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Instituts - Weihnachtsfeier in Kiew

Gestern hat mich Jaroslaw zum Bahnhof gebracht und heute steige ich um 7:30 aus dem Zug von Drohobytsch nach Kiew. Entspannt habe ich mir auf der Fahrt „Rashomon“ (1950) und „Rate mal wer zum Essen kommt“ (1967) angesehen. Der Schlaf war kurz, aber schlafen kann ich eh in Drohobytsch.

Ich fahre mit der U-Bahn vom Bahnhof bis zur Station Chreschtschatik. Dort steige ich um in die Linie Richtung Maidan Nesalechnosti und steige bei der Station Olimpijska aus. Dort gönne ich mir einen Kaffee und warte auf Rostyslaw, der mich dann zum Institut begleitet. Die Wiedersehensfreude ist groß und auf dem Institut treffe ich, nachdem ich Rostyslaws Seminargruppe begrüßt habe, auch wieder auf Oksana Franko. Eigentlich war von Rostylaw organisiert gewesen, dass mich zwei Studentinnen in ein Kaffeehaus begleiten, bzw. mir noch ein bisschen was von der Stadt zeigen, bis dann um 14:00 die Institutsfeier beginnt. Es kommt aber anders. Ludmilla kommt mit etwas Verspätung und wir unterhalten uns holprig die nächsten zwei Stunden. Um 12:00 Ortszeit (11:00 MEZ) besichtige ich mittels WhatsApp Videotelefonat zwei Wohnungen in Graz.

Ich helfe Ludmilla noch ein wenig bei den Vorbereitungen. Stanislav kommt und wir singen ein paar russische Lieder. Es ist ein Desaster. Ich kann nicht schnell genug lesen.

Gegen 14:00 wechseln wir dann in den großen Seminarraum in dem ich auch vor drei Wochen meine Vorlesungen gehalten habe. Aus den Tischen wird ein große Tafel und diese wird reichlich gedeckt.  

Michele ist auch schon erschienen und wir planen ein zusätzliches Lied ein – Azzuro von Adriano Celentano. Es ist hier nämlich so dass die Männer Lieder vortragen. Die beiden Senioren (ehemalige Dozenten am Lehrstuhl) singen traditionelle russische und ukrainische Lieder mit Gitarrenbegleitung, währen die aktuellen Dozenten (mit Verstärkung durch Michele und mich) ein nur wenig moderneres Liedgut (My Way, Che Sera und Azzuro) mit Harmonikabegleitung darbieten. Laut, falsch und mit Begeisterung! Dazu gibt es reichlich Kognak und Wein, sowie allerlei Köstlichkeiten.

Nacheinander verlassen die Dozentinnen die Feier – die Familie wartet – und gegen 19:30 räumen wir auf. Ludmilla begleitet mich zum Zimmer. Ich hätte dort niemals hingefunden. Es ist doch mehr als eine halbe Stunde Fußweg entfernt.

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