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Tag 16 und 17 - Zu Viert und in Brunei

Gestern Morgen sind wir einen Tag früher abgereist, weil wir Null bock mehr auf die Dschungel  Lodge hatten. Die Italiener gingen uns so dermaßen auf den S..., dass wir den nächsten Bus nach Sandakan nahmen. In Sandakan angekommen, landeten wir vom Regen in der Traufe: Die Stadt ist dermaßen abgrundtief hässlich, dass wir es dort keine Nacht ausgehalten hätten. Wir blätterten am Hafen Sandakans bei einer Coke durch den Reiseführer und überlegten, was wir tun sollen. Dabei stießen wir auf ein schönes Bild einer Moschee im Sultanat Brunei, einem kleinen, durch Öl reichgewordenen Staat unterhalb Malaysias auf Borneo. Kurzum suchten wir Flüge dorthin, leider jedoch war es so kurzfristig nicht mehr möglich. Da wir aber auch nicht in Sandakan bleiben wollten, nahmen wir den Überlandbus am späten Abend nach Kota Kinabalu zurück. Für die 331km lange und sechstündige Reise zahlten wir pro Person gerade einmal 6 Euro. Es tobte ein heftiges Unwetter am Himmel, sekundenlang war es taghell, wenn ein Blitz zu Boden raste - unsere deutschen Gewitter kommen einem da ziemlich lächerlich vor. Den Busfahrer schein dies nicht weiter zu stören, er raste die engen Straßen mit weit überhöhter Geschwindigkeit entlang, ohne Rücksicht auf Verluste. Lediglich Nils schaffte es, ihn zum Stillstand zu bringen, als seine Wasserflaschen aus der Tüte rollten und in jeder Kurve gegen das Ende der Sitzreihen knallte. Der Schlag war jedes mal so heftig, das der Busfahrer glaubte, er habe einen Motorschaden. Nils bekam von allem nichts mit, er schlief und schlief... wie er es die letzten Tage fast durchgängig tat, wenn er nicht gerade sein Illuminatibuch las :-)

Angekommen in Kota Kinabalu suchten wir spät Nachts nach einer Möglichkeit, nach Brunei zu reisen. Wir stießen dabei auf eine Fährmöglichkeit über Labuan am nächsten Morgen.

Gesagt getan, um 7 Uhr morgens ging es los zum Hafen und wir fanden tatsächlich eine Fähre nach Brunei. Aufgrund des Gewitters hatten wir hohen Wellengang. Matze, abgehärtet durch den AIDA Discokutter, machte dies nichts aus, Nils schlief (wie immer) und ich hatte große Mühen, meinen Mageninhalt bei mir zu behalten. Matze rettete mich mit einem Kaugummi, eine deutsche Mitreisende hatte da schon weniger Glück und brachte alles aus sich heraus.

Nun sind wir in Brunei angekommen. Zu viert! Vier? Richtig! Wir reisen seit Sandakan zu viert, unsere gesellige Runde hat Zuwachs bekommen, dazu aber in Kürze mehr... wir haben Hunger.

Übrigens ein klasse Hotel: Für 15 Euro die Nacht haben wir uns etwas Luxus gegönnt, keine Kuschelstunden zu zweit in einem King Size Bed, keine Toilette auf dem Gang. Stattdessen Klima, Minibar, Badewanne und Fernseher im Terrace Hotel Brunei. Kannste gucken, is nice!

Wir lassen von uns hören!

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