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Utan Paradise Lodge – Tag 3

 

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Es ist verdammt früh am morgen, vielleicht vier Uhr morgens. Draußen ist es stockdunkel aber voller Leben. Man sieht nur das Licht der kleinen Öllampe am Haupthaus. Ich wache auf, weil ich auf Toilette muss. Ich warte und lausche den Geräuschen. Kratzen und fauchen, gefolgt von  Froschgesang und zirpenden Grillen, Vögeln und.... ich weiß nicht was es alle für Tiere waren... kamen aus der nahen Umgebung um mich herum. Ich hatte schiss. Wirklich schiss, mein Zelt unter dem Bambusdach zu öffnen und durchs das Dunkle zu laufen, zur etwas abseits gelegenen Toilette. Ich musste an den Film „The Village“ denken, dummerweise sprachen wir am gestrigen Abend noch darüber. Sicher weiß ich dass es keine Schweineköpfigen... „wasauchimmer“ gibt, aber erkläre das mal deinem Gemüt um vier Uhr morgens mitten im Dschungel. Ich überlegte ob ich vielleicht nur gewisse Körperteile durch das Mosiktonetz hinaus in die Dunkelheit halten müsste aber auch diesen Plan verwarf ich schnell. Was, wenn einer der am Abend zuvor gesehenen Affen meint, es wäre eine „German Bratwurst“? Das Risiko war mir zu groß. Ich versuchte einzuschlafen und hielt es tatsächlich bis zum Morgen durch. Gegen 6 Uhr in der Frühe wagte ich den Blick aus dem Zelt, die seltsamen Fauchgeräusche waren verschollen.

 

Es war ein wundervoller Morgen, die Sonne schien über die bewaldeten Berge und Täler die man vom Camp aus sehr gut sehen konnte. Gegen 10 Uhr hatte Inus seinen Rollce Royce wieder in Gang bekommen und wir fuhren zum üblichen Sonntags- Markt. Die Townbewohner bekommen wirklich selten Europäer zu Gesicht, das merkten wir sofort. Wir waren die Stars. Jeder schaute uns an, alle grüßten uns. Es scheint Gang und Gebe zu sein, dass man eine Art Gästebuch an jedem Stand ausfüllt. Jeder schreibt seinen Namen und die Herkunft in ein Buch
und signiert somit, dass man den jeweiligen Stand besucht hat. Auf uns hatte man es besonders abgesehen. Ich weiß nicht wie viele Einträge ich habe schreiben müssen, aber es massig! Ein jeder sprach Inus an und fragte uns aus. In einem Café holte eine Mutter ihre beiden Töchter und wollte sie uns verkuppeln, auch das erlebten wir bereits mehr als einmal. Sie wollten unsere Handynummern haben, Inus jedoch tat einen guten Job und gab ihnen Fakeadressen :-) Es war teilweise wirklich nervig, aber klar, dass man sich auch etwas gut fühlt, so im Vordergrund zu stehen, besonders wenn man von so vielen Frauen umgarnt wird ;-)


Wir sahen und rochen die merkwürdigsten Dinge, es war von interessant bis grauenvoll
ekelhaft alles dabei, alles in allem aber sehr interessant. Auf dem Markt hatten wir die Möglichkeit, unseren Proviant aufzustocken den wir für die Rafting Tour morgen benötigen. Inzwischen sind wieder wieder im Camp und der Regenwald zeigt sich von seiner besten Seite, es regnet in Strömen. Unter dem Bambusdach ist es jedoch sehr chillig.

 

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