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Kin Pun - Mittendrin in der Pilgerstätte

Von Yangon aus ging es mit dem Bus nach Kin Pun. Am Anfang dachten wir noch, warum sollten wir für die kurze Strecke so lang brauchen, aber ein paar Kilometer vor unserem Ziel wussten wir es dann. Die Autos stauten sich in beide Richtungen, sodass wir nur noch im Schneckentempo voran kamen. Das war dann wohl der Vorgeschmack auf den kommenden Tag. Da fand nämlich das Kyaikhtiyo Pagodenfest (Golden Rock Fest) statt. Das heißt hunderte gläubige Buddhisten (und nichtgläubige Touristen) fahren zum Golden Rock, um dem Fest beizuwohnen. Das bedeutet für die Gläubigen vor allem Kerzen und Räucherstäbchen anzuzünden und zu beten. Außerdem werden auf dem Berg des Golden Rocks Bambushütten errichtet, in denen Händler ihre Waren verkaufen.

Und haben wir das alles vorher gewusst? Nein, natürlich nicht, dafür hätten wir uns ja vorher ausgiebig erkundigen müssen ;) Also wurden wir bei der Ankunft überrascht und beschlossen nicht zum Sonnenauf- bzw. -untergang beim Golden Rock zu sein, da dann sicherlich die Hölle los ist. Also fuhren wir mit dem Shuttle Truck am Vormittag zum Golden Rock auf den Berg. Da waren schon wahnsinnig viele Menschen unterwegs, aber noch fast keine offensichtlichen Touristen. Wir konnten also in aller Ruhe das einheimische Treiben beobachten und bestaunen. Viele schienen den ganzen Tag (oder Tage ?) hier oben verbringen zu wollen. Sie haben sich alle kleine Unterkünfte aufgebaut und schliefen da, wo sie Platz fanden oder wo sie halt einfach mal schlafen wollten. (Exkurs: Wir haben das Gefühl, dass Menschen aus Myanmar immer und überall schlafen können Eine Theorie von uns ist, dass sie das können müssen, da sie so ca. 24 Stunden am Tag arbeiten... ist leider kein Scherz! Sie müssen dann selbst ihre Zeit finden, in der sie schlafen können und wenn jemand ankommt und was will, stehen sie wieder auf der Matte...) Viele andere zündeten bereits Kerzen und Räucherstäbchen an und beteten. Direkt an den Golden Rock dürfen nur Männer (wie auch an viele andere spirituelle Plätze). Also hat sich Holger auch mal davor gestellt ;) Als wir dann so herum schlenderten, entdeckten wir plötzlich einen Markt am Hang. Der Eingang dazu war sehr versteckt und umso faszinierender war er. An dem steilen Hang waren tatsächlich Hütte an Hütte gebaut, sodass ein kleiner überdachter Gang am Hang entstand. Das Angebot der Waren reichte von Souvenirs über rohem Fleisch zu sogenannter Medizin. Am späten Nachmittag tauchten dann die Touristen auf und wir machten uns wieder auf den Weg nach unten.


Der Golden Rock war für uns also ein besonderes Erlebnis, was weniger an dem Stein selbst lag als viel mehr an dem glücklichen Zufall zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Weniger Glück hatten wir dann mit dem nächsten Bus nach Mawlamjine. In dem war die Klimaanlage kaputt...

Ach und fast hätten wir es vergessen. Eine Abendbeschäftigung hatten wir dann auch:
Kakerlake beseitigen im Zimmer... traumhaft... oder eher nicht, da sich unsere Nacht dadurch stark verkürzte :D

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