UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD
Start der Reise am 18.05.2018

— Tag 1 —

Noch einmal schlafen.....!

Koffer gepackt! Camper vollgetank!
Morgen beginnt mein Abenteuer "Sabbatjahr"!

Wohin die Reise geht hängt nicht davon ab woher der Wind weht - sondern wie man die Segel setzt!

— Tag 1 —

Erster Stopp!

Mein erstes Ziel lag 450 Kilometer von meinem Startpunkt Oftersheim entfernt.
Ich wollte zunächst einmal ein paar Kilometer mit dem Camper machen und mich an das Reisegefühl gewöhnen.
In Hannover wurde ich vom CSD begrüßt. Das war jedoch das einzigste Erlebnis in der Landeshauptstadt von Niedersachsen.
Außer dem Maschsee hat diese Stadt nicht viel zu bieten!
Für meine erste Übernachtung habe ich eine Nebenstraße mitten in der City gewählt.

— Tag 2 —

Insel ich komme! Besuch in Amrum!

Da meine Eltern gerade auf Urlaub in Amrum sind, habe ich für drei Tage einen Zwischenstopp eingelegt.
Zunächst ging es mit dem Camper zum Nordstrand und dann mit dem Speedboot auf die Insel.
Eine wirklich wunderschöne Insel.
Bilder und Eindrücke könnt ihr im Reiseblog sehen!

— Tag 5 —

Ab nach Dänemark! Ab nach Arøsund!

Tag 5 meiner Auszeit startete wieder mit dem Speedboot. Jedoch diesmal von Amrum auf das Fesstland.
Danach war Grenzwechsel angesagt.
In Dänemark habe ich dann einen wunderschönen (und sehr günstigen) Campingplatz gefunden. Die Ecke um Arosund richtig genial.
Eindrücke wie immer Im Blog!

— Tag 7 —

Brondbyvester

Die Überfahrt über die legendäre Storebæltsbroen-Brücke mit einer Länge von 6,8 Kilometer war der Höhepunkt des heutigen Tages. Leider musste ich für die Überfahrt mit meinem Camper schlappe 660 Kronen (89 EUR) hinlegen.
Kurzer Halt in Brondby!
Die Stadt ist wohl bekannt durch ihren Fußballclub. Der spielt jedoch heute leider nicht. Daher suchte ich zunächst vergebens den innerstädtischen Bereich. Wie ich später feststellen musste, handelt es sich bei Brondby um einen Randbezirk Kopenhagens der sehr durch Armut geprägt ist.
Trotzdem werde ich hier meine Zelte aufstellen und morgen geht es ab nach Kopenhagen!

— Tag 8 —

Die dänische Hauptstadt Kopenhagen

Heute ging es in die Hauptstadt Kopenhagen!
Und wie es der Zufall will; Prinz Frederik von Dänemark feierte heute seinen 50. Geburtstag und gab sich mit seiner Familie ein Stelldichein.
Die zigtausend Dänen auf dem Vorplatz des Amtssitzes waren aus dem Häuschen.
Dank eines netten dänischen Kollegen habe ich auch ein bißchen Insiderwissen erhalten und er hat mich in die richtige Wartereihe gestellt. Kurz nach 12:00 Uhr stand dann die Königsfamile auf dem Balkon und winkte ihren Bürgern. Ich stand unmittelbar vor dem Balkon!
Aber nicht nur die Royals waren ein Hingucker.
Die dänische Hauptstadt ist wirklich ein Besuch wert.

Da ich morgen in Richtung Schweden reise, gönnte ich mir ein Bierchen auf dem Marktplatz für umgerechnet mehr als 10 EUR und verabschiedete mich von den letzten dänischen Kronen in meinem Geldbeutel.


— Tag 9 —

Neuer Grenzübertritt: SCHWEDEN

Nach einer weiteren Nacht in Bröndby ging meine Reise gegen 09:00 Uhr weiter. Diesmal stand Schweden auf dem Plan.
Um von Dänemark nach Schweden zu gelangen muss man entweder eine Fähre für 101 EUR nehmen oder man befährt die Öresundbrücke für umgerechnet 100 EUR Maut. Da man ja sparen muss, nahm ich natprlich die Brücke.
Mit einer Länge von fast 8 Kilometern geht es von Dänemark über die das Meer nach Schweden. Auf schwedischer Seite wurde ich natürlich erst mal kontrolliert. Nachdem aber der Grenzbeamte ausführlich meinen BPA prüfte, ging die Fahrt dann weiter in Richtung Malmö. Eine wirklich nette Hafenstadt mit kleinen Geschäften die selbst an einem Sonntag pünktlich um 10:00 Uhr öffneten.
In Malmö habe ich dann die Erfahrung gemacht, dass alle Schweden selbst Kleinigkeiten wie Kaffee mit ihrer Kreditkarte bezahlen. Ohne Plastikgeld geht hier quasi nichts. Selbst der Gang auf eine öffentliche Toilette ist abhängig vom Besitz einer Geldkarte. Wenn du mal musst, dann muss die Karte einfach durch einen Schlitz gezogen werden und schon bist du ein paar Kronen leichter und die Tür öffnet sich.
Nach einer ausführlichen Stadtbesichtigung ging die Fahrt in Richtung Alabordana weiter. Durch Zufall habe ich von dem richtig netten kleinen Fischerdorf erfahren. Direkt vor dem Ort befindet sich ein Parkplatz und der Camper wurde in Sichtweite zum Meer dort abgestellt.
Der Ort hat ein Fischrestaurant mit genau 9 Tischen. Vor mir standen schon 10 Leute in der Schlange und warteten auf einen freien Tisch. Bei mir gab es dann Tunfisch aus der Dose :-(

— Tag 11 —

Aspensee / Göteborg

Auf einem absolut günstigen Campingplatz am Aspensee (10 EUR/Nacht) stellte ich meinen Camper direkt mit Seeblick ab.
Auf der Fahrt zum Aspensee hatte ich kurzzeitig das Gefühl als ob die Welt untergehen würde. Es regnete aus allen Wolken, die Autobahn stand plötzlich unter Wasser und nichts ging mehr vorwärts. Wie mir der Chef des Campingplatzes sagte, war dies seit zwei Monaten der erste Regen. Dann soll es mal wieder kräftig schütten.
Leider regnete es den ganzen Tag durch und ich verbrachte den Abend beim Putzen. Auch ein Wohnmobil muss mal gepflegt werden!

— Tag 12 —

Ein Tag in Göteborg

Vom Campingplatz am Aspensee ging es mit dem Zug in Richtung Göteborg. Voller Verzweiflung suchte ich am Bahnhof einen Fahrkartenautomat. Eine nette Schwedin erklärt mit, dass es nur Tickets in irgendwelchen Shops (?) gab und man nur beim Zugbegleiter mittels Kreditkarte als Tourist ein Ticket erwerben kann. Gesagt, getan! Für 70 Kronen (7 EUR) erstand ich dann ein Ticket.
Eine Reise nach Göteborg ist eigentlich nur empfehlenswert, wenn man gerade in der Nähe ist. Die Stadt gleicht Malmö. Nur der Hafen, welcher auch als Transfer nach Deutschland (Kiel) und Dänemark genutzt wird, ist größer als in meiner ersten schwedischen Stadt Malmö.
Aber immerhin meinte es das Wetter gut mit mir. Die Sonne lachte den ganzen Tag.

— Tag 13 —

Naturpark Tiveden

Durch einen Tipp einer alleinreisenden Camperin wurde ich auf den Naturpark Tiveden aufmerksam. Sie nannte mir die genauen Geo-Daten zu einem unvergesslichen Standplatz mitten in der Natur. Sie hatte recht!
Ich stand alleine mit meinem Camper direkt am See. Das Wasser war so klar, dass ich unbedingt baden wollte. Es war eisig kalt!
Gegen Abend überrollten mich dann die Schnaken/Stechmücken (für alle Ostdeutschen mitleser). Aber dafür hatte ich schon Vorsorge getroffen und schnell war ich mit dem Wundermittel "Nobite" ein absolutes No Go für irgendwelche Fliegen!
MEHR BILDER IM BLOG!!!!!

— Tag 14 —

Besuch der schwedischen Hauptstadt Stockholm

Die größte Stadt Skandinaviens mit 2,1 Millionen Einwohner stand heute auf meinem Programm. Stockholm!
Wenn man Reiseberichten zufolge Glauben schenken darf, dann ist Stockholm die schönste Hauptstadt Europas.
Und tatsächlich; sie ist sehnswert.

Aber lasst euch selbst von den Bildern im Reiseblog von der Schönheit Stockholms überzeugen!

— Tag 16 —

Kilometer machen!

Heute mussten mal Kilometer gemacht werden!
Aber einen netten Schlafplatz habe ich trotzdem gefunden!

— Tag 17 —

Lövanger

Durch Zufall bin auf einen richtig netten Standplatz gestoßen. Da mein Wasser- und Stromtank langsam gegen 0 schrumpfte, machte ich über Nacht halt in Lövanger.
Irgendein schwedischer Mitbürger hat mal direkt ein See einen kleinen Campingplatz aufgebaut. Lediglich eine kleine Hütte mit der Aufschrift "Rezeption" stand darauf. Und was war in der Hütte? Ein Briefkasten! Der Besitzer des Platzes wollte lediglich ein paar Kronen haben. Wie viel sollte jeder selbst bestimmen!
Klasse Idee!
Der Platz war auch noch schön an einem Ausläufer des Bottnischen Meeresbusen gelegen.
Fotos und interessante Einzelheiten findet ihr im Block!

— Tag 18 —

Luleå

Eigentlich wollte ich heute mal wieder Kilometer machen. Aber das Wetter hatte etwas dagegen.
Heftige Windböen fegten über mich hinweg.
Da die Fahrt mit einem 2,95 Meter höhen Camper bei Böen nicht viel Spaß macht und ich auf einer Brücke fast in den Meerbusen geweht wurde, suchte ich mir nach nur wenigen Kilometern einen Standplatz in Lulea.
Die Zeit habe ich mit Lesen und kleinen Arbeiten rund um den Camper genutzt.

— Tag 19 —

Ab nach Lappland / Raattama

Eigentlich sollte Finnland, bzw. Lappland nur ein Zwischenstopp für Reise von Schweden nach Norwegen sein.
Aber ich bin heute in einem absolut schönen Naturpark gelandet. Er nennt sich "Pallas-Yllästunturi" und liegt direkt an der Grenze zwischen den beiden Staaten Schweden und Norwegen.
Hier ist Natur angesagt.
Zunächst aber wurde ich kurz nach dem Grenzübergang von einem Rentier (oder war es doch ein Elch?) am Wegesrand begrüßt. Diesmal hat es auch mit dem Foto geklappt. Auch wenn es ein wenig unscharf ist!
Ich war auf dem Weg nach Raattama völlig alleine auf einer sehr schön befahrbaren Straße. Kein Mensch weit und breit.
Nur ist es ziemlich kalt hier. Auf den Bergen mir gegenüber ist noch Schnee zu sehen und das Thermometer sagt gerade 5,9 Grad Celsius. Daher habe ich in meinem Camper erst mal kurz die Heizung angeschmissen.
Morgen will ich mehr von der Natur sehen!
Ich kann euch jetzt bereits viele Bilder im Blog versprechen!

tapaavat jälleen (Auf Wiedersehen) und bis Morgen

Marc


— Tag 21 —

Grenzübertritt Norwegen / Erster Stopp: Alta

Nach Lappland folgt nun Grenzübertritt Nummer 3. Norwegen ist ein Nicht-EU-Land und daher bestehen auch bestimmte Bestimmungen für die Einfuhr von Alkohol und Tabak. Obwohl ich doch die erlaubte Mindesteinfuhrgröße "etwas" überschritten hatte, wählte ich am Grenzübergang die "grüne Fahrspur"! Es ging gut! :-)
Ich bin in MEINEM Land angekommen. Norwegen ist ein Traum.
Schon alleine die Anfahrt zu meinem ersten Stopp Alta war wieder ein Erlebnis.
Bilder gibt es Blog!
Morgen gibt es Grüße vom Nordkap!

— Tag 22 —

Ein Tag am Nordkapp

Die Anreise von Alta bis an das Nordkap war eine wunderschöne Fahrt.
Mehr Eindrücke und Bilder seht ihr im Reiseblog!
Grüße vom Nordkap an alle Mitleser!

— Tag 23 —

Vom Nordkapp nach Storslett

Nach einer eisigen und stürmischen Nacht am Kapp geht es in aller Frühe in Richtung Süden.
Zum Aufstehen begrüßte mich zunächst ein richtig dicker Nebel bei Temperaturen um die 3 Grad.
Der Nebel war so dicht, dass ich schon Mühe hatte mein Wohnmobil nach der ca. 15 Meter entfernten Zahnputzstation wieder zu finden.
Als es dann aber vom hochgelegenen Kapp sprichwörtlich nach "unten" ging, kam auch die Sonne wieder und die Wärme stieg auf fast 12 Grad. Endlich wieder Sommer! :-)
Der Weg nach Storslett war mal wieder umrahmt von viel schöner Natur.
Mir hatte ein Kollege kurz vor der Abreise ins Sabbatjahr gesagt, dass er nie wieder nach Norwegen fährt. Begründung: Man kommt nicht viele Kilometer weiter; ständig muss man anhalten und fotografieren. Es stimmt!
Meine Fahrt gestaltete sich mühsam. In unregelmäßigen Abständen musste ich parken und fotografieren.
Und jetzt kommt das ganze Elend: In der Kamera befand sich keine Speicherkarte! Das habe ich wie immer erst am Ende meiner Tour festgestellt. Aber immerhin habe ich auch noch etwas mit meinem Handy fotografiert. Aber trotzdem sehr ärgerlich!

Morgen geht es dann nach Tromso! Wie hier jeder sagt das Paris von Norwegen!
Na da bin ich ja mal gespannt!

Gute Nacht und bis morgen!

— Tag 24 —

Fahrt nach Tromso / 5.000 km-Marke erreicht

Um 07:30 Uhr ging meine Reise weiter in Richtung Süden. Das Wetter war heute nicht auf meiner Seite. Es regnet schon den ganzen Tag und die Vorhersagen sind auch nicht besser. Aber man muss das Wetter nehmen wie es ist!
Die Fahrt verlief weitgehenst ohne besondere Vorkommnisse.
Vielleicht sollte ich dennoch mal an meiner Art der Ladungssicherung denken. Plötzlich und unerklärlich rutschte der 25 Liter gefüllte Frischwasserkanister vom Sitz der Hinterbank. Ergebnis: Der Kanister platzte!
Na ja, ein guter Grund mal durchzuwischen :-)
Und da heute der Himmel eine Tour durch Wald und Wiesen nicht zuläßt, habe ich im Blog mal ein kurzes Resümee für Interessierte zu "Papier" gebracht!


— Tag 27 —

Ulvsvag

Nachdem der Schreck mit dem abhandenkommen von Kreditkarten und sonstigen Ausweispapieren in Tromso langsam wieder besser wurde, musste die Reise ja irgendwie weitergehen.
Die ganze Geschichte zum Verlust meines Geldbeutels könnt ihr im Blog lesen.
Der nächste Punkt stand auf dem Programm: Bodo!
Da jedoch Bodo fast 500 km von meinem Start am heutigen Tag entfernt liegt und solche Kilometerzahl in Norwegen durchaus 9 Stunden in Anspruch nehmen, legte ich Stopp in Ulvsvag ein. Hier fand ich einen richtigen netten Platz zum Übernachten!

— Tag 28 —

Bodø

Gegen 08:00 Uhr ging es weiter nach Bodo!
Dort habe mir außerhalb der Stadt einen kleinen, aber feinen Campingplatz gesucht und für zwei Tage den Anker geworfen. Mein Stellplatz befindet sich direkt am Wasser und ich kann die großen einfahrenden Schiffen von meinem Liegestuhl aus "Willkommen" zurufen.
Weiterhin habe ich mir eine Notfall-Kreditkarte zu dem Campingplatz schicken lassen.
UPDATE:
Stehe immer noch in Bodo!
Die Karte läßt wirklich auf sich warten. Selbst die unfreundlichen Damen am MaterCard-Servicetelefon können keine Auskunft geben wann ich endlich wieder "flüssig" bin.
Immerhin habe ich noch etwas mehr als 1000 Kronen (ca. 100 EUR) einstecken. Somit dürfte das Wchenende auch gerettet sein.
Große Ausflüge kann ich jedoch nicht machen. Mein Camper braucht dringend Benzin und Motoröl. Und die Konsumgüter neigen sich auch dem Ende. Aber da kann man ja daurauf verzichten!
Aber alles wird gut :-)


— Tag 31 —

Über den Polarkreis nach Trofors

Nachdem ich wieder zumindest etwas flüssig in Form von Geld bin, ging es heute um 08:00 Uhr endlich weiter. Mein Ziel ist Marvik. Dort erwarten nmich dann endlich meine Ausweispapiere und meine Kreditkarte! Juhu!!!
Nachdem ich bereits in Schweden einmal über den Polarkreis gestolpert bin, ging es heute in Norwegen wieder über den Polarkreis. Das Bild wurde direkt am Polarkreis der E6 aufgenommen.
Um rechtzeitig den Anstoß des Fußballweltmeisterschaftsspiel gegen Mexiko zu sehen, habe ich mir nun ein stilles Plätzchen in Trofors gesucht.
Morgen geht es dann weiter in Richtung Marvik!

— Tag 32 —

Malvik / Trondheim

Heute bin ich Malvik gelandet. Dort soll mir mein Reisepass und auch meine neue Kreditkarte vom Postboten überreicht werden.
Da Malvik über einen großen Flughafen (also im Vergleich zum City-Airport Mannheim natürlich) verfügt, hatte ich die leichte Hoffnung dort Geld wechseln zu können. Und tatsächlich; in der Ankunftshalle fand ich einen Geldwechselautomaten der mir nun endlich wieder aus Euro-Scheinen norwegische Kronen zauberte.
Jetzt steht einem Ausflug nach Trondheim nichts mehr im Wege!
Auf den heutigen Tag bin ich übrigens vier Wochen unterwegs und schon jede Menge Dinge erlebt! Bin ja mal gespannt was noch alles so passiert ;-)
NEWS 21/06/18:
Ich warte immer noch auf Post von good old germany!
Laut Deutsche Post ist die Sendung heute erst in Norwegen angekommen und wird nun verteilt. Mit bleibt nur die Hoffnung, dass morgen die Briefe ankommen. Da in Norwegen an Samstagen und Sonntagen nicht zugestellt wird bleibe ich dann wohl noch ein paar Tage länger!
NEWS 22/06/18:
Noch immer keine Post!
NEWS 25/06/18
Immer noch nix!
NEWS 26/06/18
Soeben habe ich die Info der Deutschen Post erhalten, dass meine Ausweipapiere nach Niederlande gingen. Sie haben sich auch für den Fehler entschuldigt!!!
Jetzt werden die Ausweispapiere von Holland in Richtung Norwegen geschickt. Also ich bin hier noch ein paar Tage gefangen. Aber immerhin habe ich noch 322 NOK Bargeld hier!
Alles wird gut! ;-)
NEWS 27/06/18
Völlig unerwartet und plötzlich wurde ich von der Campingleitung angerufen und mir mitgeteilt, dass erneut ein Brief für mich eingetroffen ist. Das wird doch nicht mein Reisepass sein?
Fast! Ein Abholnachricht der örtlichen Post.
Er ist da!!!!!!!!!!!!!! *freu
Dann kann es ja morgen wieder weiter gehen.......!



— Tag 42 —

Kurzer Stopp in Elverum

Um 09:00 Uhr war ich endlich wieder im Besitz eines Ausweispapieres und eine halbe Stunde später ging dann Punkt 09:30 Uhr die Reise weiter.
Eigentlich hatte ich noch so viel geplant, aber da ich bereits am 01.07.2018 eine Fähre nach Dänemark gebucht habe, muss ich etwas umplanen.
Daher geht die Reise in Richtung Oslo.
In Elverum habe ich einen netten Platz in der Wildness gefunden und dort meine Zelte aufgeschlagen.
Morgen geht es in Richtung Hauptstadt Norwegens!

— Tag 43 —

Ab in die Hauptstadt: Oslo

Rund um Oslo gibt es tatsächlich nur zwei Campingplätze. Ein 4-Sterne-Platz und ein Platz für meine Gehaltsgruppe. Wild Campen ist in der Hauptstadt strikt verboten. Vermutlich will das Königspaar keine Wohnmobile auf Oslo´s Straßen??
Mein Schlafplatz liegt heute über den Dächern Oslo! Auch nett.

Am 30.06. ging es dann in die City. Hierzu könnte ihr weitere Einzelheiten im Blog erfahren.

— Tag 45 —

Überfahrt Kristiansand/Norwegen - Hirthals/Denämark

Um 20:15 Uhr legte mein Higspeed-Boot von Kristiansand ab und brachte mich mit 32 Knoten (ca. 60 km/h) sicher nach Dänemark.
Früher benötigte man für die Strecke ungefähr 4 1/2 Stunden. Es war ein echtes Erlebnis auf so einem Boot.
In Dänemark angekommen fuhr ich dann noch 100 Kilometer. Irgendwann wurden die Augen dann Müde und ich suchte mir einen ruhigen Platz im Niemandsland.

— Tag 46 —

Brunautal/Lüneburger Heide

Kurz bevor es für wenige Tage wieder in die Heimat geht, mache ich nochmals kurz Rast in der Lüneburger Heide.
Die Fahrt heute war sehr stressig. Vor allen Dingen rund um Hamburg waren Dauerstaus angesagt!

— Tag 47 —

Unplanmäßiger Stopp in der Heimat

Aufgrund dem kleinen Vorfall in Bodo musste ich meine Reiseplanung etwas ändern.
Eigentlich sollte die Reise von Dänemark in Richtung Holland gehen.
Aber da meine Reisekasse in Oftersheim auf mich wartete, ging der Weg zunächst in Richtung Heimat.
So hatte ih Zeit für Einkäufe und mein Camper wurde in der Werkstatt wieder "trocken".

Morgen geht es weiter!


— Tag 52 —

Kurzer Halt in Dahlem

Weiter ging mein Sabbatjahr am 08.07.2018.
Zunächst folgte ein kurzer Stopp in der Vulkaneifel.
Direkt an einem Staudamm gab es dort extra gefertigte Standplätze für Camper mit Stromversorgung.
Das nenne ich mal Stadtmarketing!!!!

— Tag 53 —

Überfahrt Hook van Holland (NL) nach Harwich (GB)

Heute ging es zunächst von Dahlem in Richtung niederländische Grenze. In Hook van Holland wartete bereits eine Autofaähre der Stela-Line auf mich.
Die See war still und es erwartete mich eine 6-stündige Überfahrt nach Großbritanien.
Zum Glück bot das Schiff jede Menge Abwechslungsmöglichkeiten an. Aber irgendwann war ich dann doch froh als wir anlegten.
Mit einem etwas komischen Gefühl ging es dann von der Fähre runter in den Linksverkehr.
Gleich nach der Abfahrt am Hafen kam der erste große Kreisverkehr. Sehr seltsam für einen Festlandeuropäer. Aber wenn man sich einen Links-Pfeil an die Windschutzscheibe klebt, geht es irgendwie besser.
Die ersten 8 Kilometer Linksverkehr bis zu meinem Nachtlager waren vollbracht.

— Tag 54 —

Cambridge

130 km Linksverkehr!
Ich habe mir heute eine kurze Strecke zur Eingwöhnung des seltsamen Straßenverkehrs auf der Insel vorgenommen.
Links vor rechts und Kreiselverkehr mit Verkehr aus Richtung Links sind nun im Kopf eingeprägt und dürfte keine weiteren Probleme mit sich bringen.
Nur mit den Geschindigkeitsangaben habe ich so meine Probleme. Hier ist ja alles in Meilen angegeben. Ich werde mich einfach auf die Geschwindigkeitsanzeige meines Navis verlassen :-)
Nach einem kurzen Trip in die City von Cambridge per Pedes genieße ich jetzt noch die Sonne bei angenehmen 22 Grad auf meinem Standplatz.
Morgen geht es dann zur Stadtbesichtigung!
Bilder gibt es dann wie gewohnt Blog!


— Tag 56 —

Buxton / Peak-District-Nationalpark

Nach der Großstadt Cambridge ging die Reise weiter in einen Nationalpark.
Irgendwie führte mich mein Navi quer durch Nottigham. Nach zahlreichen Kreisverkehren und unzähligen Innenstadtkilometern bin ich wohl so richtig für den Linksverkehr eingestellt.
Nun stehe ich hier in der Nähe von Buxton. Rechts Kühe, links Kühe....!

— Tag 57 —

Ein Tag in York

Gegen 09:00 Uhr ging die Weiterreise in Richtung York weiter. Quer durch den Nationalpark führten mich ziemlich mystische Straße in Richtung Norden.
Zum Teil waren die Straßen so zugewachsen, dass man dachte in einen Tunnel zu fahren.
Weiterhin gibt es in England wohl keine Ortsumgehungsstraßen. Wieder musste ich durch eine riesige Stadt quer durchfahren. Diesmal war es Sheffield. Das macht das Reisen hier zu einer ganz schön anstregenden Sache. Nach 100 Kilomter ist man so ziemlich gerädert.
Dafür wurde ich in York von einer netten Altstadt empfangen.
Mehr dazu zu einer späteren Zeit im Blog.
Die Netzabdeckung hier ist ziemlich bescheiden!
Morgen geht es dann in Richtung Schottland weiter!


— Tag 58 —

Hexham / Northumberland Nationalpark

Heute ging es weiter Richtung Norengland. Quer durch den Northumberland Nationalpark war mein Ziel Hexham.
Wer an Nationalpark denkt, dankt wohl meist an Wald. Dieser Park verfügt jedoch nur über einen überschaubaren Baumbestand. Vielmehr liegen hier riesige Felderflächen vor den Füßen. Und jede Farm hier ist größer als die andere Farm.
Außerdem gibt es hier richtig nette Dörfer mit richig netten Pub´s.
Leider bin ich mit dem Auto unterwegs. Die nächste Reise muss mit dem Fahrrad stattfinden :-)
Im Blog habe ich euch einige Bilder aus dem Nationalpark und dem netten Ort Corbridge.

— Tag 59 —

Edinburgh

Noch kurz vor der Grenze zu Schottland habe ich heute die 10.000-Kilometer-Marke geknackt!

Mein Weg ging heute in Richtung der schottischen Hauptstadt Edinburgh.

Bilder und ein kleiner Reisebericht gibt es im Blog!

— Tag 61 —

St. Andrews / Stonehaven / Johnhaven

Weiter ging die Fahrt in den Nordenosten von Schottland.
Einen kurzen Stopp legte ich St. Andrews ein. Hierbei handelt es sich um eine Stadt mit vielen Traditionen. Besonders Stolz sind die Einwohner das sie als Stadt des Golfsportes bezeichnet werden. Wie es der Zufall auch will, war heute das Open of für diese Saison mit allen bekannten Golfern.
Sehenswert ist die Ruine der Kathedrale die im Jahre 1561 durch Protestanten zerstört wurde.
Weiterhin verfügt die Stadt über eine bekannte Universität. Wie ich heute erfahren habe, hat dort Prinz William und Kate studiert und sich auch kennengelernt. Sehr interessant :-)

Weiter ging die Fahrt nach Stonehaven.
Dort steht die Burgruine Dunnattar Castle. Ein unglaublicher Anblick.
Aber seht selbst im Reiseblog.
Die Burg wurde im 14. Jahrhundert errichtet und 1639 zerstört.

Weiter ging es dann nach Johnhaven. Dort stehe ich nun mit meinem Camper direkt am Meer und schaue den großen Fischkuttern bei der Arbeit zu!

Morgen geht es weiter in die Whisky-Stadt Glenfiddich.

— Tag 62 —

Über die Highlands nach Glenfiddich

Die Highlands ruften heuten!
Von meinem Standplatz am Meer ging es dann zunächst mal nur bergauf. Teilweise betrug die Steigung 15 Prozent und meine 110 Pferde hatten eine ausgezeichnete Arbeit geleistet. Am Am steilsten Stück ging es zwar nur im zweiten Gang mit 15 km/h vorwärts, aber ich und auch die Fahrzeugschlange die ich hinter mir herzog waren glücklich am höchsten Punkt angekommen zu sein.
Und genau an diesem Parkplatz leuchtete auch meine Kühleranzeige. Also Pause für die Pferde und mich!
Weiter ging es dann bergab in Richtung Dufftown. Der Ort an dem der Whiskey geboren wurde.
Als ich dann Richtung Glenfiddich fuhr und auf dem Besucherparkplatz ausgestiegen bin, traute ich meiner Nase nicht! Hier roch es tatsächlich nach Whiskey und man(n) MUßTE schon quasi im hauseigenen Pub einkehren und zumindest etwas probieren. Die Tour durch die Destille ersparte ich mir. Schließlich wurde ich ja in einer Schnapsbrennerei groß und konnte mehr über die Destillation erzählen als die Ferienjob-Damen.
Im Shop der Firma stand eine Flasche Whiskey für 15.000 Pfund. Ich überlegte kurz, entscheid mich dann jedoch gegen diesen Kauf. Stattdessen habe ich mir in Dufftown eine kleine Flasche "The Famous Grouse" gegönnt.
Diese werde ich heute mit Gedanken an das Gesehene in den Highlands öffnen!
Morgen geht es in Richtung Inverness!

— Tag 63 —

Dornoch

Strahlendes Wetter über den Highlands!
Bei angenehmen 24 Grad und strahlendem Sonnenschein habe ich mich kurzhand umentschlossen und doch keine Stadtbesichtigung in Inverness gemacht. Stattdessen fuhr ich an Inverness vorbei, lies Loch Ness links liegen und fuhr entlang dem Meer auf einer absolut romantischen Straße. Die Straße war zwar nur 2,3 Meter breit und ständig musste man den Gegenverkehr irgendwie vorbeifahren lassen, aber der Ausblick war großartig.
In Dornoch machte ich halt und baute meine Liege erstmal am breiten Sandstrand aus.
Das Wasser der Nordsee ist zwar noch ein wenig kühl, aber für einen kurzen Sprung ins Wasser ausreichend.
Danach ging es dann auf "meiner" Strandstraße weiter in Richtung Dalchalm. Dort konnte ich bei einem Farmer einen Stellplatz finden und werde den sonnigen Tag ausklingen lassen.
Morgen soll es ja Regen geben!

— Tag 64 —

Durness

Von der Nordsee an den Atlantik!

— Tag 65 —

Ullapool

Eigentlich sollte Ullapool nur eine Übernachtungsoption für die Fähre auf die Äußeren Hebriden sein.
Aber meine Fähre viel sprichwörtlich ins Wasser. Sie hatten einen Motorschaden!

— Tag 66 —

Richtung Kyle of Lochalsh / Und dann kam der Crash

Die traurige Geschichte könnt ihr im Blog nachlesen!

— Tag 71 —

Quer über die Insel Skye und nach Invergarry

Die Insel Skye ist eine Reise wert!
Bilder könnt ihr im Blog sehen!

— Tag 72 —

Noch einmal über die Highlands in Richtung Glasgow

Letzer Tag in den Highlands!
Um 09:00 Uhr ging es von Invergarry in Richtung Glasgow. Die Fahrt war mal wieder ein Erlebnis. Ständig entdeckte man neue Fotomotive und musste anhalten. Kein Wunder wenn es da so viele Auffahrunfälle gibt ;-)
Quer durch Glasgow ging es dann nach Stepps. Dort habe ich nun auf dem Campingplatz festgemacht.
Morgen geht es in die City!

Schönen Samstag allen Mitlesern!

— Tag 73 —

Glasgow

Mit dem Zug für 3,50 Pfund (Hin- und Rückfahrt; da könnte sich die DB mal ein Beispiel nehmen)ging es in die größte Stadt Schottlands.
Glasgow ist die typische Arbeiterstadt. Vergleichbar mit Mannheim. Am Tage ehe etwas schmuddelig und grau, am Abend steppt in den Pub´s den Bär.
Tatsächliches Sightseeing ist dort jedoch nicht möglich.
Im Reiseblog findet ihr einige Bilder vom Städtetrip!

— Tag 74 —

Ayr

Die 12.000 Kilometer-Marke wurde geknackt!
Am späten Morgen ging es von Glasgow weiter in Richtung Ayr.
Dort werde ich nun zwei Tage verbringen. Am 01.08.18 geht meine Fähre nach Irland!
Im Blog könnt ihr Bilder aus der Stadt sehen!

— Tag 76 —

Irland ich komme!

Am 01.08.2018 um 23:55 Uhr ging meine Fähre von Cairnryan/Schottland über den Atlantik nach Larne. Bis zur späten Abfahrt machte ich einen Zwischenstopp in Stranraer.
Schon den ganzen Tag stürmte es und goss es wie aus Kübeln. Mir war klar, dass unter diesen Bedingungen eine Fährfahrt durchaus abenteuerlich werden kann.
Und tatsächlich war es eine RICHTIGE Bootsfahrt. Einige Mitreisende besorgten sich schon früh eine kleine weiße Tüte für plötzlich auftretende Übelkeit.
Ich habe jedoch die zwei Stunden Transfer auf dem Außendeck genossen. Der Wind und das Seewasser peitschten einem um die Ohren. Herrlich!
Wieder Land unter den Füßen suchte ich mir zunächst einmal um 04:30 Uhr einen geeigneten Standplatz. Bei Dunkelheit gar nicht so einfach!


— Tag 77 —

Belfast - Hauptstadt Nordirlands

Am heutigen Tag erreichte ich Belfast.
Belfast ist mit 336.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Irlands ist zugleich Hautstadt Nordirlands und die Geburtsstadt der Titanic.
Bilder von der Stadtbesichtigung könnt ihr ab sofort auf dem Blog sehen!

— Tag 79 —

Buncrana - Start des Wild Atlantic Way

Meine nächste Station führte mich von der Großstadt Belfast in die beschauliche Gemeinde Buncrana.
Dort startet morgen mein Abenteuer "Wild Atlantic Way".
Für Camper steht dort ein kostenfreier Abstellplatz mit Strom- und Wasserversorgung zur Verfügung. Schließlich wird es in den nächsten Tagen im Norden keine weiteren Stellplätze mit Versorgung geben. Daher hängen nun meine Batterien an der Ladestation und Frischwasser wird morgen nochmals aufgetankt!
Und für alle die etwas mehr über den "Wild Atlantic Way" wissen möchten, gibt es im Blog eine Antwort!

— Tag 80 —

Etappe 1: Buncrana - Carndonagh

Immer den weißen Wellen auf blauen Untergrund nach!
Das ist für die nächsten Tagen und Wochen mein Ziel.
Heute am frühen Morgen startete das Abenteuer "Wild Atlantic Way".
Es ging in der ersten Etappe von Buncrana nach Carndonagh.
Auf "normalen" Straße benötigt man für diese Strecke 25 Kilometer und höchstens 30 Minuten.
Aber der Atlantic Way führt durch keine "normalen" Straßen. Meist sind es Feld-/Wald-/Wiesenwege. Die Spurbreite liegt bei ca. 2,4 Meter. Mein Camper hat eine Breite von 2,2 Meter.
Mehr Infos zum Atlantic Way im Blog.
Auch Bilder von der ersten Etappe sind dort zu sehen!

— Tag 81 —

Etappe 2: Carndonagh - Cranford

Heute ging es weiter mit der Tour.
Der Übergang von der Nord- zur Südroute ist nicht sehr atemberaubend. Daher habe ich heute auf Bilder der Etappe verzichtet.
Einen geeigneten Schlafplatz habe ich auch gefunden. Mitten in einem kleinen Dorf mit ca. 30 Einwohnern befindet sich eine Farm mit einem Pub. Der Wirt stellt hier Campern einen Stellplatz mit Strom zur Verfügung. Nett!
Gerade hat er noch den Mist seiner Kühe auf die Weide gebracht. Schade das ich noch keine Gerüche schicken kann :-)

— Tag 82 —

Etappe 3 Cranford - Crolly

Und weiter geht es mit dem Wild Atlantic Way!
Heute brachte mich die Etappe nach Crolly. Die Fahrt war mal wieder eine kleine Herausforderung für meinen Camper. Unebene Straßen die mal hoch und mal wieder runter gingen.
Aber da es eigentlich nach jeder Kurve ein Fotomotiv gab, wurde öfters mal eine Pause eingelegt.
Bilder von der heutigen Etappe gibt es im Blog!
Viel Spaß dabei!

— Tag 83 —

Etappe 4 Crolly - Donegal

Heute ging es wieder Richtung Süden. Mein Endziel soll Donegal sein.
Nach dem heutigen Tag habe ich den ersten Abschnitt des "Wild Atlantic Way" befahren. Es handelt sich hierbei um die "Northern Headlands". Nun sind noch drei Abschnitte zu meistern!

Auch an diesem Reisetag ging es wieder durch unbeschreibliche Landschaften. Höhepunkt der Fahrt war definitiv der "Glengesh Pass". Auf einem, sagen wir mal "Wanderweg", ging es bei einer Spurbreite von 2,3 Meter ungefähr 5 Kilometer bergauf. Natürlich musste mir auf halber Strecke ebenfalls ein Wohnmobil entgegenkommen. Aber nachdem wir beide einige Minuten rangierten, konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Oben angekommen wurde ich mit einem herrlichen Blick über den Pass belohnt.
Danach ging es wieder bergab in Richtung "Slieve League". Das Postkartenmotiv schlechthin....!
Nun habe ich in Donegal festgemacht und gehe auf ein Guinnes gemütlich in den Pub!


— Tag 84 —

Etappe 5 Donegal - Sligo

Der frühe Vogel....!
Die Iren sind Spätaufsteher und ich wollte den atemberaubenden Mullaghmore Head nur wenige Kilometer von meinem Schlafplatz ohne großen Massenauflauf erleben.
Und tatsächlich! Ich stand alleine an DEM Postkartenmotiv!!!!
Erst mal halt machen, Aussicht genießen und ein paar Fotos für euch fertigen. Dann einen Instant-Kaffee kochen, eine Kippe anmachen und den Blick einfach nur genießen.
Und diesen Anblick musste ich einfach mit euch live teilen.
Ich glaube hier entstand mein schönstes Foto in dem Sabbatjahr. Mehr kann ja eigentlich nicht mehr kommen????
Weiter ging es am rauen Atlantic. Die Surfschulen haben hier gerade Hochsaison. Ich werde jedoch keine Sufrschule besuchen. Das ist mal sicher :-)

Wenn ihr mehr Lust auf Bilder bekommen habt, dann schaut in den Blog!

Grüße an alle Mitleser

Marc

— Tag 85 —

Etappe 6 Sligo - Dugort

Von Sligo aus ging es auf dem Wild Atlantic Way weiter in Richtung Süden der Insel.
Höhepunkte der Reise waren defintiv der "Lackan Strand" mit seinem kilometerweitem Sandstrand, "Downpatrick Head" und defintiv "Muingelly".
Heute war die Fahrt so richtig anstrengend. Die Strecke war meist eng und mit vielen Schlaglöchern versehen. Entsprechend wurde auch die Ladung im Camper so richtig durchgeschüttelt.
Jetzt stehe ich in Belmullet direkt am Strand!
Feierabend für heute!
P.S.: 13.000 Kilometer geknackt!!!!

— Tag 86 —

Etappe 7 Dugort - Castlebar

Heute ging es in die 7. Runde. Von Dugort ging die Reise weiter gen Süden.
Eine herrliche Landschaft nach der anderen. Vor allen Dingen "Achill Head" hat es mit angetan.
Irgendwie stand die Reise heute unter dem Zeichen des Schafes!
Es war heute ein ständiger Begleiter.
Nun habe ich in Castlebar fest gemacht und werde später mal schauen ob dort tatsächlich ein Schloss und eine Bar steht!
Wie immer findet ihr im Blog ein paar Bilder der 7. Etappe!

— Tag 87 —

Etappe 8 Castlebar - Lettergesh East

Die 8. Etappe war am Anfang eigentlich bis nach Clifden geplant, da aber der Regen immer stärker wurde und die Straße schlüpfrig wurde, machte ich bereits in Lettergesh East Feierabend.
Bilder der heutigen Etappe im Blog!
Grüße

— Tag 88 —

Etappe 9 Lettergesh East - Roundstone

Früh am Tag machte ich mich auf die 9. Etappe auf. Diesmal sollte der zweite Abschnitt, der sogenannte Surf Coast, hinter mich gebracht werden. Nicht falsch verstehen; "hinter mich gebracht" soll nicht negativ gewertet werden. Der Weg bis dato war ein absolutes Erlebnis.
Als erste Station stand der "Island View" auf dem Programm. Leider spielte mir heute das Wetter einen kleinen Streich und das mit der Aussicht war nicht berauschend. Aber so ist die Insel eben.
Weiter ging es auf dem Wild Atlantic Way nach "Omey Island". Hier gibt es tatsächlich eine Straße die nur in der Zeit von Ebbe befahrbar ist. Als ich gegen 09:45 Uhr ankam, zeigte der Gezeitenkalender noch eine Tiefe von ca. 0,5 Meter Wasser in der tiefsten Stelle. Also blieb ich zunächst stehen und wartete noch 45 Minuten. Dann ging es mit etwas Bauchweh los. Gerne hätte ich die Fahrt auch gefilmt, aber ich die Konzentration verlangte volle Aufmerksamkeit. Nur nicht stehen bleiben; nur nicht festfahren; irgendwann kommt die Flut wieder!
Es ging letztendlich gut und als nächster Punkt war die atemberaubende, aber für mich als Fahrer sehr stressige Strecke auf der "Sky Road" geplant.
Steil und eng ging es bergauf. Und wie es eben so ist, kamen mir gerade in den engsten Kurven irgendwelche Fahrzeuge entgegen. Dann wurde rangiert. Und links von mir ging es (natürlich ohne Leitplanke) den Abhand hinunter.
Erlebnis pur!!!
Da der Regen immer heftiger wurde, steuerte ich rechtzeitig einen Campingplatz an und kümmerte mich endlich mal um die Schmutzwäsche!
Bilder der Etappe wie immer im Blog!

— Tag 89 —

Etappe 10 Roundstone - Galway

Der Tag heute war von Dauerregen und Sturm geprägt.
Da die Fahrt auf den schmierigen Straßen mit so einem Newtimer keinen großen Spaß macht, fuhr ich auf direktem Weg zu meinem Ausgangsziel - Galway.
Direkt am Hafen ist für Wohnmobile ein diesmal legaler Standplatz.
In der Stadt selbst tummelten sich zig Menschen. Die Idee mit einem Abstecher in die Stadt hatten wohl noch mehr.
Galway ist eine recht nette Kleinstadt mit vielen Pubs, Restaurants und sonstigen Läden. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Hoffe morgen scheint dann wieder die Sonne für mich :-)




— Tag 90 —

Etappe 11 Galway - Doonbeg

Nach einer recht schlaflosen Nacht im Hafen von Galway aufgrund eines Sturmes ging es um 09:00 Uhr weiter. Diesmal hat es das Wetter etwas schöner für mich bestimmt. Erste Einkehr war dann am Traught Beach. Unzählige Wohnmobile standen dort noch in "Schlafposition". Und das obwohl hier overnight standing verboten war. Das zeigt mir, dass eigentlich niemand in Irland Interesse an der Verfolgung solcher Verbotszonen hat.
An diesem Beach traf ich sogar noch 10 ältere Damen die bei 17 Grad Außentemperatur im Atlantik ein Bad nahmen! Respekt!!! Weiter ging es Richtung Süden der Insel. Auf dem Weg in Richtung der bekannten "Cliffs of Moher (Mutter-Kliffs) traf ich auf eine unheimlich schöne Küstenstraße.
Je näher ich an das Cliffs of Moher kam umso mehr Reisebusse kamen mir entgegen. Es hatte irgendwie den Anschein, dass diese Attraktion ein Touristen-Magnet wäre.
Und tatsächlich. Dort angekommen sollte ich zunächst für das Parken und dann noch für die Wanderung auf das Kliff Entgelt bezahlen. Mit mir nicht! Ich bin kein Pauschaltourist.
Daher ging die Reise weiter in Richtung Doonbeg. Dort habe ich den bis dato schönsten Campingplatz entdeckt. Klein aber fein. Und jeder hatte seinen eigenen Nassbereich. Luxus pur für nur 15 EUR.
Bilder der Etappe könnt ihr im Blog sehen!
P.S. Nun noch unnötiges Wissen:
In dem beschaulichen Dorf Doonbeg befindet sich eines von fünf "Trump International Hotels" mit Golfplatz. Wer dieser Trump wohl ist bedarf keiner Erklärung ;-(



— Tag 91 —

Etappe 12 Doonbeg - Ballybunion


War ja klar! So ganz ohne "Panne" komme ich nicht über die holprige Buckelpiste des "Wild Atlantic Way". Der Seilzug zum Öffnen der Motorhaube hat sich irgendwie verhakt. Und ohne die Öffnung der Motorhaube kann ich auch keine Betriebsstoffe kontrollieren.
Aber egal! Es ging auch am heutigen Tag weiter. Irgendwann werde ich eine Hinterhofwerkstatt finden!
Als erster Punkt wurden die Kilkee Cliffs angesteuert. Der Wind wurde immer heftiger. Aber oben angekommen traf mich ein atemberaubender Anblick. Natürlich habe ich versucht die Momente mit der Kamera festzuhalten, aber leider kann ich euch das Erlebnis nicht 1:1 wiedergeben.
Nach diesem Erlebnis nahm ich Fahrt auf das "Loop Head" auf. Auch hier nur Postkartenmotive.
Nun habe ich in Kilcornan festgemacht und werde dort die Nacht bei Windstärke 8 verbringen!
Ach ja; ich habe auf dem Weg einen mehr als netten Mechaniker getroffen. Er hat mir die Motorhaube geöffnet und wollte kein Geld! Mit mir natürlich nicht! Wir gehen heute Abend ins Pub!

Bilder von der Reise wie immer im Blog!




— Tag 92 —

Etappe 13 Kilcornan - Glenbeigh

Ach, was freute ich mich heute auf das Abenteuer "Connor Pass". Die Vorfreude war sogar so groß, dass ich bereits um 07:30 Uhr meinen Camper in Gang setzte und zunächst mal "Ballyheigue Beach" mein Frühstück einnahm. Das Wetter außerhalb des Campers war sehr ungemütlich. Regen und Sturm an der Küste. So wie man sich eben den Atlantik vorstellt.
Danach ging es auf einer schon abenteuerlichen Straße hoch zur "Sron Bhroin" Das ja schon einmal eine Vorbereitung für den gleich beginnenden Pass.
Bei der Einfahrt zum "Connor Pass" stand plötzlich ein riesen Verkehrsschild vor mir! Verbot der Durchfahrt für Fahrzeuge über 2 Tonnen, Verbot der Durchfahrt für Fahrzeuge mit einer Gesamtbreite von mehr als 2,0 Meter, Verbot der Durchfahrt für Fahrzeuge mit einer Gesamtlänge von 5,0 Meter!
Jetzt hatte ich den Jackpot gezogen :-(
Mehrere Einheimische gaben mir durch Handzeichen zu verstehen, dass ich doch bitte umdrehen soll.
Zunächst juckte es in den Fingern, aber ich legte den Rückwärtsgang ein und fuhr wieder 120 km zurück :-(
Doofer Tag!!!!
Aber trotzdem war die Aussicht auf dem "Sron Bhroin" genial und entschuldigte den Umweg!
Bilder im Blog!

— Tag 93 —

Etappe 14 Glenbeigh - Caherdaniel

Die Insel im tiefen Nebel!
Der heutige Tag war leider von Nebel geprägt. Teilweise war die Sicht unter 50 Meter. Und das gerade zu dem Zeitpunkt als ich mich auf den Weg zum "Mountain Stage" und dem "Bray Head" aufmachte. Beide Punkte sind quasi als Bergetappen zu werten. Serpentinen und steile Auf-, bzw. Abfahrten. Diesmal auch für meinen Camper zugelassen.
Ich fuhr von Nebelbank zu Nebelbank. Die Aussicht auf das Meer war gleich Null.
Aber ein Abenteurer läßt sich nicht klein bekommen.
Ich zog die Etappe durch.
Die schönen :-) Bilder könnt ihr im Blog sehen!
Für heute habe ich auf einem Campingplatz in Caherdaniel den Anker geworfen. Ich habe mich dazu entscheiden zwei Tage zu bleiben. Morgen ist ein Entspannungstag angesagt!


— Tag 95 —

Etappe 15 Caherdaniel - Castletownbere

Auf dem sogenannten "Ring of Beara" (Panoramastraße entlang der Halbinsel Beara) ging es heute morgen um 09:00 Uhr weiter zur nächsten Etappe. So langsam neigt sich der "Wild Atlantic Way" zum Ende! Schade!!!
Ziel ist heute das Fischerdorf Castletownbere.
Die Fahrt auf dem Ring war ein absolutes Erlebnis. Auch wenn eine Durchfahrt nur für Fahrzeuge über 2,8 Tonnen und einer Breite von mehr als 2,10 Meter erlaubt ist, habe ich das Abenteuer gewagt und wohl nun gegen irisches Recht verstoßen! Mhh!
Aber seht selbst die Bilder im Blog!


— Tag 96 —

Etappe 16 Casteltownbere - Skibbereen

Geplant war die 16. Etappe letztendlich nicht so! Aber von Anfang:
Frühmorgens war Castletownbere in tiefem Nebel. Zu dem Nebel gesellte sich noch Nieselregen.
Aber es muss ja irgendwie weiter gehen.
So ging die Fahrt zunächst in Richtung "Whiddy Island View". Wie es Name schon sagt, handelt es sich um einen Ausblickpunkt. Nach mehreren Höhenmetern errichte ich den angeblchen Blickpunkt uns sah zunächst nur Nebel.
Die Kamera brauchte ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht auspacken.
Weiter ging es Richtung "Seefin Viewpoint". Diesmal hatte ich Glück und zumindest der Nebel im Süden verzog sich und ich konnte zumindest etwas Ausblick genießen.
Nach einer kurzen Pause sollte es dann eigentlich weiter gehen als ich in aller Stille hier auf dem Berg ein Zischen hört. Beim Blick auf meinen vorderen linken Reifen musste ich eine Schraube im Profil feststellen. So ein Mist!
Google sagte mir, dass in der Stadt Bandry eine Reifenwerkstatt ist. Also nochmals 30 km zurück und ab in die Werkstatt. Für einen 10ner in die Kaffeetasse wurde der Reifen dann repariert.
Der eigentliche Plan war nun erledigt. Ich entschloss mich zur Stadtbesichtung und danach ging die Fahrt zunächst mal nach Skibbereen auf einen kleinen Campingplatz.
Trotz dem schlechten Wetter habe ich euch trotzdem ein paar Bilder in den Blog gestellt.

Grüße

Marc


— Tag 97 —

Etappe 17 Skibbereen - Toormore

Da gestern die doofe Schraube im Reifen dazwischen kam und ich meine Route abbrechen musste, fuhr ich heute mal nicht in Richtung Süden des Atlantic Way sondern nochmals zurück in den Norden.
"Altar" und "Mizin Head" wollte ich mir dann doch noch anschauen.
Vom Haltepunkt "Altar" war ich so begeistert, dass ich am Ende der Etappe dort mein Nachtlager aufgeschlagen habe.
"Mizin Head", der südwestlichste Punkt Irlands, war zwar auch eine Augenweide, aber wenn man über die gläserne Brücke will (eine Brücke über den Atlantik aus Glasboden) muss man Eintritt bezahlen und natürlich herrschte an diesem Ort ein Trubel an Touristen.
Morgen folgt dann die letzte Etappe des "Wild Atlantic Way". Zielort ist Cork!

— Tag 97 —

Etappe 18 Toomore - Cork Ende des Wild Atlantic Way

Letzte Etappe des Wild Atlantic Way!
Heute stand die letzte Fahrt auf dem Way auf dem Programm.
Nach einer mehr als ruhigen Nacht am "Altar" ging es gegen 09:00 Uhr zunächst in Richtung "Baltimore Harbour" und danach Richtung "Galley Head". Als Höhepunkt der Abschlussfahrt stand dann noch der Besuch von "Old Head of Kinsale" auf dem Programm. Die letzten abenteuerlichen Kilometer bis zum Ende des Weges.
Fazit: Der Wild Atlantic Way gehört einfach mal gefahren. Ein Erlebnis für jeden Hobbyautofahrer und/oder Hobbyfotografen.
Nun bin ich Cork gelandet und werde morgen die Stadt besichtigen!

Im Blog die letzten Bilder der Erlebnisfahrt!


— Tag 99 —

Roscrea

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.
Eigentlich sollte die Fahrt heute direkt nach Dublin gehen. Aber Verkehrsmeldungen (ja, mittlerweile verstehe ich selbst das :-) gaben schon auf der Anfahrt bekannt, dass Dublin ein einziges Verkehrschaos ist. Grund hierfür war der Besuch des Papstes.
Daher entschied ich mich in Roscrea einen Tag zu verbringen. Dort konnte ich auf einer Farm direkt neben dem Kuhstall mein Zelt aufschlagen und wurde mit Strom und frischer Milch versorgt! Ich weiß zar nicht wie ich den Kuhgeruch jemals wieder aus meinem Camper bekommen soll, aber das gemuhe war sehr entspannend und bescherte mir einen angenehmen Schlaf!

— Tag 100 —

Der Papst und ich für zwei Tage in Dublin

In aller Frühe ging es für mich und meinen Camper von Roscrea in Richtung Dublin. Die 110 km waren diesmal schnell erledigt. Nach 20 Kilometern ging es auf eine Autobahn. Nach dem Wild Atlantic Way wusste ich gar nicht mehr wie entspannt Autofahren sein kann!
Gegen 09:30 Uhr kam ich dann auf einem zuvor ausgewählten Parkplatz am Außenrand von Dublin an. Es handelt sich um einen Park and Ride-Parkplatz und für 4 EUR kann man sich ein 24h-Parkticket ziehen. Also mal wieder ein legaler Standplatz.
Der Parkplatz war schon zu 80 Prozent gefüllt und es war nicht leicht einen geeigneten Parkplatz für 6,2 Meter Länge zu finden.
Die Straßenbahn fuhr direkt am Parkplatz ab. Während der Fahrt gab der Straßenbahnfahrer bekannt, dass zwischen dem Übernachtungsort des Papstes und dem Veranstaltungsgelände keine motorbetriebenen Fahrzeuge fahren dürfen und somit gleich die Fahrt beendet ist. Nach 3 Haltestellen!!!!!
Also ging es zu Fuß ca. 4 Kilometer in die City of Dublin.
Die Stadt war weiträumig abgesperrt und überall standen irische Kollegen auf den Kreuzungen und sperrten ab. Bei uns in Deutschland wird ja oft bei solchen Anlässen übertrieben, aber hier in Irland wird es deutlich übertrieben mit Sicherheitsvorkehrungen.
In der Innenstadt selbst gab es neben Papst-Fahnen für 1 Euro auch T-Shirt´s mit dem Wortlaut "Welcome Pope" für 15 Eur zu kaufen. Alles war auf den Besuch von Franz eingestellt.
Gegen Nachmittag hielt er dann eine Rede (oder Predigt oder was auch immer) in einem Hurling-Stadion. Volkssport Nummer 1 in Irland.
Nachdem ich jedoch die Menschenmassen am Eingang sah, ging ich lieber weiter in einen Pub. Auf den Weg dorthin traf ich dann doch noch den Papst. Im Wachsfigurenkabinett.
Morgen ist Stadt hoffentlich geräumt und ich kann entspannt einen Stadtbummel machen!

— Tag 102 —

Auf Wiedersehen Irland - Rückfahrt England/Holyhead

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.

Heute war es definitiv etwas entspannter in Dublin.
Um 11:00 Uhr stand eine Führung in der bekannten Brauerei Guinness auf dem Plan. Die Führung war sehr interessant. Neben einigen Freigetränken gab es sehr viel Wissenswertes zum Thema Guinness.
Danach ging es mit einem Touri-Bus durch Dublin. Eine sehr lebhafte Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten die man an einem Tag fast nicht schafft. Deshalb habe ich mich für die Art der Druckbetankung entschieden.
Am späten Nachmittag traf ich dann Freunde im bekannten Pub "The Temple Bar". Nach zwei irischen Bieren ging es dann wieder zu meinem "Hotel".
Pünktlich um 01:00 Uhr war ich dann auf der Fähre. Da jedoch das drittgrößte Passagierschiff der Meinung war, den Hafen von Dublin zu versperren, ging die Fahrt erst um 03:00 Uhr los und wir legten gegen 07:00 Uhr in Holyhead an.
Bilder von Dublin könnt ihr im Blog sehen!

— Tag 103 —

Holyhead / Wales

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.
Bei einem Farmer fand ich für die erste Übernachtung auf walisischem Boden einen Platz. Nach einer Einladung zum Kaffee mit Freunden die ich bereits gestern getroffen hatte und zeitgleich mit mir nach Holyhead reisten, ging es erst mal wieder den Kühlschrank zu befüllen.
Morgen geht die Reise dann weiter! Wohin? Keine Ahnung! :-)

— Tag 104 —

Liverpool

Mein Weg führte mich heute nach Liverpool. Bislang war mir Liverpool nur als Fußballmetropole und "Geburtsstadt" der Beatles bekannt.
Aber Liverpool ist defintiv mehr! Eine großartige Stadt mit netten Menschen, viel Sehnswürdigkeiten und mit einem besonderen Flair! Vor allen Dingen die Docks sind sehr interessant.
Aber leider auch teuer!
Im Blog seht ihr eine kleine Auswahl an Eindrücken aus dieser Stadt!

— Tag 105 —

Ein kurzer Abstecher nach MANCHESTER

Eigentlich wollte ich nach dem Erlebnis "Liverpool" die nächste große Stadt in Angriff nehmen. Schließlich trennen die Städte ja nur wenige Kilometer.
Gegen 10:00 Uhr erreichte ich Manchester. Der erste angestuerte Parkplatz wollte von mir nun 29 Pfund für 24 Stunden parken. Viel zu teuer. Der nächste angesteuerte Parkplatz forderte nun nur noch 10 Pfund. Besser!
Ab in die Stadt!
Aber es war ein absoluter Reinfall. Eine nicht sehr schöne Stadt.
Nachdem ich dann auch noch von einem, sagen wir mal, psychisch auffälligen Menschen Schläge angedroht bekommen haben, war Schluß mit der Besichtigung!
Nach drei Stunden Manchester zog es mich wieder zu meinem Camper und die Reise ging weiter nach Buxton!

— Tag 105 —

Buxton

Nachdem Manchester so ein Reinfall war, steuerte ich Buxton an. Die Stadt und auch der dort liegende Campingplatz wurden mir empfohlen.
Und tatsächlich! Zumindest der Campingplatz ist sehr schön. Alles neu hier und noch nichts abgewohnt! Natürlich habe ich zunächst mal die neuen Waschmaschinen getestet :-)
Laut Leitung des Platzes ist dieser jedoch morgen schon ausgebucht. Aber vielleicht springt ja ein Camper ab; dann verlängere ich einen Tag!


— Tag 106 —

Zwiei Tage in Sheffield

Heute ging die Fahrt weiter nach Sheffield. Geburtsort von Joe Cocker!
Die Suche nach einem geeigneten Parkplatz gestaltete sich sehr schwierig. Dieses Wochenende gehen die Ferien in England zu Ende und so wie es gerade aussieht, will jeder Brite nochmals raus an die frische Luft.
Ich habe dann 8 km weit von der City entfernt einen Platz auf einer Farm gefunden. Und als Begrüßungsgeschenk gab es frische Eier :-)

Sheffield ist eine richtig nette Stadt mit vielen Cafés, Restaurants und Pubs. Am Ende der Fußgängerzone befindet sich der Markt in einer riesigen Halle.
Im Herzen der City wurde ein riesen Wintergarten mit tropischen Pflanzen gebaut und lädt zum Verweilen ein.
Ein Höhepunkt ist jedoch definitiv die Kathedrale von Sheffield.

— Tag 108 —

Drei Tage in London

Natürlich muss auch die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs besucht werden!
Daher machte ich mich in aller Frühe von Sheffield aus in Richtung London.
Da die Hauptstadt mittlerweile einen Umweltringum die Stadt gezogen hat und ich mit meinem Newtimer jeden Tag eine nicht unerhebliche Summe an Durchfahrtskosten zahlen muss, habe ich mir einen Platz in Waltham Cross gesucht.
Von dort aus erwartet mich eine ca. 1 stündige Fahrt mit dem Fahrrad, Bus und der Metro.
Aber trotz der Strapazen freue ich mich auf zwei lange Tage in London.
Im Blog seht ihr ein paar Bilder aus der Stadt!

— Tag 111 —

Auf den Spuren von Depeche Mode - Basildon

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.
Vermutlich jedem Leser hier ist bekannt, dass mein Herz für die Band "Depeche Mode" schlägt. Nach 12 Konzerten der Band wollte ich nun endlich mal die Geburtsstadt von DeMo kennenlernen.
Da diese sich nur 40 Kilometer weit von London befindet, steuerte ich meinen Camper nach Basildon.
Dort konnte ich die damalige Wohnung von Dave und die Probegarage der ersten Schritte der Band in Augenschein nehmen.
Da Basildon sonst nichts mehr zu bieten hatte, habe ich die Fahrt Richtung Dover angetreten.

— Tag 112 —

Letzter Halt auf der Insel - Dover

Morgen muss ich nun nach fast zwei Monaten Großbritanien und Irland die Insel verlassen und Richtung Festland fahren.
Als letzter Halt steht heute Dover auf dem Programm. Von dort geht es morgen um 07:40 Uhr mit der Fähre nach Calais.
Dover ist eine verträumte kleine Stadt das eigentlich nur durch den Fährverkehr geprägt ist. Der Stadtkern ist ziemlich überschaubar und außer den üblichen Shops gibt es hier noch zwei Pubs.
Im Blog habe ich euch ein paar Bilder von Dover zusammengestellt.
Heute wird der Tag verbotener Weise auf einem Parkplatz direkt am Fährhafen ausklingen gelassen. Zum Abschluss gibt es nochmals Steak in Form eines frischen Weidenrindes das vor ein paar Stunden noch um die Ecke auf der Wiese stand!

Goodby und goodnight

Marc


— Tag 113 —

Grenzübertritt Frankreich Dover - Calais

Um 07:40 Uhr musste ich Großbritannien hinter mich lassen. Meine Fähre fuhr zielstrebig in Richtung Frankreich. Nach 1 1/2 Stunden Fahrzeit befuhr ich französischen Boden. An den eigentlich üblichen Rechtsverkehr muss man sich erst mal wieder gewöhnen :-)
In Calais staunte ich erst mal nicht schlecht über die Sicherheitsvorkehrungen. Rings um den Fährhafen auf eine Länge von ca. 5 Kilometer zwei hohe Zäune mit Stacheldraht, überall Polizei und Sicherheitsdienst. Nachdem ich den Hafen verlassen hatte, wurde mir auch klar warum ich mir wie in einem Gefängnis vorkam. Die Flüchtlingsproblematik!
In jeder Ecke zur Zufahrt zum Fährhafen standen, bzw. schliefen Nordafrikaner, bzw. Menschen aus den Maghreb-Staaten und hofften auf ihren Moment. Die Fähre nach England auf illegale Weise zu erreichen.
Dies soll kein politischer Block sein, aber unter diesem Eindruck der Momente soll mir ein Kommentar gestattet sein: Wer nochmals der Meinung ist das WIR (in Deutschland) ein Flüchtlingsproblem haben, der soll sich mal in Calais umschauen!
Genug des politischen Statements.
Ich bin nun in Stella Plage gelandet und habe gerade vor meiner Haustür strahlend weiße Dünen und einen feinen Sandstrand.
Morgen geht es durch die Normandie weiter in Richtung Bretagne Kilometer machen!

— Tag 114 —

Honfleur

Eigentlich sollte die Reise heute zumindest bis zum Tor der Bretagne gehen, aber irgendwie hatte ich keine große Lust um Kilomter zu machen. Auf einem Rasthof nutzte ich die Gelegenheit zum Blick auf die App "park4night" und suchte mir einen netten Platz mitten in Honfleur aus. Sollten unter den Mitleser auch Camper sein, kann ich euch diese App nur wärmsten empfehlen. Auch im Internet unter https://park4night.com/ kann die Seite erreicht werden. Hier sind unzählige geprüfte Stellplätze für Camper verzeichnet. Ich bin seit dem Reiseantritt meines Sabbatjahres Mitglied und füttere die Seite ebenfalls mit Infos zu verschiedenen Lokalitäten.

Honfleur ist eine kleine, nette Fischergemeinde in der Normandie. Hier fließt die Seine in den Ärmelkanal.
Beim Stadtspaziergang stellte ich dann fest, dass ich keine Speicherkarte im Foto hatte. Daher gibt es leider keine Bilder aus dem Fischernest!
Morgen geht es aber ab in die Bretagne!

— Tag 115 —

Saint-Malo

Fast 300 Kilomter weiter und 15 Euro Maut leichter bin ich nun in der Bretagne. Da ich mal wieder Strom und Wasser laden wollte, begab ich mich auch gleich im Bereich von Saint-Malo auf die Suche nach einem Campingplatz. Gar nicht so einfach. Viele hatten bereits schon Saisonschluss. Auf der Suche fuhr ich bei einem 6-Sterne-Campingplatz vorbei. Ich fiel fast aus den Schuhen als die Dame am Empfang von mir nur 19,55 EUR wollte. Ein richtig günstiger und zugleich sehr gehobener Standplatz. Auf dem Gelände befindet sich ein Freibad, ein Hallenbad, ein Minigolfplatz und und und. Natürlich ist die Nutzung kostenfrei!
Dann lasse ich es mir eben mal heute so richtig gut gehen. Ich verabschiede mich in Richtung Pool!

— Tag 116 —

Plouguerneau

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.
Wie es der Zufall so will bin ich heute in der Partnergemeinde von Edingen-Nekarhausen gelandet. Ich staunte an der Ortseinfahrt in Plouguerneau nicht schlecht, als ich dies feststellte.
Viel zu berichten gibt es über diesen Ort wirklich nicht. Er ist klein und das war es auch schon.
Dafür habe ich einen schönen Stellplatz in unmittelbarer Nähe des Leuchtturmes gefunden.

— Tag 117 —

Über Brest nach Arradon

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.
Nach einer ziemlich windigen Nacht ging es gegen 08:30 Uhr weiter in Richtung Brest.
Brest ist mit 140.000 Einwohner eine Hafenstadt in der Bretagne. Geprägt durch die Festung am Hafen, gilt Brest bis heute noch als Marinestützpunkt.
Weiterhin verfügt Brest über eine Seilbahn die über einen Fluss führt. Den Sinn und Zweck der 400 Meter langen Seilbahn hat sich für mich nicht erschlossen. Es gibt zahlreiche Brücken über den Fluss und zu Fuß ist man definitiv schneller als mit der Bahn. Weiterhin war Brest wohl bei der diesjährigen Tour de France Abschlussort. Überall hängen noch irgendwelche gelben Trikots rum und die Straßen sind mit Rennrädern geschmückt.
Ansonsten ist Brest kein besonderes Highlight. Schön mal gesehen zu haben; mehr aber nicht! Bilder seht ihr im Blog!
Weiter ging die Fahrt nach Arradon. Hier tanke ich mal wieder Strom und Wasser und erledige endlich mal den Abwasch :-)

— Tag 118 —

Saint-Palais

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.
Heute habe ich in Saint-Palais meinen Anker geworfen und verbringe die Nacht dort auf einem netten, kleinen Campingplatz.

— Tag 119 —

Aubertin

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Nach 250 Kilomter auf Frankreichs Autobahnen und 40 EUR Maut ärmer (!) bin ich jetzt für die Nacht in Aubertin. Dort habe ich einen kleinen Parkplatz gefunden. Mit direktem Blick auf die Anfänge der Pyrenäen.
Morgen geht es dann auf einer Bergfahrt nach Spanien!

— Tag 120 —

Spanien/Gavin

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.
Als ich am heutigen Morgen gegen 07:00 Uhr kurz aus meinem Fenster blickte, sah ich außer Nebel nichts. Na toll! Eine Fahrt über die Pyrenäen bei Nebel. Super!
Im Verlauf der Fahrt zog sich der Nebel zurück und ich hatte eine unvergessliche Fahrt über den Berg.
Nun bin ich also in Spanien gelandet!
Gleich nach Grenze lud mich der Ort Gavin zum Stehen ein.
Im Vergleich zu Frankreich ist Spanien doch tatsächlich ein kostengünstiges Land. Kaffee für 1,10 EUR, Diesel für 1,22 EUR und die Kippen kosten nur 5,00 EUR. Ein wahres Paradies.
Heute bleibe ich in Gavin. Morgen geht es dann nochmals ca. 300 Kilometer weiter in Richtung Barcelona und dort bleibe ich für acht Tage mal an einem Fleck und mache Badeurlaub!

— Tag 121 —

Miami Platja - 8 Tage Strandurlaub

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Mein Camper und meine Wenigkeit sind nun am Balearen-Meer in Miami Platja auf dem Campingplatz "Park Playa Bara" gelandet. Ich werde mir jetzt mal nach fast 20.000 Kilomtern eine längere Auszeit auf diesem 5-Sterne-Platz gönnen und Strandurlaub machen.
Daher wird es in den nächsten Tagen mit Sicherheit etwas leiser hier.
Ziel eines Sabbatjahres soll ja sein, seinem derzeitigen Leben eine Wendung zu verpassen!
Also genieße ich nun die 8 Tage hier und warte mal ab welche Wendung mein Leben findet :-)
In diesem Sinne
Paßt auf Euch auf

Grüße
Marc

— Tag 129 —

Einen Tag in Valencia


Nach acht Tagen Pool- und Strandleben ging es heute wieder auf die Straße.
Es führte mich nach Valencia.
Direkt an der Uferpromenade fand ich einen geeigneten Stellplatz. Das Thermometer im Fahrzeug zeigte eine Innentemperatur von 33 Grad und einen Außentemperatur von 31 Grad.
Sofort zog ich mit einem Handtuch an den Strand und staunte nicht schlecht! Gefühlte 100.000 Valencianer (oder wie man die sonst so nennt) lagen faul am Strand und genossen die Sonne. So ein überfülltes Meer habe ich noch nicht gesehen.
Trotzdem kämpfte ich mich durch die Reihen und suchte Abkühlung im Meer.
Danach ging es dann in die Stadt. Ich war von der Schönheit der Altstadt erschlagen. Barcelona war ja schon ein absoluter Traum, aber Valencia steht zumindest auf Augenhöhe.
Die Stadtbesichtigung war bei Innenstadt-Temperaturen von 35 Grad sehr mühsam, hat sich aber definitiv gelohnt.
Im Block seht ihr ein paar Eindrücke!
Die Nacht selbst war ein Horror. Im Camper war es selbst noch um 02:00 Uhr 29 Grad. So eine Tropennacht habe ich noch nicht erlebt. Mehrfach in der Nacht habe ich den Camper mit dem Wind gedreht um wenigstens so noch einen kleinen Windhauch zu bekommen.

— Tag 130 —

El Campello

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Eigentlich war mein Ziel für heute Alicante. Aber als ich in El Campello den Campingplatz "El Jardin" sah, entscheid ich mich für einen Stopp. El Campello liegt quasi vor den Türen Alicantes, ist aber weniger Touristenmagnet.
Bei der Fahrt durch El Campello stellte ich fest, dass hier wohl nun die Saison beendet ist. Viele Hotels und Bars machten ihren "Frühjahrsputz" und schlossen so langsam ihre Tore.
Auf dem Campingplatz selbst ist noch jede Menge los. Viele Renter haben sich hier für den Winter niedergelassen.
Für morgen ist der große Regen angesagt. Im Umland hier sind alle Flüsse leer und es wird tatsächlich mal Zeit für Regen.
Mein nächstes Ziel wird Marabella sein! Aber morgen schau ich mir erst mal Alicante an!

— Tag 132 —

Almeria

Der Weg führte mich heute an den Hafenort Almeria. Dort habe ich einen Parkplatz direkt am Fährhafen gefunden. Er kostet die Nach nur 6 EUR, ist kameraüberwacht und liegt direkt neben der Bereitschaftspolizei Spaniens. Da kann man eigentlich gar nichts falsch machen! Die Idee mit dem Parken haben auch noch andere Camper gehabt!
Bei 32 Grad ging es dann erst mal in Richtung Innenstadt. Nun ja, nichts besonderes!
Aber Almeria ist ja auch nur ein Übernachtungsort.
Landschaftlich hat die Gegend jedoch viel zu bieten. Umrahmend von Felsen wurde die Stadt auch bekannt als "Hollywood der Westernfilme". Filme wie z.B. "Für eine Handvoll Dollar, "Zwei glorreiche Halunken" oder "Spiel mit das Lied vom Tode wurden in der Region gedreht!

— Tag 133 —

Malaga 20.000 km!!!!

Die 20.000 km-Marke ist geknackt!!!!!
Über die Küstenautobahn ging es heute in Richtung Málaga. Eine wirklich sehr schöne Strecke. Entlang ging es an Zitronenbäumen, Orangenbäume und einer Vielzahl von Tomaten-Gewächshäusern bis nach Torremolinos. Dort habe ich mach der Nacht in Almeria über Internet einen Campingplatz ausgesucht. Letztendlich war dies der wohl schlechteste Platz den ich besuchte. Direkt unter der Startbahn des dortigen Flughafens habe ich einen Standplatz. Ich könnte quasi mit einem Satz auf die Tragflächen eines Fliegers springen!
Na ja, die zwei Nächte dort bekomme ich auch hinter mich.
Morgen geht es erst mal nach Málaga.
Update 28.09.2018:
Der Besuch der Stadt hätte ich mir sparen können. Ich habe dort nichts groß sehenswertes feststellen können.


— Tag 135 —

Rincón de la Victoria

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Auf der Fahrt bin ich an einem kleinen privaten Stellplatz mitten in Rincon de la Victoria hängen geblieben. Um etwas durchzuschnaufen schlage ich hier meine Zelte für drei Tage auf. Entspannen, Meer und Lesen! Was will man mehr???

— Tag 138 —

Zwei Tage in Sevilla

Nach der Erholung ging es weiter nach Sevilla. Stellplätze sind hier sehr rar. Ich fand einen Parkplatz mit Stromangebot für Camper. Aber der total schmutzig und es gab keine Schattenplätze. Zumal hier Temperaturen von 33 Grad herrschten.
Aber ich bin ja nicht verwöhnt. So blieb ich hier für zwei Tage stehen. Der Spaß kostete 30 EUR.
Dafür war ich von Sevilla total begeistert. Eine Bilderbuchstadt!!!
Ein Blick in den Blog lohnt sich.
Vor allen Dingen beschäftigte mich in dieser Stadt die Preisgestaltung. Ich saß mitten im Altstadtbereich an einer wunderschönen Kulisse und zahlte für einen Kaffee und ein Cola 2,70 EUR. Also liebe Gastronomen in Deutschland: Es geht doch! Warum zahle ich Schwetzingen am Schlossplatz dann 3,80 für einen Kaffee????

— Tag 140 —

Isla Cristina

Der Ort konnte nicht automatisch lokalisiert werden, daher findest du ihn nicht auf der Landkarte am Ende dieser Seite. Wir setzen für dich die Koordinaten umgehend.
Durch Zufall kam ich in die kleine Ortschaft mit dem Namen "Isla Cristina". Ich war sofort von diesem Fleckchen begeistert. Hier bin ich eine Nacht.
Morgen geht es nach Portugal!

— Tag 141 —

Grenzübertritt Portugal! Ab nach Faro

Land Nummer 11!
Ich bin heute zum wohl süd-westlichsten Punkt meiner Reise aufgebrochen. Punkt 10:00 Uhr war ich an der spanisch-portugiesischen Grenze und sofort wurde mir bei Grenzübertritt auch eine Stunde geschenkt. Plötzlich war es 09:00 Uhr! Sehr nett von den Portugiesen :-)
Mein erstes Ziel wurde Faro.
Faro liegt direkt am Atlantik in der Algarve. Neben Tourismus ist der Fischfang hier die Einnahmequelle.
Der Stadtkern ist recht schon hergerichtet und es gibt jede Menge an Fischrestaurants.
Kurz vor dem Eingang in die Altstadt liegt ein riesen Parkplatz (kostenlos!). Dieser Parkplatz ist unter Campern bereits sehr bekannt. Hier haben die Camper das sagen :-)
In den letzten Reihen des Parkplatzes steht ein Camper nach dem anderen. Die Polizei fährt alle halbe Stunde ihre Streife und begrüßt Neuankömmlinge mit Handschlag. So etwas habe ich auf meiner Reise bis dato noch nicht erlebt.
So, jetzt freue ich mich auf gegrillte Makrelen.
Morgen geht es nach Albufeira.

— Tag 142 —

Albufeira

Nur kurz ging die Fahrt heute nach Albufeira. Binne einer halben Stunden war ich am Ziel angekommen.
Albufeira ist das El Arenal von Portugal. Überall Kneipen, laute Musik und Party.
Irgendwie habe ich mich dort nicht wohl gefühlt. Aber der Strand ist schon eine Augenweide!

— Tag 144 —

Neuer Wegpunkt nach Portimao

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Die Algarve ist ja bekannt für ihre schönen Strandabschnitte. Nach einigen Recherchen und Interviews mit Portugiesen habe ich mich für vier Strandbesichtigungen entschlossen.
Als erstes der "Praia da Marinha" auf dem Plan. Ein wunderschöner einsamer Ort um die Zeit zu vergessen. Irgendwie erinnerte mich das an den Film "Die Blaue Lagune".
Weiter ging es an den "Praia de Carvalho" und an den wohl schönsten Strand Portugals; den "Praia da Rocha". Ein unvergesslicher Anblick!
Meist sind die Strände fern ab und man muss erst irgendwelche Felsen besteigen oder zig von Treppen bergabwärts gehen. Beim Rocha-Strand waren es 222 Stufen.
Ziel meiner Etappe heute war der "Praia da Camilo". Dort fand ich auch einen städtischen Stellplatz und konnte den Sonnenuntergang quasi von Zuhause genießen.
Im Blog habe ich euch einige Bilder der Strandetappen hochgeladen. Wer will...!

— Tag 145 —

Vila do Bispo

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Nach den Tagen am Meer zog es mich in einen Nationalpark und ich konnte in Mitten des Parks einen sehr natürlichen Campingplatz finden.
Neben Olivenbäumen, Orangenbäumen und Zitronenbäumen konnte ich dann meine Zelte für drei Tage aufschlagen. Aber auch die Tierwelt lebt hier. Unzählige Stechmücken, Geckos und (man glaubt es kaum) Skorpione von der lieben Sorte leben mit mir Tür an Tür.
Aber ich durfte auch nette Menschen kennenlernen. So zum Beispiel meine direkte Nachbarin. Pensionierte Deutschlehrerin aus den Niederlanden. Nette Gespräche standen an der Tagesordnung!


— Tag 148 —

Santo André

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Nach drei Tagen Leseurlaub ging es heute wieder vollgetankt mit Frischwasser in Richtung Lissabon. Da ich mir die Maut auf den portugiesischen Autobahnen gerne sparen möchte, geht die Route über Stock und Stein und durch jede Ortschaft. Aber dies hat auch seine Vorteile. Man lernt so Land und Leute kennen.
Nach 2 1/2 Stunden Fahrt hatte ich keine Lust mehr und blieb an der Lagune von Santo André über Nacht stehen.
Morgen geht es dann nochmals 2 1/2 Stunden weiter Richtung Landeshauptstadt.
Im Blog bin ich garade dabei die Campingerfahrungen einzelner Länder unter die Fuchtel zu nehmen. Wer Interesse daran hat ist gerne eingeladen sich über die einzelnen Regelungen und persönlichen Erfahrungen des Campens dort zu informieren.


— Tag 149 —

Drei Tage in der Hauptstadt Lissabon

Sage und schreibe 2 1/2 Stunden habe ich heute auf meiner Überlandfahrt für 100 Kilometer benötigt. Ich befuhr die wohl schlechteste Landstraße in Portugal. Überall Schlaglöscher und alle gefüllten 200 Meter ein Kreisverkehr.
Aber ich bin nun vor den Toren der portugiesischen Hauptstadt und habe es mir auf dem Stadt-Campingplatz breit gemacht. Hier werde ich die nächsten drei Tage verbringen.
Tag 1:
Den Hurrikan Leslie überlebte ich! Er zog dann doch an Lissabon vorbei und schlug mit voller Gewalt ein paar Kilometer westlich ein.
Am heutigen Tag war in Lissabon Stadt-Marathon und die Innenstadt komplett gesperrt. Daher konnte ich mit dem Touri-Bus den ich für zwei Tage gebucht habe nur die Außenbezirke der Hauptstadt anfahren. Aber auch hier gab es das eine oder andere zu sehen!
Im Blog habe ich unter "Lissabon Tag 1" ein paar Bilder für Neugierige zur Verfügung gestellt.
Tag 2:
Nach dem Wind kam der Regen! Heute regnete es sich hier ein. Aber die Natur hat auch Wasser dringend nötig. Alle Flusse hier sind ausgetrocknet und die Portugiesen feiern den Regen schon richtig.
Für eine Bustour mit einem offenen Dach natürlich nicht die beste Wahl!
Trotzdem ging es heute in die Altstadt von Lisboa und einige Bilder könnt ihr im Reiseblog sehen.
Morgen geht die Reise dann in Richtung Norden weiter.



— Tag 152 —

Figueira da Foz - zwei Tage nach dem Hurrikan

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Auf dem Weg Richtung Porto habe ich heute nach 200 km Halt in Figueira da Foz eingelegt.
Hurrikan Leslie, der über den Atlantik in Richtung Portugal rauschte, erreichte in dieser Stadt das Festland. Lange habe ich überlegt, diese Stadt anzufahren oder doch lieber die Einwohner mit Aufräumarbeiten zufrieden zu lassen, aber die Stadt lebt von Tourismus und vermutlich kann man den Einwohner nur dadurch helfen die Stadt aufzusuchen und auch etwas Geld als Tourist dort zu lassen.
Schon bei der Anfahrt über die Autobahn konnte ich richtig leergefegte Schneißen im Wald sehen. Zig Bäume wurden durch die Kraft des Hurrikans umgerissen. In der Stadt selbst sind zahlreiche Geschäfte in Strandnähe zerstört. Es muss für die Einwohner eine unglaubliche Nacht gewesen sein.
Ich werde hier eine Nacht auf einem Parkplatz mit vielen französischen Campern verbringen. Ich hoffe nur, die deutsche Mannschaft geht heute nicht sang und klanglos gegen Frankreich unter. Sonst muss ich mir ja einiges hier anhören!



— Tag 153 —

2 Tage in Porto

Über die portugiesische Autobahn ging es heute in Richtung Porto. Diesmal entschied ich mich für eine Mautstrecke da die kostenlose Strecke ein riesiger Umweg gewesen wäre.
130 Kilometer weiter und 30 Euro ärmer landete ich in einem Vorort von Porto. Dort ist ein Zoo auf die geniale Idee gekommen, insgesamt 9 Stellplätze mit Strom- und Wasseranschluss zu bauen. Ich wohne nun quasi mitten in einem Zoo. Hoffe der Wärter bringt auch rechtzeitig Frühstück.
Leider verfügt die Stellfläche über keine Dusche. So werde ich wohl in den nächsten zwei Tagen mich mit einer Katzenwäsche begnügen.

Tag 2
Heute ging es in die Stadt Porto.
Das ÖPNV-Netz hier ist für einen Mitteleuropäer wie mich etwas undurchsichtig. Es steht zwar in einem Abstand von 150 Meter diverse Bushaltestelle, aber einen Fahrplan oder irgendeine Beschreibung welcher Bus nun hier hält gibt es nicht. Also stand ich zunächst an der erstbesten Haltestelle. Aus anderen Reisen war mir klar, dass man hier im Süden einem heranfahrenden Bus winken muss. Also habe ich jedem herannahenden Bus gewinkt. Letztendlich hat der 10. Bus auch angehalten und mich nach waghalsiger Fahrt nach Porto verbracht.
Porto ist eine Reise wert! Eine wunderschöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, Kneipen und Geschäften. Für Genießer unter uns gibt es Porto unzählige süße Leckereien. Ich konnte hier nicht widerstehen und musste auch das eine oder andere Stückchen probieren.
In der Bildergalerie habe ich euch ein paar Eindrücke aus der Stadt hinterlassen!
Viel Spaß beim Betrachten!


— Tag 155 —

Entlang der Rotas dos Vintos Porto nach Freixo de Numao

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Auf der "Rotas Dos Vintos Porto, also der portugisischen Weinstraße ging es heute in das Hinterland. Endlich mal wieder Kurven, Steigungen und Gefälle :-)
Nun bin ich in der Region Freixo de Numao gelandet und werde hier den Abend mit einem Glas Portwein standartgemäß verbringen.
Morgen geht es wieder nach Spanien!

— Tag 156 —

Neuer Wegpunkt nach Salamanca

Wieder ein Grenzübertritt!
Aber kein neues Land. Ich bewege mich nun so langsam wieder in Richtung Heimat. Nach einer Fahrt durch die Weinregion Portugals überguerte ich 80 Kilometer weiter östlich die spanische Grenze.
Meine Fahrt ging heute nach Salamanca. Eine nette Stadt mit richtig Leben. Da Salamanca auch eine Universitätsstadt ist, wird hier auch das alternative Leben in vielen Stadtteilen gelebt. Vergleichbar wie die Neustadt in Dresden. Also genau mein Ding.
Daher geht es am Abend in die Stadt zum Kneipenbummel und ich habe tatsächlich eine Disco für die "schwarze Bevölkerung" ausgemacht!
Morgen geht die Reise nach Madrid!

— Tag 157 —

3 Tage in Madrid

Nach 2 1/2 stündiger Fahrt durch den bergreichen Nationalpark "Cuenca Alta Manzanares" mit bis zu 13 Prozent Gefälle und 11 Prozent Steigung habe ich nun meine Zelte im Stadt-Campingplatz von Madrid aufgeschlagen. Dieser liegt vor den Toren des Zentrums ist das ist auch leicht mit der Metro zu erreichen. Das lässt sich der Betreiber natürlich richtig bezahlen.
Ich werde insgesamt drei Nächte hier verbringen. Heute habe ich mich erst mal wieder häuslich eingerichtet.
Morgen geht es in die City!

— Tag 160 —

Neuer Wegpunkt nach Saragossa


 

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