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Reisebericht Perhentian Islands

Um nicht wieder auf die üblen Taxi- bzw. Busfahrer eingehen zu müssen, überspringe ich die wohl verrückteste und krankeste Fahrt von den Cameron Highlands nach Kota Besut an der Ostküste im Norden Malaysias. Überglücklich, wieder einmal lebend aus dem Taxi gekommen zu sein, ging es zu guter Letzt mit dem Speedboot zu unserem fetten Ressort auf den Perhentian Islands. Es ist laut mehreren Reiseführern das Beste und Luxuriöste auf den beiden Inseln und in der schönsten Bucht gelegen. Dort angekommen erwartete uns weißer Sandstrand, kristallklares Wasser und eine abwechslungsreiche Tierwelt.


Leider waren wir von den vielen Etappen mal wieder so geschlaucht, dass wir am ersten Abend zu nichts mehr im Stande waren und somit lediglich das Abendbuffet unseres netten Ressorts aufgesucht haben. Erschöpft und gut gesättigt ging es dann früh ins Bett, um am nächsten Tag fit und munter für den Strand zu sein.
Gegen 9:20 am ersten Morgen verspürte ich den Fuß von Sam in meinem Rücken, der mir damit liebevoll deutlich machen wollte, dass es schon ziemlich spät ist und wir das Frühstücksbuffet verpassen werden, wenn wir nicht bald aufstehen. Das Problem: Es gibt nur bis 10 Uhr Frühstück (Nachtrag Sam: Das hat Nils der Rezeption gleich bei der Ankunft wort- und bildlich mit einem leichten Seufzer klar gemacht!!) und wir waren derbe platt von dem Vortag, so dass uns die Müdigkeit in Ihren Fängen hatte. Also startete unser erster voller Tag im „Paradies“ bereits sehr früh – zumindest für mich :-)


Die Tage auf den Perhentian Islands waren im Gegensatz zu unserem restlichen Reiseverlauf sehr eintönig. Der Hauptbestandteil unseres Aufenthaltes hier bestand aus Essen, Baden, Chillen, Essen und ähh habe ich Essen schon erwähnt? Ach und was ich ganz vergessen habe, ist die Suche der anderen beiden Nasenaffen nach einem netten Plätzchen mit Free Wifi, um Mails mit ihren dicken Handys abrufen zu können :-) Glücklicherweise gab es hier tatsächlich ein schönes Restaurant mit kostenlosem Internet,  in dem wir zwei unserer Tage ausklingen ließen. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass die Internetverbindung nicht nur mich vor dem „Geheule“ der anderen beiden gerettet hat, sondern auch notwendig war für den weiteren Reiseverlauf. Das Problem war, dass die Züge von Kuala Lumpur nach Singapur nicht zu den Zeiten verkehrten, wie wir es gebraucht hätten und somit machten wir uns dann auf die Suche nach Alternativen.


Wir entschieden uns für einen Flug mit Air Asia. Nach der Eingabe der Daten kam auch gleich die Fehlermeldung, dass die Kreditkarte nicht akzeptiert wurde. Das gleiche Problem gab es bei den Kreditkarten von Matze seinen Eltern und meinem Vater. Da wir so mit Air Asia nicht weiter kamen, haben wir uns nach anderen Flügen umgeschaut. Unsere Wahl viel auf Tiger Airways, aber auch da das selbe Problem! Also was nun? Matzes Kreditkarte war am Limit, Samus geklaut, meine wurde nicht akzeptiert und das gleiche Spielchen bei den Kreditkarten von meinem Dad und Matzes Eltern. 6 Kreditkarten später und bei der dritten Airline haben wir dann bei Jetstar einen Flug gebucht und das sogar mit meiner Kreditkarte :-)


Bei unseren täglichen Schnorcheltrips durch die wunderschöne Bucht unseres Ressorts gab es von Schildkröten, Rochen bis hin zu Haien alles zu sehen. Leider sind die vorgelagerten Korallenriffe schon sehr zertreten, aber das stört die bunte Unterwasserwelt recht wenig so das eine große Artenvielfalt vorherrscht. Auch die lieben Zebrafische von der Küste vor Kota Kinabalu (Erinnert ihr euch noch? Das ist die Stadt auf Borneo in der wir für mehrere Tage waren) waren wieder stark vertreten und konnten es nicht lassen, uns dauerhaft zu attackieren und anzuknappern wenn wir im Wasser still standen und so versuchten wir ununterbrochen in Bewegung zu bleiben :)


Die o. g. Trips mit Taucherbrille und Schnorchel durch die Bucht haben uns dreien schwer zugesetzt. Unsere Körper gleichen seit dem mehr der Farbe einer Tomate, als einem stark Pigmentierten (um diesen Text politisch korrekt zu schreiben ;-)). Bis zum Schluss haben wir nun mit einem fetten Sonnenbrand zu kämpfen, der uns dazu zwang, größtenteils in langärmeligen Oberteilen mit UV-Schutz zu baden und zu sonnen :-(


Wie Sam schon erwähnt hat, hat sich bei uns mal wieder der Fehlerteufel eingeschlichen, so dass wir erneut eine Fehlbuchung hatten. Da uns das Ressort das Geld nicht bar zurück zahlen wollte, sollten wir das Guthaben mit den Kosten verrechnen, die wir bis zu unserer Abreise angehäuft haben. Am vorletzten Tag war noch so viel Geld übrig, dass wir uns schöne Anti-Stress-Massagen gegönnt haben. Leider gab es auch hier mal wieder eine Fehlbuchung (Wenn ihr uns fragt, geht die aber nicht auf unser Konto denn wir machen keine Fehler :)) und so kam Sam nicht in den Genuss einer Massage. Glück für ihn, Pech für uns, denn die Masseuse hatte kein Mitleid mit unserem Sonnenbrand und sprang somit voller Schadenfreude auf unseren geschundenen Körpern herum!


Am vorletzten Abend saßen wir mal wieder gelangweilt auf der angeblichen Partyinsel – von der wir bis dato noch nichts gemerkt haben, denn hier sind ausschließlich Pärchen und Familien vertreten – und rauchten die von Steffie gespendete Zigarre (Fetten Dank  dafür nach Deutschland, sie hat sehr gut geschmeckt!) vor unserer Bude und fragten uns, ob die Party am Strand eine Privatparty oder eine Veranstaltung des Ressorts ist. Melissa (eine verrückte australische Engländerin, die in einem Tauchshop arbeitet und sich selbst als Shopbitch bezeichnet) erlöste uns dann von der Frage und lud uns auf den privaten Polterabend eines Paares ein, dass mit Ihren Freunden aus aller Welt hier feierte. Insgesamt waren 18 Nationen vertreten, die gemeinsam mit uns um das Feuer am Strand bei leckerem Tiger-Bier und guten Cocktails tanzten. So das war´s dann erstmal von den Perhentian Islands. Die nächsten zwei Tage werden wir dann wieder eine Menge reisen und unseren Urlaub ausklingen lassen!


Fette Grüße die drei verbrannten Boyz

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