UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD
Start der Reise am 18.05.2018

— Tag 1 —

Noch einmal schlafen.....!

Koffer gepackt! Camper vollgetank!
Morgen beginnt mein Abenteuer "Sabbatjahr"!

Wohin die Reise geht hängt nicht davon ab woher der Wind weht - sondern wie man die Segel setzt!

— Tag 1 —

Erster Stopp!

Mein erstes Ziel lag 450 Kilometer von meinem Startpunkt Oftersheim entfernt.
Ich wollte zunächst einmal ein paar Kilometer mit dem Camper machen und mich an das Reisegefühl gewöhnen.
In Hannover wurde ich vom CSD begrüßt. Das war jedoch das einzigste Erlebnis in der Landeshauptstadt von Niedersachsen.
Außer dem Maschsee hat diese Stadt nicht viel zu bieten!
Für meine erste Übernachtung habe ich eine Nebenstraße mitten in der City gewählt.

— Tag 2 —

Insel ich komme! Besuch in Amrum!

Da meine Eltern gerade auf Urlaub in Amrum sind, habe ich für drei Tage einen Zwischenstopp eingelegt.
Zunächst ging es mit dem Camper zum Nordstrand und dann mit dem Speedboot auf die Insel.
Eine wirklich wunderschöne Insel.
Bilder und Eindrücke könnt ihr im Reiseblog sehen!

— Tag 5 —

Ab nach Dänemark! Ab nach Arøsund!

Tag 5 meiner Auszeit startete wieder mit dem Speedboot. Jedoch diesmal von Amrum auf das Fesstland.
Danach war Grenzwechsel angesagt.
In Dänemark habe ich dann einen wunderschönen (und sehr günstigen) Campingplatz gefunden. Die Ecke um Arosund richtig genial.
Eindrücke wie immer Im Blog!

— Tag 7 —

Brondbyvester

Die Überfahrt über die legendäre Storebæltsbroen-Brücke mit einer Länge von 6,8 Kilometer war der Höhepunkt des heutigen Tages. Leider musste ich für die Überfahrt mit meinem Camper schlappe 660 Kronen (89 EUR) hinlegen.
Kurzer Halt in Brondby!
Die Stadt ist wohl bekannt durch ihren Fußballclub. Der spielt jedoch heute leider nicht. Daher suchte ich zunächst vergebens den innerstädtischen Bereich. Wie ich später feststellen musste, handelt es sich bei Brondby um einen Randbezirk Kopenhagens der sehr durch Armut geprägt ist.
Trotzdem werde ich hier meine Zelte aufstellen und morgen geht es ab nach Kopenhagen!

— Tag 8 —

Die dänische Hauptstadt Kopenhagen

Heute ging es in die Hauptstadt Kopenhagen!
Und wie es der Zufall will; Prinz Frederik von Dänemark feierte heute seinen 50. Geburtstag und gab sich mit seiner Familie ein Stelldichein.
Die zigtausend Dänen auf dem Vorplatz des Amtssitzes waren aus dem Häuschen.
Dank eines netten dänischen Kollegen habe ich auch ein bißchen Insiderwissen erhalten und er hat mich in die richtige Wartereihe gestellt. Kurz nach 12:00 Uhr stand dann die Königsfamile auf dem Balkon und winkte ihren Bürgern. Ich stand unmittelbar vor dem Balkon!
Aber nicht nur die Royals waren ein Hingucker.
Die dänische Hauptstadt ist wirklich ein Besuch wert.

Da ich morgen in Richtung Schweden reise, gönnte ich mir ein Bierchen auf dem Marktplatz für umgerechnet mehr als 10 EUR und verabschiedete mich von den letzten dänischen Kronen in meinem Geldbeutel.


— Tag 9 —

Neuer Grenzübertritt: SCHWEDEN

Nach einer weiteren Nacht in Bröndby ging meine Reise gegen 09:00 Uhr weiter. Diesmal stand Schweden auf dem Plan.
Um von Dänemark nach Schweden zu gelangen muss man entweder eine Fähre für 101 EUR nehmen oder man befährt die Öresundbrücke für umgerechnet 100 EUR Maut. Da man ja sparen muss, nahm ich natprlich die Brücke.
Mit einer Länge von fast 8 Kilometern geht es von Dänemark über die das Meer nach Schweden. Auf schwedischer Seite wurde ich natürlich erst mal kontrolliert. Nachdem aber der Grenzbeamte ausführlich meinen BPA prüfte, ging die Fahrt dann weiter in Richtung Malmö. Eine wirklich nette Hafenstadt mit kleinen Geschäften die selbst an einem Sonntag pünktlich um 10:00 Uhr öffneten.
In Malmö habe ich dann die Erfahrung gemacht, dass alle Schweden selbst Kleinigkeiten wie Kaffee mit ihrer Kreditkarte bezahlen. Ohne Plastikgeld geht hier quasi nichts. Selbst der Gang auf eine öffentliche Toilette ist abhängig vom Besitz einer Geldkarte. Wenn du mal musst, dann muss die Karte einfach durch einen Schlitz gezogen werden und schon bist du ein paar Kronen leichter und die Tür öffnet sich.
Nach einer ausführlichen Stadtbesichtigung ging die Fahrt in Richtung Alabordana weiter. Durch Zufall habe ich von dem richtig netten kleinen Fischerdorf erfahren. Direkt vor dem Ort befindet sich ein Parkplatz und der Camper wurde in Sichtweite zum Meer dort abgestellt.
Der Ort hat ein Fischrestaurant mit genau 9 Tischen. Vor mir standen schon 10 Leute in der Schlange und warteten auf einen freien Tisch. Bei mir gab es dann Tunfisch aus der Dose :-(

— Tag 11 —

Aspensee / Göteborg

Auf einem absolut günstigen Campingplatz am Aspensee (10 EUR/Nacht) stellte ich meinen Camper direkt mit Seeblick ab.
Auf der Fahrt zum Aspensee hatte ich kurzzeitig das Gefühl als ob die Welt untergehen würde. Es regnete aus allen Wolken, die Autobahn stand plötzlich unter Wasser und nichts ging mehr vorwärts. Wie mir der Chef des Campingplatzes sagte, war dies seit zwei Monaten der erste Regen. Dann soll es mal wieder kräftig schütten.
Leider regnete es den ganzen Tag durch und ich verbrachte den Abend beim Putzen. Auch ein Wohnmobil muss mal gepflegt werden!

— Tag 12 —

Ein Tag in Göteborg

Vom Campingplatz am Aspensee ging es mit dem Zug in Richtung Göteborg. Voller Verzweiflung suchte ich am Bahnhof einen Fahrkartenautomat. Eine nette Schwedin erklärt mit, dass es nur Tickets in irgendwelchen Shops (?) gab und man nur beim Zugbegleiter mittels Kreditkarte als Tourist ein Ticket erwerben kann. Gesagt, getan! Für 70 Kronen (7 EUR) erstand ich dann ein Ticket.
Eine Reise nach Göteborg ist eigentlich nur empfehlenswert, wenn man gerade in der Nähe ist. Die Stadt gleicht Malmö. Nur der Hafen, welcher auch als Transfer nach Deutschland (Kiel) und Dänemark genutzt wird, ist größer als in meiner ersten schwedischen Stadt Malmö.
Aber immerhin meinte es das Wetter gut mit mir. Die Sonne lachte den ganzen Tag.

— Tag 13 —

Naturpark Tiveden

Durch einen Tipp einer alleinreisenden Camperin wurde ich auf den Naturpark Tiveden aufmerksam. Sie nannte mir die genauen Geo-Daten zu einem unvergesslichen Standplatz mitten in der Natur. Sie hatte recht!
Ich stand alleine mit meinem Camper direkt am See. Das Wasser war so klar, dass ich unbedingt baden wollte. Es war eisig kalt!
Gegen Abend überrollten mich dann die Schnaken/Stechmücken (für alle Ostdeutschen mitleser). Aber dafür hatte ich schon Vorsorge getroffen und schnell war ich mit dem Wundermittel "Nobite" ein absolutes No Go für irgendwelche Fliegen!
MEHR BILDER IM BLOG!!!!!

— Tag 14 —

Besuch der schwedischen Hauptstadt Stockholm

Die größte Stadt Skandinaviens mit 2,1 Millionen Einwohner stand heute auf meinem Programm. Stockholm!
Wenn man Reiseberichten zufolge Glauben schenken darf, dann ist Stockholm die schönste Hauptstadt Europas.
Und tatsächlich; sie ist sehnswert.

Aber lasst euch selbst von den Bildern im Reiseblog von der Schönheit Stockholms überzeugen!

— Tag 16 —

Kilometer machen!

Heute mussten mal Kilometer gemacht werden!
Aber einen netten Schlafplatz habe ich trotzdem gefunden!

— Tag 17 —

Lövanger

Durch Zufall bin auf einen richtig netten Standplatz gestoßen. Da mein Wasser- und Stromtank langsam gegen 0 schrumpfte, machte ich über Nacht halt in Lövanger.
Irgendein schwedischer Mitbürger hat mal direkt ein See einen kleinen Campingplatz aufgebaut. Lediglich eine kleine Hütte mit der Aufschrift "Rezeption" stand darauf. Und was war in der Hütte? Ein Briefkasten! Der Besitzer des Platzes wollte lediglich ein paar Kronen haben. Wie viel sollte jeder selbst bestimmen!
Klasse Idee!
Der Platz war auch noch schön an einem Ausläufer des Bottnischen Meeresbusen gelegen.
Fotos und interessante Einzelheiten findet ihr im Block!

— Tag 18 —

Luleå

Eigentlich wollte ich heute mal wieder Kilometer machen. Aber das Wetter hatte etwas dagegen.
Heftige Windböen fegten über mich hinweg.
Da die Fahrt mit einem 2,95 Meter höhen Camper bei Böen nicht viel Spaß macht und ich auf einer Brücke fast in den Meerbusen geweht wurde, suchte ich mir nach nur wenigen Kilometern einen Standplatz in Lulea.
Die Zeit habe ich mit Lesen und kleinen Arbeiten rund um den Camper genutzt.

— Tag 19 —

Ab nach Lappland / Raattama

Eigentlich sollte Finnland, bzw. Lappland nur ein Zwischenstopp für Reise von Schweden nach Norwegen sein.
Aber ich bin heute in einem absolut schönen Naturpark gelandet. Er nennt sich "Pallas-Yllästunturi" und liegt direkt an der Grenze zwischen den beiden Staaten Schweden und Norwegen.
Hier ist Natur angesagt.
Zunächst aber wurde ich kurz nach dem Grenzübergang von einem Rentier (oder war es doch ein Elch?) am Wegesrand begrüßt. Diesmal hat es auch mit dem Foto geklappt. Auch wenn es ein wenig unscharf ist!
Ich war auf dem Weg nach Raattama völlig alleine auf einer sehr schön befahrbaren Straße. Kein Mensch weit und breit.
Nur ist es ziemlich kalt hier. Auf den Bergen mir gegenüber ist noch Schnee zu sehen und das Thermometer sagt gerade 5,9 Grad Celsius. Daher habe ich in meinem Camper erst mal kurz die Heizung angeschmissen.
Morgen will ich mehr von der Natur sehen!
Ich kann euch jetzt bereits viele Bilder im Blog versprechen!

tapaavat jälleen (Auf Wiedersehen) und bis Morgen

Marc


— Tag 21 —

Grenzübertritt Norwegen / Erster Stopp: Alta

Nach Lappland folgt nun Grenzübertritt Nummer 3. Norwegen ist ein Nicht-EU-Land und daher bestehen auch bestimmte Bestimmungen für die Einfuhr von Alkohol und Tabak. Obwohl ich doch die erlaubte Mindesteinfuhrgröße "etwas" überschritten hatte, wählte ich am Grenzübergang die "grüne Fahrspur"! Es ging gut! :-)
Ich bin in MEINEM Land angekommen. Norwegen ist ein Traum.
Schon alleine die Anfahrt zu meinem ersten Stopp Alta war wieder ein Erlebnis.
Bilder gibt es Blog!
Morgen gibt es Grüße vom Nordkap!

— Tag 22 —

Ein Tag am Nordkapp

Die Anreise von Alta bis an das Nordkap war eine wunderschöne Fahrt.
Mehr Eindrücke und Bilder seht ihr im Reiseblog!
Grüße vom Nordkap an alle Mitleser!

— Tag 23 —

Vom Nordkapp nach Storslett

Nach einer eisigen und stürmischen Nacht am Kapp geht es in aller Frühe in Richtung Süden.
Zum Aufstehen begrüßte mich zunächst ein richtig dicker Nebel bei Temperaturen um die 3 Grad.
Der Nebel war so dicht, dass ich schon Mühe hatte mein Wohnmobil nach der ca. 15 Meter entfernten Zahnputzstation wieder zu finden.
Als es dann aber vom hochgelegenen Kapp sprichwörtlich nach "unten" ging, kam auch die Sonne wieder und die Wärme stieg auf fast 12 Grad. Endlich wieder Sommer! :-)
Der Weg nach Storslett war mal wieder umrahmt von viel schöner Natur.
Mir hatte ein Kollege kurz vor der Abreise ins Sabbatjahr gesagt, dass er nie wieder nach Norwegen fährt. Begründung: Man kommt nicht viele Kilometer weiter; ständig muss man anhalten und fotografieren. Es stimmt!
Meine Fahrt gestaltete sich mühsam. In unregelmäßigen Abständen musste ich parken und fotografieren.
Und jetzt kommt das ganze Elend: In der Kamera befand sich keine Speicherkarte! Das habe ich wie immer erst am Ende meiner Tour festgestellt. Aber immerhin habe ich auch noch etwas mit meinem Handy fotografiert. Aber trotzdem sehr ärgerlich!

Morgen geht es dann nach Tromso! Wie hier jeder sagt das Paris von Norwegen!
Na da bin ich ja mal gespannt!

Gute Nacht und bis morgen!

— Tag 24 —

Fahrt nach Tromso / 5.000 km-Marke erreicht

Um 07:30 Uhr ging meine Reise weiter in Richtung Süden. Das Wetter war heute nicht auf meiner Seite. Es regnet schon den ganzen Tag und die Vorhersagen sind auch nicht besser. Aber man muss das Wetter nehmen wie es ist!
Die Fahrt verlief weitgehenst ohne besondere Vorkommnisse.
Vielleicht sollte ich dennoch mal an meiner Art der Ladungssicherung denken. Plötzlich und unerklärlich rutschte der 25 Liter gefüllte Frischwasserkanister vom Sitz der Hinterbank. Ergebnis: Der Kanister platzte!
Na ja, ein guter Grund mal durchzuwischen :-)
Und da heute der Himmel eine Tour durch Wald und Wiesen nicht zuläßt, habe ich im Blog mal ein kurzes Resümee für Interessierte zu "Papier" gebracht!


— Tag 27 —

Ulvsvag

Nachdem der Schreck mit dem abhandenkommen von Kreditkarten und sonstigen Ausweispapieren in Tromso langsam wieder besser wurde, musste die Reise ja irgendwie weitergehen.
Die ganze Geschichte zum Verlust meines Geldbeutels könnt ihr im Blog lesen.
Der nächste Punkt stand auf dem Programm: Bodo!
Da jedoch Bodo fast 500 km von meinem Start am heutigen Tag entfernt liegt und solche Kilometerzahl in Norwegen durchaus 9 Stunden in Anspruch nehmen, legte ich Stopp in Ulvsvag ein. Hier fand ich einen richtigen netten Platz zum Übernachten!

— Tag 28 —

Bodø

Gegen 08:00 Uhr ging es weiter nach Bodo!
Dort habe mir außerhalb der Stadt einen kleinen, aber feinen Campingplatz gesucht und für zwei Tage den Anker geworfen. Mein Stellplatz befindet sich direkt am Wasser und ich kann die großen einfahrenden Schiffen von meinem Liegestuhl aus "Willkommen" zurufen.
Weiterhin habe ich mir eine Notfall-Kreditkarte zu dem Campingplatz schicken lassen.
UPDATE:
Stehe immer noch in Bodo!
Die Karte läßt wirklich auf sich warten. Selbst die unfreundlichen Damen am MaterCard-Servicetelefon können keine Auskunft geben wann ich endlich wieder "flüssig" bin.
Immerhin habe ich noch etwas mehr als 1000 Kronen (ca. 100 EUR) einstecken. Somit dürfte das Wchenende auch gerettet sein.
Große Ausflüge kann ich jedoch nicht machen. Mein Camper braucht dringend Benzin und Motoröl. Und die Konsumgüter neigen sich auch dem Ende. Aber da kann man ja daurauf verzichten!
Aber alles wird gut :-)


— Tag 31 —

Über den Polarkreis nach Trofors

Nachdem ich wieder zumindest etwas flüssig in Form von Geld bin, ging es heute um 08:00 Uhr endlich weiter. Mein Ziel ist Marvik. Dort erwarten nmich dann endlich meine Ausweispapiere und meine Kreditkarte! Juhu!!!
Nachdem ich bereits in Schweden einmal über den Polarkreis gestolpert bin, ging es heute in Norwegen wieder über den Polarkreis. Das Bild wurde direkt am Polarkreis der E6 aufgenommen.
Um rechtzeitig den Anstoß des Fußballweltmeisterschaftsspiel gegen Mexiko zu sehen, habe ich mir nun ein stilles Plätzchen in Trofors gesucht.
Morgen geht es dann weiter in Richtung Marvik!

— Tag 32 —

Malvik / Trondheim

Heute bin ich Malvik gelandet. Dort soll mir mein Reisepass und auch meine neue Kreditkarte vom Postboten überreicht werden.
Da Malvik über einen großen Flughafen (also im Vergleich zum City-Airport Mannheim natürlich) verfügt, hatte ich die leichte Hoffnung dort Geld wechseln zu können. Und tatsächlich; in der Ankunftshalle fand ich einen Geldwechselautomaten der mir nun endlich wieder aus Euro-Scheinen norwegische Kronen zauberte.
Jetzt steht einem Ausflug nach Trondheim nichts mehr im Wege!
Auf den heutigen Tag bin ich übrigens vier Wochen unterwegs und schon jede Menge Dinge erlebt! Bin ja mal gespannt was noch alles so passiert ;-)
NEWS 21/06/18:
Ich warte immer noch auf Post von good old germany!
Laut Deutsche Post ist die Sendung heute erst in Norwegen angekommen und wird nun verteilt. Mit bleibt nur die Hoffnung, dass morgen die Briefe ankommen. Da in Norwegen an Samstagen und Sonntagen nicht zugestellt wird bleibe ich dann wohl noch ein paar Tage länger!
NEWS 22/06/18:
Noch immer keine Post!
NEWS 25/06/18
Immer noch nix!
NEWS 26/06/18
Soeben habe ich die Info der Deutschen Post erhalten, dass meine Ausweipapiere nach Niederlande gingen. Sie haben sich auch für den Fehler entschuldigt!!!
Jetzt werden die Ausweispapiere von Holland in Richtung Norwegen geschickt. Also ich bin hier noch ein paar Tage gefangen. Aber immerhin habe ich noch 322 NOK Bargeld hier!
Alles wird gut! ;-)
NEWS 27/06/18
Völlig unerwartet und plötzlich wurde ich von der Campingleitung angerufen und mir mitgeteilt, dass erneut ein Brief für mich eingetroffen ist. Das wird doch nicht mein Reisepass sein?
Fast! Ein Abholnachricht der örtlichen Post.
Er ist da!!!!!!!!!!!!!! *freu
Dann kann es ja morgen wieder weiter gehen.......!



— Tag 42 —

Kurzer Stopp in Elverum

Um 09:00 Uhr war ich endlich wieder im Besitz eines Ausweispapieres und eine halbe Stunde später ging dann Punkt 09:30 Uhr die Reise weiter.
Eigentlich hatte ich noch so viel geplant, aber da ich bereits am 01.07.2018 eine Fähre nach Dänemark gebucht habe, muss ich etwas umplanen.
Daher geht die Reise in Richtung Oslo.
In Elverum habe ich einen netten Platz in der Wildness gefunden und dort meine Zelte aufgeschlagen.
Morgen geht es in Richtung Hauptstadt Norwegens!

— Tag 43 —

Ab in die Hauptstadt: Oslo

Rund um Oslo gibt es tatsächlich nur zwei Campingplätze. Ein 4-Sterne-Platz und ein Platz für meine Gehaltsgruppe. Wild Campen ist in der Hauptstadt strikt verboten. Vermutlich will das Königspaar keine Wohnmobile auf Oslo´s Straßen??
Mein Schlafplatz liegt heute über den Dächern Oslo! Auch nett.

Am 30.06. ging es dann in die City. Hierzu könnte ihr weitere Einzelheiten im Blog erfahren.

— Tag 45 —

Überfahrt Kristiansand/Norwegen - Hirthals/Denämark

Um 20:15 Uhr legte mein Higspeed-Boot von Kristiansand ab und brachte mich mit 32 Knoten (ca. 60 km/h) sicher nach Dänemark.
Früher benötigte man für die Strecke ungefähr 4 1/2 Stunden. Es war ein echtes Erlebnis auf so einem Boot.
In Dänemark angekommen fuhr ich dann noch 100 Kilometer. Irgendwann wurden die Augen dann Müde und ich suchte mir einen ruhigen Platz im Niemandsland.

— Tag 46 —

Brunautal/Lüneburger Heide

Kurz bevor es für wenige Tage wieder in die Heimat geht, mache ich nochmals kurz Rast in der Lüneburger Heide.
Die Fahrt heute war sehr stressig. Vor allen Dingen rund um Hamburg waren Dauerstaus angesagt!

— Tag 47 —

Unplanmäßiger Stopp in der Heimat

Aufgrund dem kleinen Vorfall in Bodo musste ich meine Reiseplanung etwas ändern.
Eigentlich sollte die Reise von Dänemark in Richtung Holland gehen.
Aber da meine Reisekasse in Oftersheim auf mich wartete, ging der Weg zunächst in Richtung Heimat.
So hatte ih Zeit für Einkäufe und mein Camper wurde in der Werkstatt wieder "trocken".

Morgen geht es weiter!


— Tag 52 —

Kurzer Halt in Dahlem

Weiter ging mein Sabbatjahr am 08.07.2018.
Zunächst folgte ein kurzer Stopp in der Vulkaneifel.
Direkt an einem Staudamm gab es dort extra gefertigte Standplätze für Camper mit Stromversorgung.
Das nenne ich mal Stadtmarketing!!!!

— Tag 53 —

Überfahrt Hook van Holland (NL) nach Harwich (GB)

Heute ging es zunächst von Dahlem in Richtung niederländische Grenze. In Hook van Holland wartete bereits eine Autofaähre der Stela-Line auf mich.
Die See war still und es erwartete mich eine 6-stündige Überfahrt nach Großbritanien.
Zum Glück bot das Schiff jede Menge Abwechslungsmöglichkeiten an. Aber irgendwann war ich dann doch froh als wir anlegten.
Mit einem etwas komischen Gefühl ging es dann von der Fähre runter in den Linksverkehr.
Gleich nach der Abfahrt am Hafen kam der erste große Kreisverkehr. Sehr seltsam für einen Festlandeuropäer. Aber wenn man sich einen Links-Pfeil an die Windschutzscheibe klebt, geht es irgendwie besser.
Die ersten 8 Kilometer Linksverkehr bis zu meinem Nachtlager waren vollbracht.

— Tag 54 —

Cambridge

130 km Linksverkehr!
Ich habe mir heute eine kurze Strecke zur Eingwöhnung des seltsamen Straßenverkehrs auf der Insel vorgenommen.
Links vor rechts und Kreiselverkehr mit Verkehr aus Richtung Links sind nun im Kopf eingeprägt und dürfte keine weiteren Probleme mit sich bringen.
Nur mit den Geschindigkeitsangaben habe ich so meine Probleme. Hier ist ja alles in Meilen angegeben. Ich werde mich einfach auf die Geschwindigkeitsanzeige meines Navis verlassen :-)
Nach einem kurzen Trip in die City von Cambridge per Pedes genieße ich jetzt noch die Sonne bei angenehmen 22 Grad auf meinem Standplatz.
Morgen geht es dann zur Stadtbesichtigung!
Bilder gibt es dann wie gewohnt Blog!


— Tag 56 —

Buxton / Peak-District-Nationalpark

Nach der Großstadt Cambridge ging die Reise weiter in einen Nationalpark.
Irgendwie führte mich mein Navi quer durch Nottigham. Nach zahlreichen Kreisverkehren und unzähligen Innenstadtkilometern bin ich wohl so richtig für den Linksverkehr eingestellt.
Nun stehe ich hier in der Nähe von Buxton. Rechts Kühe, links Kühe....!

— Tag 57 —

Ein Tag in York

Gegen 09:00 Uhr ging die Weiterreise in Richtung York weiter. Quer durch den Nationalpark führten mich ziemlich mystische Straße in Richtung Norden.
Zum Teil waren die Straßen so zugewachsen, dass man dachte in einen Tunnel zu fahren.
Weiterhin gibt es in England wohl keine Ortsumgehungsstraßen. Wieder musste ich durch eine riesige Stadt quer durchfahren. Diesmal war es Sheffield. Das macht das Reisen hier zu einer ganz schön anstregenden Sache. Nach 100 Kilomter ist man so ziemlich gerädert.
Dafür wurde ich in York von einer netten Altstadt empfangen.
Mehr dazu zu einer späteren Zeit im Blog.
Die Netzabdeckung hier ist ziemlich bescheiden!
Morgen geht es dann in Richtung Schottland weiter!


— Tag 58 —

Hexham / Northumberland Nationalpark

Heute ging es weiter Richtung Norengland. Quer durch den Northumberland Nationalpark war mein Ziel Hexham.
Wer an Nationalpark denkt, dankt wohl meist an Wald. Dieser Park verfügt jedoch nur über einen überschaubaren Baumbestand. Vielmehr liegen hier riesige Felderflächen vor den Füßen. Und jede Farm hier ist größer als die andere Farm.
Außerdem gibt es hier richtig nette Dörfer mit richig netten Pub´s.
Leider bin ich mit dem Auto unterwegs. Die nächste Reise muss mit dem Fahrrad stattfinden :-)
Im Blog habe ich euch einige Bilder aus dem Nationalpark und dem netten Ort Corbridge.

— Tag 59 —

Edinburgh

Noch kurz vor der Grenze zu Schottland habe ich heute die 10.000-Kilometer-Marke geknackt!

Mein Weg ging heute in Richtung der schottischen Hauptstadt Edinburgh.

Bilder und ein kleiner Reisebericht gibt es im Blog!

— Tag 61 —

St. Andrews / Stonehaven / Johnhaven

Weiter ging die Fahrt in den Nordenosten von Schottland.
Einen kurzen Stopp legte ich St. Andrews ein. Hierbei handelt es sich um eine Stadt mit vielen Traditionen. Besonders Stolz sind die Einwohner das sie als Stadt des Golfsportes bezeichnet werden. Wie es der Zufall auch will, war heute das Open of für diese Saison mit allen bekannten Golfern.
Sehenswert ist die Ruine der Kathedrale die im Jahre 1561 durch Protestanten zerstört wurde.
Weiterhin verfügt die Stadt über eine bekannte Universität. Wie ich heute erfahren habe, hat dort Prinz William und Kate studiert und sich auch kennengelernt. Sehr interessant :-)

Weiter ging die Fahrt nach Stonehaven.
Dort steht die Burgruine Dunnattar Castle. Ein unglaublicher Anblick.
Aber seht selbst im Reiseblog.
Die Burg wurde im 14. Jahrhundert errichtet und 1639 zerstört.

Weiter ging es dann nach Johnhaven. Dort stehe ich nun mit meinem Camper direkt am Meer und schaue den großen Fischkuttern bei der Arbeit zu!

Morgen geht es weiter in die Whisky-Stadt Glenfiddich.

— Tag 62 —

Über die Highlands nach Glenfiddich

Die Highlands ruften heuten!
Von meinem Standplatz am Meer ging es dann zunächst mal nur bergauf. Teilweise betrug die Steigung 15 Prozent und meine 110 Pferde hatten eine ausgezeichnete Arbeit geleistet. Am Am steilsten Stück ging es zwar nur im zweiten Gang mit 15 km/h vorwärts, aber ich und auch die Fahrzeugschlange die ich hinter mir herzog waren glücklich am höchsten Punkt angekommen zu sein.
Und genau an diesem Parkplatz leuchtete auch meine Kühleranzeige. Also Pause für die Pferde und mich!
Weiter ging es dann bergab in Richtung Dufftown. Der Ort an dem der Whiskey geboren wurde.
Als ich dann Richtung Glenfiddich fuhr und auf dem Besucherparkplatz ausgestiegen bin, traute ich meiner Nase nicht! Hier roch es tatsächlich nach Whiskey und man(n) MUßTE schon quasi im hauseigenen Pub einkehren und zumindest etwas probieren. Die Tour durch die Destille ersparte ich mir. Schließlich wurde ich ja in einer Schnapsbrennerei groß und konnte mehr über die Destillation erzählen als die Ferienjob-Damen.
Im Shop der Firma stand eine Flasche Whiskey für 15.000 Pfund. Ich überlegte kurz, entscheid mich dann jedoch gegen diesen Kauf. Stattdessen habe ich mir in Dufftown eine kleine Flasche "The Famous Grouse" gegönnt.
Diese werde ich heute mit Gedanken an das Gesehene in den Highlands öffnen!
Morgen geht es in Richtung Inverness!

— Tag 63 —

Dornoch

Strahlendes Wetter über den Highlands!
Bei angenehmen 24 Grad und strahlendem Sonnenschein habe ich mich kurzhand umentschlossen und doch keine Stadtbesichtigung in Inverness gemacht. Stattdessen fuhr ich an Inverness vorbei, lies Loch Ness links liegen und fuhr entlang dem Meer auf einer absolut romantischen Straße. Die Straße war zwar nur 2,3 Meter breit und ständig musste man den Gegenverkehr irgendwie vorbeifahren lassen, aber der Ausblick war großartig.
In Dornoch machte ich halt und baute meine Liege erstmal am breiten Sandstrand aus.
Das Wasser der Nordsee ist zwar noch ein wenig kühl, aber für einen kurzen Sprung ins Wasser ausreichend.
Danach ging es dann auf "meiner" Strandstraße weiter in Richtung Dalchalm. Dort konnte ich bei einem Farmer einen Stellplatz finden und werde den sonnigen Tag ausklingen lassen.
Morgen soll es ja Regen geben!

— Tag 64 —

Durness

Von der Nordsee an den Atlantik!

— Tag 65 —

Ullapool

Eigentlich sollte Ullapool nur eine Übernachtungsoption für die Fähre auf die Äußeren Hebriden sein.
Aber meine Fähre viel sprichwörtlich ins Wasser. Sie hatten einen Motorschaden!

— Tag 66 —

Richtung Kyle of Lochalsh / Und dann kam der Crash

Die traurige Geschichte könnt ihr im Blog nachlesen!

— Tag 71 —

Quer über die Insel Skye und nach Invergarry

Die Insel Skye ist eine Reise wert!
Bilder könnt ihr im Blog sehen!

— Tag 72 —

Noch einmal über die Highlands in Richtung Glasgow

Letzer Tag in den Highlands!
Um 09:00 Uhr ging es von Invergarry in Richtung Glasgow. Die Fahrt war mal wieder ein Erlebnis. Ständig entdeckte man neue Fotomotive und musste anhalten. Kein Wunder wenn es da so viele Auffahrunfälle gibt ;-)
Quer durch Glasgow ging es dann nach Stepps. Dort habe ich nun auf dem Campingplatz festgemacht.
Morgen geht es in die City!

Schönen Samstag allen Mitlesern!

— Tag 73 —

Glasgow

Mit dem Zug für 3,50 Pfund (Hin- und Rückfahrt; da könnte sich die DB mal ein Beispiel nehmen)ging es in die größte Stadt Schottlands.
Glasgow ist die typische Arbeiterstadt. Vergleichbar mit Mannheim. Am Tage ehe etwas schmuddelig und grau, am Abend steppt in den Pub´s den Bär.
Tatsächliches Sightseeing ist dort jedoch nicht möglich.
Im Reiseblog findet ihr einige Bilder vom Städtetrip!

— Tag 74 —

Ayr

Die 12.000 Kilometer-Marke wurde geknackt!
Am späten Morgen ging es von Glasgow weiter in Richtung Ayr.
Dort werde ich nun zwei Tage verbringen. Am 01.08.18 geht meine Fähre nach Irland!
Im Blog könnt ihr Bilder aus der Stadt sehen!

— Tag 76 —

Irland ich komme!

Am 01.08.2018 um 23:55 Uhr ging meine Fähre von Cairnryan/Schottland über den Atlantik nach Larne. Bis zur späten Abfahrt machte ich einen Zwischenstopp in Stranraer.
Schon den ganzen Tag stürmte es und goss es wie aus Kübeln. Mir war klar, dass unter diesen Bedingungen eine Fährfahrt durchaus abenteuerlich werden kann.
Und tatsächlich war es eine RICHTIGE Bootsfahrt. Einige Mitreisende besorgten sich schon früh eine kleine weiße Tüte für plötzlich auftretende Übelkeit.
Ich habe jedoch die zwei Stunden Transfer auf dem Außendeck genossen. Der Wind und das Seewasser peitschten einem um die Ohren. Herrlich!
Wieder Land unter den Füßen suchte ich mir zunächst einmal um 04:30 Uhr einen geeigneten Standplatz. Bei Dunkelheit gar nicht so einfach!


— Tag 77 —

Belfast - Hauptstadt Nordirlands

Am heutigen Tag erreichte ich Belfast.
Belfast ist mit 336.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Irlands ist zugleich Hautstadt Nordirlands und die Geburtsstadt der Titanic.
Bilder von der Stadtbesichtigung könnt ihr ab sofort auf dem Blog sehen!

— Tag 79 —

Buncrana - Start des Wild Atlantic Way

Meine nächste Station führte mich von der Großstadt Belfast in die beschauliche Gemeinde Buncrana.
Dort startet morgen mein Abenteuer "Wild Atlantic Way".
Für Camper steht dort ein kostenfreier Abstellplatz mit Strom- und Wasserversorgung zur Verfügung. Schließlich wird es in den nächsten Tagen im Norden keine weiteren Stellplätze mit Versorgung geben. Daher hängen nun meine Batterien an der Ladestation und Frischwasser wird morgen nochmals aufgetankt!
Und für alle die etwas mehr über den "Wild Atlantic Way" wissen möchten, gibt es im Blog eine Antwort!

— Tag 80 —

Etappe 1: Buncrana - Carndonagh

Immer den weißen Wellen auf blauen Untergrund nach!
Das ist für die nächsten Tagen und Wochen mein Ziel.
Heute am frühen Morgen startete das Abenteuer "Wild Atlantic Way".
Es ging in der ersten Etappe von Buncrana nach Carndonagh.
Auf "normalen" Straße benötigt man für diese Strecke 25 Kilometer und höchstens 30 Minuten.
Aber der Atlantic Way führt durch keine "normalen" Straßen. Meist sind es Feld-/Wald-/Wiesenwege. Die Spurbreite liegt bei ca. 2,4 Meter. Mein Camper hat eine Breite von 2,2 Meter.
Mehr Infos zum Atlantic Way im Blog.
Auch Bilder von der ersten Etappe sind dort zu sehen!

— Tag 81 —

Etappe 2: Carndonagh - Cranford

Heute ging es weiter mit der Tour.
Der Übergang von der Nord- zur Südroute ist nicht sehr atemberaubend. Daher habe ich heute auf Bilder der Etappe verzichtet.
Einen geeigneten Schlafplatz habe ich auch gefunden. Mitten in einem kleinen Dorf mit ca. 30 Einwohnern befindet sich eine Farm mit einem Pub. Der Wirt stellt hier Campern einen Stellplatz mit Strom zur Verfügung. Nett!
Gerade hat er noch den Mist seiner Kühe auf die Weide gebracht. Schade das ich noch keine Gerüche schicken kann :-)

— Tag 82 —

Etappe 3 Cranford - Crolly

Und weiter geht es mit dem Wild Atlantic Way!
Heute brachte mich die Etappe nach Crolly. Die Fahrt war mal wieder eine kleine Herausforderung für meinen Camper. Unebene Straßen die mal hoch und mal wieder runter gingen.
Aber da es eigentlich nach jeder Kurve ein Fotomotiv gab, wurde öfters mal eine Pause eingelegt.
Bilder von der heutigen Etappe gibt es im Blog!
Viel Spaß dabei!

— Tag 83 —

Etappe 4 Crolly - Donegal

Heute ging es wieder Richtung Süden. Mein Endziel soll Donegal sein.
Nach dem heutigen Tag habe ich den ersten Abschnitt des "Wild Atlantic Way" befahren. Es handelt sich hierbei um die "Northern Headlands". Nun sind noch drei Abschnitte zu meistern!

Auch an diesem Reisetag ging es wieder durch unbeschreibliche Landschaften. Höhepunkt der Fahrt war definitiv der "Glengesh Pass". Auf einem, sagen wir mal "Wanderweg", ging es bei einer Spurbreite von 2,3 Meter ungefähr 5 Kilometer bergauf. Natürlich musste mir auf halber Strecke ebenfalls ein Wohnmobil entgegenkommen. Aber nachdem wir beide einige Minuten rangierten, konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Oben angekommen wurde ich mit einem herrlichen Blick über den Pass belohnt.
Danach ging es wieder bergab in Richtung "Slieve League". Das Postkartenmotiv schlechthin....!
Nun habe ich in Donegal festgemacht und gehe auf ein Guinnes gemütlich in den Pub!


— Tag 84 —

Etappe 5 Donegal - Sligo

Der frühe Vogel....!
Die Iren sind Spätaufsteher und ich wollte den atemberaubenden Mullaghmore Head nur wenige Kilometer von meinem Schlafplatz ohne großen Massenauflauf erleben.
Und tatsächlich! Ich stand alleine an DEM Postkartenmotiv!!!!
Erst mal halt machen, Aussicht genießen und ein paar Fotos für euch fertigen. Dann einen Instant-Kaffee kochen, eine Kippe anmachen und den Blick einfach nur genießen.
Und diesen Anblick musste ich einfach mit euch live teilen.
Ich glaube hier entstand mein schönstes Foto in dem Sabbatjahr. Mehr kann ja eigentlich nicht mehr kommen????
Weiter ging es am rauen Atlantic. Die Surfschulen haben hier gerade Hochsaison. Ich werde jedoch keine Sufrschule besuchen. Das ist mal sicher :-)

Wenn ihr mehr Lust auf Bilder bekommen habt, dann schaut in den Blog!

Grüße an alle Mitleser

Marc

— Tag 85 —

Etappe 6 Sligo - Dugort

Von Sligo aus ging es auf dem Wild Atlantic Way weiter in Richtung Süden der Insel.
Höhepunkte der Reise waren defintiv der "Lackan Strand" mit seinem kilometerweitem Sandstrand, "Downpatrick Head" und defintiv "Muingelly".
Heute war die Fahrt so richtig anstrengend. Die Strecke war meist eng und mit vielen Schlaglöchern versehen. Entsprechend wurde auch die Ladung im Camper so richtig durchgeschüttelt.
Jetzt stehe ich in Belmullet direkt am Strand!
Feierabend für heute!
P.S.: 13.000 Kilometer geknackt!!!!

— Tag 86 —

Etappe 7 Dugort - Castlebar

Heute ging es in die 7. Runde. Von Dugort ging die Reise weiter gen Süden.
Eine herrliche Landschaft nach der anderen. Vor allen Dingen "Achill Head" hat es mit angetan.
Irgendwie stand die Reise heute unter dem Zeichen des Schafes!
Es war heute ein ständiger Begleiter.
Nun habe ich in Castlebar fest gemacht und werde später mal schauen ob dort tatsächlich ein Schloss und eine Bar steht!
Wie immer findet ihr im Blog ein paar Bilder der 7. Etappe!

— Tag 87 —

Etappe 8 Castlebar - Lettergesh East

Die 8. Etappe war am Anfang eigentlich bis nach Clifden geplant, da aber der Regen immer stärker wurde und die Straße schlüpfrig wurde, machte ich bereits in Lettergesh East Feierabend.
Bilder der heutigen Etappe im Blog!
Grüße

— Tag 88 —

Etappe 9 Lettergesh East - Roundstone

Früh am Tag machte ich mich auf die 9. Etappe auf. Diesmal sollte der zweite Abschnitt, der sogenannte Surf Coast, hinter mich gebracht werden. Nicht falsch verstehen; "hinter mich gebracht" soll nicht negativ gewertet werden. Der Weg bis dato war ein absolutes Erlebnis.
Als erste Station stand der "Island View" auf dem Programm. Leider spielte mir heute das Wetter einen kleinen Streich und das mit der Aussicht war nicht berauschend. Aber so ist die Insel eben.
Weiter ging es auf dem Wild Atlantic Way nach "Omey Island". Hier gibt es tatsächlich eine Straße die nur in der Zeit von Ebbe befahrbar ist. Als ich gegen 09:45 Uhr ankam, zeigte der Gezeitenkalender noch eine Tiefe von ca. 0,5 Meter Wasser in der tiefsten Stelle. Also blieb ich zunächst stehen und wartete noch 45 Minuten. Dann ging es mit etwas Bauchweh los. Gerne hätte ich die Fahrt auch gefilmt, aber ich die Konzentration verlangte volle Aufmerksamkeit. Nur nicht stehen bleiben; nur nicht festfahren; irgendwann kommt die Flut wieder!
Es ging letztendlich gut und als nächster Punkt war die atemberaubende, aber für mich als Fahrer sehr stressige Strecke auf der "Sky Road" geplant.
Steil und eng ging es bergauf. Und wie es eben so ist, kamen mir gerade in den engsten Kurven irgendwelche Fahrzeuge entgegen. Dann wurde rangiert. Und links von mir ging es (natürlich ohne Leitplanke) den Abhand hinunter.
Erlebnis pur!!!
Da der Regen immer heftiger wurde, steuerte ich rechtzeitig einen Campingplatz an und kümmerte mich endlich mal um die Schmutzwäsche!
Bilder der Etappe wie immer im Blog!

— Tag 89 —

Etappe 10 Roundstone - Galway

Der Tag heute war von Dauerregen und Sturm geprägt.
Da die Fahrt auf den schmierigen Straßen mit so einem Newtimer keinen großen Spaß macht, fuhr ich auf direktem Weg zu meinem Ausgangsziel - Galway.
Direkt am Hafen ist für Wohnmobile ein diesmal legaler Standplatz.
In der Stadt selbst tummelten sich zig Menschen. Die Idee mit einem Abstecher in die Stadt hatten wohl noch mehr.
Galway ist eine recht nette Kleinstadt mit vielen Pubs, Restaurants und sonstigen Läden. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Hoffe morgen scheint dann wieder die Sonne für mich :-)




— Tag 90 —

Etappe 11 Galway - Doonbeg

Nach einer recht schlaflosen Nacht im Hafen von Galway aufgrund eines Sturmes ging es um 09:00 Uhr weiter. Diesmal hat es das Wetter etwas schöner für mich bestimmt. Erste Einkehr war dann am Traught Beach. Unzählige Wohnmobile standen dort noch in "Schlafposition". Und das obwohl hier overnight standing verboten war. Das zeigt mir, dass eigentlich niemand in Irland Interesse an der Verfolgung solcher Verbotszonen hat.
An diesem Beach traf ich sogar noch 10 ältere Damen die bei 17 Grad Außentemperatur im Atlantik ein Bad nahmen! Respekt!!! Weiter ging es Richtung Süden der Insel. Auf dem Weg in Richtung der bekannten "Cliffs of Moher (Mutter-Kliffs) traf ich auf eine unheimlich schöne Küstenstraße.
Je näher ich an das Cliffs of Moher kam umso mehr Reisebusse kamen mir entgegen. Es hatte irgendwie den Anschein, dass diese Attraktion ein Touristen-Magnet wäre.
Und tatsächlich. Dort angekommen sollte ich zunächst für das Parken und dann noch für die Wanderung auf das Kliff Entgelt bezahlen. Mit mir nicht! Ich bin kein Pauschaltourist.
Daher ging die Reise weiter in Richtung Doonbeg. Dort habe ich den bis dato schönsten Campingplatz entdeckt. Klein aber fein. Und jeder hatte seinen eigenen Nassbereich. Luxus pur für nur 15 EUR.
Bilder der Etappe könnt ihr im Blog sehen!
P.S. Nun noch unnötiges Wissen:
In dem beschaulichen Dorf Doonbeg befindet sich eines von fünf "Trump International Hotels" mit Golfplatz. Wer dieser Trump wohl ist bedarf keiner Erklärung ;-(



— Tag 91 —

Etappe 12 Doonbeg - Ballybunion


War ja klar! So ganz ohne "Panne" komme ich nicht über die holprige Buckelpiste des "Wild Atlantic Way". Der Seilzug zum Öffnen der Motorhaube hat sich irgendwie verhakt. Und ohne die Öffnung der Motorhaube kann ich auch keine Betriebsstoffe kontrollieren.
Aber egal! Es ging auch am heutigen Tag weiter. Irgendwann werde ich eine Hinterhofwerkstatt finden!
Als erster Punkt wurden die Kilkee Cliffs angesteuert. Der Wind wurde immer heftiger. Aber oben angekommen traf mich ein atemberaubender Anblick. Natürlich habe ich versucht die Momente mit der Kamera festzuhalten, aber leider kann ich euch das Erlebnis nicht 1:1 wiedergeben.
Nach diesem Erlebnis nahm ich Fahrt auf das "Loop Head" auf. Auch hier nur Postkartenmotive.
Nun habe ich in Kilcornan festgemacht und werde dort die Nacht bei Windstärke 8 verbringen!
Ach ja; ich habe auf dem Weg einen mehr als netten Mechaniker getroffen. Er hat mir die Motorhaube geöffnet und wollte kein Geld! Mit mir natürlich nicht! Wir gehen heute Abend ins Pub!

Bilder von der Reise wie immer im Blog!




— Tag 92 —

Neuer Wegpunkt nach Tralee


 

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