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Battambang

Gestern haben wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Stop in Kambodscha gemacht: Battambang. Dafür haben wir nach einem frühen Frühstück und einem kurzen Skypegespräch mit unseren Freunden die Fähre genutzt und so eine wahnsinnig tolle Bootstour erlebt!

Um zur kleinen Fähre zu gelangen, mussten wir mit den anderen Mitreisenden eine kurze Strecke mit einem Shuttle Bus zurücklegen, der mehr als vollgepackt war mit Gepäck und Menschen (wir hätten nicht gedacht, dass es möglich ist, so viel in dem kleinen Bus unterzubringen) - vorbei an einem Dorf auf Stelzen. Gestartet sind wir dann auf dem größten See Kambodschas, dem Tonle Sap. Schon bald ist das Boot dann allerdings in einen Fluss eingefahren, von nun an ging es durch dschungelartige Natur. Sehr beeindruckend waren dabei die ganzen Hausboote mit integriertem Fischfangsystem und die schwimmenden Dörfer! In solch einem Dorf haben wir sogar angehalten und eine kurze Mittagspause gemacht. Weil der Wasserstand im Fluss wegen der Hitze nicht so hoch war, musste unsere gesamte Reisegruppe (fast nur Franzosen) zweimal das Boot verlassen und ein Stückchen laufen, damit das Schiff leichter wurde und nicht mehr am Grund hängen geblieben ist. Die Fahrt hat sich dadurch ganz schön in die Länge gezogen (insgesmat waren wir am Ende fast 12 Stunden unterwegs), Karla ist beim Runterspringen vom Schiff gleich mal ungewollt baden gegangen :) und die kleinen Wanderungen waren ganz schön heiß, vor allem wenn man wie Jale keine Schuhe angezogen hatte, aber dafür konnten wir uns so nochmal kleine Ortschaften an Land angucken. Leider endete die gesamte Bootstour nicht so schön, weil wir nicht wie abgemacht am Anlegeplatz in der Stadt, sondern 10 km außerhalb aussteigen mussten und so noch eine TukTuk Fahrt nach Battambang zahlen mussten. Die konnten wir uns allerdings mit zwei anderen Backpackern teilen und alles in allem war es trotzdem die schönste und aufregendste Schiffstour, die wir je gemacht haben!

Heute haben wir dann nach einem späten Brunch eine große TukTuk Tour mit dem netten Fahrer aus unserem Hostel gemacht. Die erste Attraktion war der Bambuszug, ein ganz einfaches Gefährt, das 7km hin und zurück durch die schöne Landschaft fährt und kurz in einem kleinen Dorf hält. Lustig ist, dass das Gefährt bei ankommendem Gegenverkehr ganz schnell abgebaut, die entgegenkommenden Waggongs durchgelassen und der Zug anschließend wieder zusammengebaut wird und weiterfährt.

Zweiter Stop war Phnom Sampeau, ein kleiner Berg, auf dem mehrere Tempel und Buddhastatuen erbaut wurden und in dem sich die Killing Caves befinden - Höhlen in die, die Roten Khmer die Gebeine ihrer Opfer schmissen. Diese kann man dort sogar noch sehen.

Außerdem hatte man von oben einen tollen Blick über die umliegende Landschaft!

Nach unserem kleinen Spaziergang folgte dann noch ein Highlight: gegen 18 Uhr strömen am Fuß des Berges aus einer großen Höhle mehrere Millionen Fledermäuse zum Jagen in die beginnende Nacht! Ein nicht enden wollender Strom - sehr beeindruckend!!!

Nach einem Essen beim Straßenstand lassen wir den Abend jetzt noch mit einem Ankommens-Freibier vom Hostel auf unserer Dachterasse ausklingen und genießen die Wärme :)

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Otti-Mama

vor über einem Jahr

Neid... Aber dass Du ins Wasser gefallen bist, find ich lustig, Karla!


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