiew war ja echt ereignisreich und überwältigend. Da hält sich die Vorfreude auf eine Mathematikstunde in ukrainischer Sprache doch in Grenzen. Na gut – also los zum Institut für Primarstufenpädagogik. 10 Minuten zu früh mach ich das, was alle Studierenden machen, wenn sie auf etwas warten – ich schau ins Mobiltelefon.

Bei einem kurzen Blick über den Displayrand erspähe ich eine Dame, die geradewegs auf mich zusteuert. Sie begrüßt mich und stellt sich als irgendwas Wichtiges im Mathematikinstitut vor. Ich folge ihr und sie erklärt mir in Ihrem erstaunlich guten „Hobby-Deutsch“ (wie Sie es formuliert) was mich erwartet. Ich komme eine Klasse mit Master-Studentinnen, die ihre praktischen Erfahrungen präsentieren. Ich wohne den Präsentationen bei (allesamt in ukrainischer Sprache) und bekomme die wichtigsten Sachverhalte von Frau Biletzki erklärt. Für mich ist es faszinierend, den Präsentationen zu folgen. So kann ich doch einiges entziffern und zumindest einen Teil der Präsentationen verstehen.

Nach einer ausgiebigen Fotosession darf ich noch die Fragen der Studentinnen (wirklich nur Frauen) beantworten.

Als große Überraschung schenken mir die Studentinnen ein selbstgemachtes Lapbook für den Mathematikunterricht an der Grundschule. Ich check das zuerst gar nicht, aber da steckt ein unglaublicher Aufwand dahinter. Wahnsinn!

Weiter geht’s zu den einzelnen Abteilungen am Institut.

Es sit mir unmöglich, mir die Namen zu merken, aber es ist überall ein herzlicher Empfang.

Ich nicke brav und gebe mein Bestes, ein großartiger Repräsentant der (PH) Steiermark zu sein.

Die letzte Station ist die Abteilung für Mathematik und Naturwissenschaften. Hier stehe ich plötzlich mitten in einer Gruppe von Professorinnen und Professoren, die den Geburtstag von Oksana (Der Professorin, die gerade eben den Unterricht gehalten hat, dem ich beigewohnt habe) zu feiern. Der Dekan kommt auch und es wird munter angestoßen! Es ist ja schon 11:30, da darfs schon etwas „Horilka“, also ukrainischer Wodka, sein. Nach jeder Ansprache (Glückwünsche) wird das Glas geleert.

Vom Dekan aufgefordert, gute Wünsche für das Institut vorzutragen, entscheide ich mich dafür, zuerst Oksana viel Glück zu wünschen, bevor ich dem Institut reichlich Geld von der Regierung wünsche und ein Anhalten der guten Atmosphäre.  

Mit dem zweiten stellvertretenden Dekan kommt es anschließend noch zu einer Art Verbrüderung und wir vereinbaren eine Stadtrundgang mit historischem Schwerpunkt für Freitag.

Auch bin ich für morgen zu einer Spezialstunde mit dem Thema „Montessori-Pädagogik“ und der anschließenden Lapbook-Präsentation in den Gängen der Universität eingeladen.

Ich freu mich!

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