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Ein Tag am Nordkap

24 Stunden Nordkap!

Um 08:00 Uhr ging es von Alta in Richtung Nordkap.

Ich hätte mir nie Träumen lassen, dass es so schöne Flecken auf der Erde gibt!

Schon alleine die Anfahrt zum Nordkap war abenteuerlich. Zunächst lagen auf den ersten 120 Kilometern eine ganz normale Straße vor mir. Es ging durch Fjorde, bergauf, bergab und immer nur geradeaus.

Am Straßenrand standen unzählige Rentiere. Daher war ständige Bremsbereitschaft angesagt. Die Tiere scheuen nicht, sie sind neugierig wer da vorbeifährt und kommen beim Queren immer näher an das Fahrzeug.

Dann kamen die Tunnel!

In den Tunnel herrschte fast absolute Dunkelheit. Die Fahrbahnbreite war dann auch nicht mehr nach der deutschen Norm und wenn ein Reisebus entgegenkam war es ganz schön eng.

Der längste Tunnel war der Nordkaptunnel mit einer Länge von 7 km. Zunächst ging es mit einem 12%igen Gefälle nach unten und genau in der Mitte wieder mit einer 12%igen Steigung nach oben. Da hatten meine 110 Pferdestärken ganz schön zu kämpfen. Den letzten Kilometer legte ich mit dem dritten Gang zurück. 

Nach weiteren 70 Kilometern war ich am Ziel!

Um auf dem Parkplatz für eine Nacht stehen zu bleiben, musste erst einmal die VISA-Karte mit umgerechnet 25 EUR belastet werden.

Auf dem Parkplatz standen gegen 12:00 Uhr zunächst etwas 10 Wohnmobile. Zwischenzeitlich sind es fast 30 Camper die ebenfalls eine Nacht am Norkap erleben wollen.

Das Wetter spielte auf der ganzen Anreise irgendwie verrückt. Am Anfang der Fahrt hatte ich strahlenden Sonnenschein bei ca. 8 Grad. Zwischendurch schneite es und kurz vor dem Kap kam ich in einen richtigen Schneesturm.

Jetzt hat sich das Wetter etwas gelegt. Aber der eisige Nordwind vom Meer bläst hier mit 40 km/h um die Ohren.

Am eigentlichen Nordkap (auch wenn es nicht der nördlichste Punkte der Erde ist; mittlerweile gibt es hier einen kleinen Ort um die Ecke der nördlicher liegt) war auch schon jede Menge betrieb. Jeder wollte sich mit der Metallkugel abbilden lassen.

So, jetzt lege ich erst mal die Beine hoch und schaue von meinem Camper aus direkt auf das Meer!

Grüße vom Nordkap

Marc

 

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