UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD

The Wild Atlantic Way

Immer der Welle nach!

Der Wild Atlantic Way führt auf einer Länge von 2600 km von Nordirland weiter in Richtung Südirland.

Ausgangspunkt im Norden ist das Städtchen Derry und im Süden das Küstenstädtchen Kinsale.

Es handelt sich hierbei nicht um eine durchgehende Straße. Vielmehr befährt man teils etwas größere Landstraßen, aber zum größten Teil besteht die Route aus kleinen Feldwegen mit einer Durchfahrtsbreite von ca. 2,5 Meter. Nicht selten geht es zunächst 20 Prozent bergauf und anschließend 30 Prozent bergab. Bis dato haben meine 110 Pferde aber immer gut mitgespielt und wurden mit einer Pause nach solchen Strapazen belohnt.  

Die Wege führen entlang des Atlantiks. Städte sind hier nur sehr wenig zu durchqueren. Ab und an fährt man durch einen Fischerort und trifft dort tatsächlich mal Menschen. Der Atlantic Way selbst ist bis dato wenig befahren und zählt bei Reisenden noch zu einem Geheimtipp.

Für den Einkauf von Sprit oder Verpflegung muss man sich beim Anblick einer "Tankstelle" (die steht meistens an einem Pub im Fischerort und hat auch nur eine Säule; bezahlt wird vorab beim Wirt) oder eines "Supermarktes" (hier gibt es die Auswahl eines Konsums zu Ostzeiten) überlegen, ob man nicht schnell mal kurz was besorgen soll.

Legale Stelllätze für Camper gibt es so gut wie keine. Das soll heißen, dass die Anzahl an Campingplätzen sehr rar ist. Eigentlich ist in Irland das sog. "overnight standing", also das Parken über Nacht, verboten, aber das interessiert hier irgendwie keine Polizei (die habe ich hier bislang noch nicht gesehen), Kommunen oder Bewohner der Insel. Man sollte beim Abstellen seines Campers jedoch beachten, dass man nicht direkt vor einem Fenster eines Farmers steht oder seine Sonnenliege auspackt.

Nach drei Tagen Wildcamping versuche ich jedoch in der Regel einen legalen Campingplatz aufzusuchen. Die Sehnsucht nach einer Dusche ist dann doch groß. Auch Entsorgen (also Grauwasser/Brauchwasser ablassen und Toilettenkassette wechseln) muss man ja auch mal.

Klingt nicht nur nach Abenteuer; es ist Abenteuer!

So, jetzt habt ihr ein wenig Input zu meiner Strecke in den nächsten Wochen!

Ich werde auch weiterhin meine Kamera benutzen und fleißig Bilder liefern!

Ach ja; für viele unter euch dürfte das sehr nach Einsamkeit klingen. Das ist es zum größten Teil auch. Aber immer wieder trifft man auf dem Weg Gleichgesinnte und kann sich austauschen. Ich hatte schon sehr viele angenehme Momente mit den Iren und mit Reisenden. Ich mache jedoch auch kein Geheimnis daraus, dass ich ab und an mal etwas Heimweh (nach euch!?!) bekomme. Aber die Momente die ich tagtäglich erlebe geben mir immer wieder Energie für die Weiterreise!

Ich schicke euch allen herzliche Grüße! Passt auf euch auf!

Zurück zum Reiseblog

        


Hinterlasse eine Antwort

Name *
E-Mail *

Wer reist hier?

    Profil von Marc
            

    Jetzt eigene Reise planen

    UNDERWAYGS ermöglicht dir, deine Reisen mit anderen Personen zu planen und deine Erfahrungen in Bildern und Reiseberichten zu teilen. Mit den vielzähligen Funktionen, die UNDERWAYGS dir bietet, bist du bestens auf deine Reise vorbereitet. Probiere es aus und plane deine eigene Reiseroute, schreibe deinen Reiseblog!

    Jetzt loslegen

UNDERWAYGS
Reisen
Reisen
Orte
Orte
Ratgeber
Blog
Community
Freunde
Events
Über
Nach oben scrollen