UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD

Menschen

Bis jetzt haben wir immer „nur“ über unsere täglichen Erlebnisse berichtet aber jetzt schreiben wir über etwas das unseren Trip unvergesslich macht – die Menschen selbst.


In Singapur und Kota Kinabalu ist der Westliche Einfluss der Kolonialherrschaft der Engländer deutlich erkennbar. Hier sind Geschäfte wie Esprite, Starbucks oder Pizza Hut keine Besonderheit und als Europäer ist man keine „Attraktion.“ Ganz anders ist dies in LaBoPa. Dieses Kürzel steht für Last Borneo Paradies und das ist nicht zu viel versprochen. Diese andere Welt von Borneo kennt das Wort „Kommerz“ im Gegensatz zu den vorangestellten Städten nicht. Hier ist Geld für den Toilettengang genauso fremd wie aufdringliche Verkäufer.
In den Wäldern Borneos lernt man völlig andere Menschen kennen. Wir werden überall sehr freundlich aufgenommen und jeder - aber wirklich jeder - interessiert sich für uns! Der eine drückt dies durch einen freundlichen Händedruck aus, andere gehen offen auf Dich zu und sagen „Welcome to Borneo“ oder Sie erkundigen sich nach unserem Heimatland. Wer nicht den Mut dazu hat, der schaut Dich mit seinen braunen Knopfaugen an. Auf der Hochzeitsfeier am zweiten Tag haben wir durch unsere Anwesenheit dem Hochzeitspaar die Show gestohlen aber uns wurde zugesichert, dass dies überhaupt nicht schlimm ist. Ganz im Gegenteil, es ist eine Ehre für Sie, dass Europäer bzw. Menschen fremder Kulturen mit Ihnen gefeiert haben! Für uns selbst war es aber eher unangenehm denn ab diesem Zeitpunkt standen wir wieder voll im Mittelpunkt und die eigentliche Hochzeitsfeier schien still zu stehen!


Am heutigen Tag, dem dritten Tag in dieser für uns neuen Welt, waren wir auf dem Sonntagsmarkt im Town. Große Augen schauten aus allen Richtungen auf uns, fremde Menschen reichten uns die Hand oder wir wurden gebeten uns in Gästebüchern zu verewigen und mitzuteilen was wir gerne machten. Einfach jeder interessierte sich für uns und wir wurden nach unseren Facebookaccounts, Handynummern oder nach einem Foto gefragt. Für uns ist dies eine völlig neue Situation die wir so noch nie erlebt haben. Es ist sehr ungewohnt und dementsprechend fremd für uns aber wir stehen dem mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen gegenüber und probieren den Menschen das entgegenzubringen was Sie verdient haben – Herzlichkeit! Das Ungewöhnlichste von allem ist allerdings das Anbieten der Töchter, Schwestern oder Freundinnen. Als Beispiel hierfür möchte ich aufführen, dass der Farmer, bei dem Matze und Samu am ersten Tag waren, den Tag darauf mit seiner Familie (Frau + zwei Töchter) ins Camp gekommen ist um uns seine Töchter vorzustellen. Für uns ist dies völlig neu aber hier scheint dies normal zu sein – Andere Länder, andere Sitten!

 

Es sind diese Momente, diese Eindrücke oder besser gesagt diese Menschen die einen Trip wie diesen unvergesslich werden lassen. Dafür gibt es nur ein Wort zu sagen – MERCI!

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