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Mandalay Tag 1 - Die alte Königsstadt

 Wir erreichten Mandalay am Morgen und begannen die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Da Mandalay nach Yangon die zweitgrößte Stadt ist, war dies mit dem Verkehr durchaus ein Abenteuer...

Unser erstes Ziel war eine Werkstatt, in welcher die Goldblättchen für die Buddhastatuen per Hand hergestellt werden. In einem wahnsinnig heißen Raum schlagen die Männer stundenlang so lang auf das Gold ein bis es flach und groß genug ist. In einem weiteren noch heißeren Raum sitzen dann die Frauen ganz konzentriert an einem Tisch und bearbeiten die Blättchen so, dass sie verkauft werden können. In deren Haut möchte man nicht stecken. Da wir dort die Arbeiter unterstützen wollten... ach nee, natürlich weil wir super gläubig sind, haben wir dort auch mal zwei Blättchen gekauft. Da haben sie sich riesig gefreut, aber hätten natürlich auch gern ihre anderen Golddinge verkauft ;)

Mandalay war von 1857 bis 1885 Hauptstadt des birmanischen Königreiches und hatte dementsprechend einen Königspalast. Dieser wurde allerdings im zweiten Weltkrieg komplett zerstört und erst in den 1990ern wieder aufgebaut. Das Gelände wird von einer zwei mal zwei Kilometer langen Mauer umgeben, von dem man sich einen kleinen Teil anschauen kann. Das Hauptgelände hat man sehr schön wieder hergerichtet und die Holzgebäude sind alle wunderbar vergoldet, aber drumherum war es etwas verwirrend. Da standen im hohen Gras verkommene Tempel, Kanonen und ein künstlicher Steinhaufen mit einem alten Kampfflugzeug mittendrin. Die Bedeutung haben wir nicht herausfinden können. Vielleicht weiß es jemand von euch!?

Danach fuhren wir zum Shwenandaw Kloster. Dieses ist aus Teakholz und stand bis 1880 im Königspalast. Es ist das einzige original erhaltene Palastgebäude. Wände und Türen sind mit wunderbar geschnitzten Figuren verziert. Hier und da kann man noch erkennen, dass sie früher vergoldet waren.

Bevor wir den Sonnenuntergang auf dem Mandalay Hill genossen, schauten wir uns noch die „hübsch“ beleuchtete Kyauk Taw Gyi Pagode an ;) Danach stürmten wir mit den Massen den Berg hoch, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Möchte man als Tourist allerdings bis ganz hoch, muss man eine sogenannte Kameragebühr bezahlen. Also suchten wir uns weiter unten ein gemütliches Plätzchen und konnten sogar auch von da den Sonnenuntergang sehen ;)

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