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Institut für die Primarstufe

30 жовтня 2018

Es geht weiter!

Heute um 9:00 im Dekanat des Institutes für die Primarstufe.

Heute besuchen wir die Klasse von gestern, die heute aber von Solomia unterrichtet wird und den Schwerpunkt „Maria Montessori“ behandelt. In Einzel-Präsentationen wird nicht nur das Leben von MM beleuchtet, sondern im Speziellen die Auswirkungen auf die moderne ukrainische Pädagogik. Es gibt allein im Oblast Lviv 50 Montessori – Schulen.

Im zweiten Teil der Stunde bearbeiten die Studentinnen (ich habe schon erwähnt, dass es sich ausschließlich um Frauen handelt) in drei Gruppen mit den Aspekten „Lehrer“, „Klasse“ und „Schule“ in einer Montessori-Umgebung.

Wie immer darf ich ein Statement abgeben und das österreichische Schulsystem in einem besonders guten Licht erstrahlen lassen. Dann folgen die Fragen. Es mach immer mehr Spaß! Schlusspunkt: Gruppenfoto.

Die nächste Klasse, die ich besuche, erarbeitet gerade die Methodik in der Texterarbeitung im Ukrainisch – Unterricht. Das Prozedere wiederholt sich und ich stelle mich und Österreich vor – dann folgen Fragen. Die vermeintliche Senior-Studentin im Publikum entpuppt sich als die Dekanin. Zum Glück habe ich meine Vermutung nicht geäußert! Gruppenfoto und weiter.

Next Stopp: Biologie!

Rein vom Inhalt für mich völlig uninteressant – ich versteh eh nix – so wiederholt sich das gewohnte Ritual: Vorstellung Yurij, Vorstellung Österreich – Fragen der Studentinnen (gegendert).

Übrigens: Die Biologin war die erste Professorin, die nicht blond war!

Zum dritten Mal gibt es ein Gruppenfoto (ich hab das Fotolächeln mittlerweile schon auf Befehl parat) und wir erlassen die Klasse Richtung „Lapbook“ Ausstellung im 1. Stock. Hier treffen wir auf den Institutsleiter und Vorstand des Institutes für die Primarstufe. Das nächste Foto! Star oder Freak – ich find noch keinen Platz für mich.

Die Einladung in das „Lehrerzimmer“ bildet den Abschluss des Rundganges im Institut für die Primarstufe. Aber nicht ohne Überraschung. Versteckt, hinter einem Kasten, bietet ein voller Tisch wieder allerlei Köstlichkeiten. Da es ja mittlerweile schon fast 11:00 ist, finde ich auch nichts Besonderes an den vollen Horilka (Wodka) Gläsern. Passt doch gut zum Kaffee. Es wird angeprostet – ich darf wieder Loblieder auf das Institut und die Frauen im Allgemeinen anstimmen – dann wird das erste Glas gestürzt.

Ich werde von der stellvertretenden Dekanin wieder hinausbegleitet und noch einmal  it den Details für den Freitag versorgt. 10:00 Eingang beim Institut.

Ich habe jetzt eine Stunde Pause, dann geht es mit Englisch weiter.

Thema der heutigen Doppelstunde ist das Verhalten in anderen Ländern. Sitten und Gebräuche.

Nachdem alle Studentinnen (gegendert) ihren „Knigge“ für die Ukraine präsentiert haben, bin natürlich wieder ich an der Reihe. Ich könnte ja erzählen was ich will, aber ich fühle mich doch der Wahrheit verpflichtet und schildere kleine Unterschiede wie die Titelverliebtheit und Trinkgeld – Gewohnheiten in Österreich. Allein der Umstand, das österreichische Frauen oft Wert darauf legen, sich beim zweiten Date an der Rechnung zu beteiligen, sorgt für Verwunderung.

So war der Tag wieder sehr angenehm – letzter Stopp: Institut für Internationales.

Ich hab da so ein Problem mit dem Visum! Mein Visum läuft mit 27.11. ab und ich muss das hier irgendwie bei der Einwanderungsbehörde verlängern. Jaro ist ja in Österreich, also wende ich mich and die bezaubernden Damen vom internationalen Institut. Nach einem kurzen Telefonat scheint alles ganz einfach und ich bekomme sogar eine Begleitung. Wir gehen also zum Amt – drängen uns unverschämt vor ungefähr 15 Wartenden ins Büro des kontaktierten Beamten und finden in knapp 20 Minuten heraus, dass ich noch eine gewaltige ToDo-Liste abzuarbeiten habe, um spätestens am 8. 11. In Lviv meine Verlängerung zu bekommen.

Holy Moly! Bürokratie ist an sich schon Horror – aber auf Ukrainisch …

Am Rückweg motivieren wir uns gegenseitig. Am Abend steht der Plan – es könnte funktionieren!

to be continued

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