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Olmeken - die "Mutterkultur" beeinflusst durch Ägypter?

Die "Mutterkultur" Mesoamerikas ist die der Olmeken, so die Sichtweise der meisten Mexikaner.Ihre Spuren stammen schon aus der Zeit ca. 3300 v. Chr.  Die Olmeken hatten ihren größten Einfluss und kulturelle Blüte etwa 1000 vor Christus bis zum Niedergang ca. 300 nach Christus. In dieser Zeit entwickele sich die Trennung von "normaler" Siedlung und zeremonieller Kultstätte. Die ersten Pyramiden stammen aus dieser Zeit, auffallend ist auch die geometrische Struktur sowie die gesamte Konstruktion. Aufgrund von Reliefs hat man Kenntnis über die wichtigsten Gottheiten (Regengott = Jaguardarstellung; Windgott/ Macht = Schlangendarstellung und viele mehr) . All das wurde später von den Maya übernommen und weiterentwickelt.  Dies gilt auch für die ersten Schriftzeichen,  astronomische Berechnungen in Form eines Kalenders,  aber auch für das Ballspiel und rituelle Menschenopfer zur Besänftigung der Götter. Besonders erstaunlich sind die mehr als drei Meter großen Gesichter und Altäre aus Steinblöcken, die bildhauerische Techniken sowie die Fähigkeit,  solche Blöcke zu bewegen, voraussetzten. Interessant sind die wulsigen Lippen, die Spekulationen hinsichtlich der Herkunft aufkommen lassen.(Siehe Bilder) Letztendlich gibt es diesbezüglich jedoch keine gesicherten Erkenntnisse.

Handelt es sich offensichtlich bei der olmekischen Kultur um die "Mutterkultur", so bleibt die Frage, wer die "Väter" waren.

Diese enorme kulturelle Entwicklung fand zur gleichen Zeit statt, wie die in China und Ägypten.  Was liegt also näher,  als Beeinflussung von fdieser Seite zu vermuten. Wie zu lesen ist, gehen hier die Auffasssungen weit auseinander.  Einig ist man sich, das es Ägyptern wie Chinesen möglich gewesen sein könnte,  den Weg nach Mittelamerika zu finden. Die Konstruktion der Pyramiden, Elemente der Schrift sprächen dafür.  Kann aber ein "Besuch" von Aussen" diesen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung eines Volkes haben oder gilt nicht eher das Prinzip,  das menschliche und kulturelle Entwicklung gleichzeitig an unterschiedlichen Orten auf der Welt erfolgen kann? Können die Pyramiden nicht eine Art Nachbildung der mächtigen Vulkane sein, die das Leben der Olmeken mitgeprägt haben? Die Basen der Pyramiden könnten darauf hinweisen.

Könnten, möglicherweise...

Nicht nur Laien, selbst Wissenschaftler mit oft einer sehr spezialisierten Sichtweise finden keine einzig überzeugende Lösung. Bewiesen ist, dass die Olmeken in ihrer Blütezeit ein großes Handelsnetz entwickelten und ähnlich wie die Zapoteken in späteren Jahren in Kontakt mit anderen Völkern und Kulturen Mittelamerikas kamen. So trafen sie mit Sicherheit auch auf die Mayas im Süden, in Guatemala. Insofern ist es nicht verwunderlich,  dass die Mayas in ihrer Blütezeit viele Elemente der Olmeken übernommen hatten.

Warum diese Hochkultur der Olmeken unterging ist ebenfalls nicht eindeutig geklärt. Diskrepanz von Bevölkerungswachstum und Ernährungsmöglichkeit aufgrund von klimatische Katastrophen? Vielleicht. Eroberung durch andere Stämme oder Völker?  Vielleicht, vor allem wenn man bedenkt,  welches Schicksal die Maya 1000 Jahre später mit den kriegerischen Eroberungen der Azteken traf. Die Bedeutung der Olmeken für die kulturelle Entwicklung der Menschen bleibt bestehen.

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