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Single Roads und ihre Tücken / ABSTAND HALTEN!!!!!

Außerhalb der großen Städte in England fährt man oft auf sogenannten "Single Roads". Das sind Straßen die nur für ein Fahrzeug genug breit ist. Ständig gibt es deshalb Stellen an dem man den entgegenkommenden Verkehr durchfahren lassen kann.

Auf dem Weg nach Kyle befuhr ich diese kleine Straße. Ich muss dazu sagen, dass ich bis dato sehr gerne diese engen befuhr.

Vor mir für ein englisches Leihfahrzeug. Aus bislang mir nicht bekannten Gründen bremste der Fahrzeugführer des vor mir fahrenden Fahrzeuges plötzlich stark ab. Ich ging dann ebenfalls in die Eisen, aber ohne ABS, ESP oder sonstigen Hilfen rutschte ich auf der regennassen Fahrbahn in das Heck meines Vordermannes.

Die Folge war, dass bei meinem Vordermann die Stoßstange etwas verkratzt war aber bei mir die komplette Stoßstange deformiert war. Zudem wurde der Kühler meines Motorhomes beschädigt.

So ein Mist!

Zum Glück jedoch wurden weder der Fahrer, der Beifahrer, noch die zwei Kinder auf den Rücksitzen verletzt.

Nachdem die Personalien ausgetauscht waren, rief ich laut um Hilfe bei meiner Versicherung. Schließlich musste ich im Niemandsland abgeschleppt werden.

2 1/2 Stunden später kam dann der Bergedienst und nahm meinen Camper auf die Schultern. Die Fahrt endete in Kayle. Dort wollte ich ja auch ursprünglich hin :-)

Die Nacht verbrachte ich zunächst einmal auf dem Hof des Abschleppens. Mitten im Industriegebiet und gegenüber einer großen Fischfangfabrik. Aber immerhin mit Meerblick.

Am nächsten Morgen half mir ein Mechaniker einer Hinterhofwerkstatt und versprach mir, den Schaden zu beheben.

Mein Euro-Schutzbrief gestattete mir zwei Übernachtungen in einem Hotel zu verbringen. Leider war der Kühler erst am Donnerstag beim Mechaniker und ich musste daher noch eine Nacht auf dem Hof der Werkstatt verbringen.

Gegen 16:00 Uhr war mein Fahrzeug dann wieder fahrbereit. Entgegen der Absprache, dass ich von der Werkstatt eine Rechnung bekomme und diese in den nächsten Tagen überweisen könnte, wurde mein Fahrzeugschlüssel vom Chef der Werkstatt in Verwahrung genommen. Er forderte nun Cash. Ohne Cash fahre ich nicht vom Hof.

Zunächst folgte eine lautstarke Diskussion. Da ich aber vermutlich bei einem weiteren Streit aufgrund des Pfandrechts des Werkstattbesitzers den Kürzen zog, fuhr man mich zur Bank und ich konnte die Scheine aus dem Automaten fischen.

Ich bin in einem Sabbatjahr! Daher will ich mich nicht weiter über dieses Machenschaften der Werkstatt aufregen. Es ist wie es ist!

Daher geht meine Reise nun weiter auf die Insel Skyle!

P.S. Aber Kyle hat auch etwas zu bieten! Siehe Bilder!

 

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