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Besuch bei Ursula

Ursula lebt seit inzwischen ca. Zwanzig Jahren in erst Venezuela und jetzt Mexiko.  Ich kenne sie und ihr Projekt "Friedenskranich"schon seit vielen Jahren.  Sie ist Homoöphatin und behandelt Menschen für wenig Geld. In Venezuela hat sie Frauen in Fussreflexzonenmassage unentgeltlich ausgebildet. Diese gaben dafür ihre Hilfe ebenfalls kostenlos an andere Frauen weiter. Getragen wird diese Arbeit von dem kleinen Verein "Friedenskranich", den Ursula mit FreundInnen gründete, damit sie in Lateinamerika Gesundheitsarbeit leisten kann. Wir unterstützen den Verein, der Ursulas Arbeit finanziert, da sie mit ihrem Wissen und ganzem Herzen für diese Menschen da ist. Da besonders ich gern sie in ihrem Dorf besuchen wollten,  planten wir entsprechenden unsere Reise. 

In Tepotzlan, wo wir übernachteten, wurden wir von Besuchermassen fast erdrückt, da Markttag war. Es ist ein nettes koloniales Städtchen mit unzähligen Massagestudios aller Art und gilt als spiritueller und Aussteigerort. Das schließt jedoch überreichlichen Alkoholgenuss nicht aus, wie wir abends erleben konnten. 

Unser erster Versuch zu Ursula ins Dorf zu gelangen schlug fehl. Sie hatte meine email mit der Ankunftszeit nicht erhalten.Telefon klappte unsererseits nicht. Ein Mädchen, zufällig auch ihre Patientin führte uns zu ihr. Da es keine Namen an den Türen gab, klopften wir dort wo wir verstanden hatten,  das sie wohnte. Ich lief durchs Dorf, fragte überall nach ihr. Ohne Erfolg. Nach fast zwei Stunden warten und suchen gaben wir etwas frustriert auf und nahmen den Bus zurück. Wir konnten uns nicht erklären,  wieso sie uns nicht abgeholt hatte und unauffindbar war.

Kaum zurück,  erhielten wir ihre email, wieso wir denn nicht gekommen seien!? Des Rätsels Lösung: Sie hatte meine email,  dass wir jetzt in den Bus steigen nicht erhalten. Und wir hatten bei den Nachbarn geklopft,  die nicht zu Hause waren.  Während wir vor Nachbarns Tür sassen, wartete Ursula nebenan und wunderte sich,  dass sie von mir keine Nachricht erhielt.  So sind wir heute morgen noch einmal ins Dorf gefahren, haben zusammen gefrühstückt,  ihr kleines Gartenparadies, ihre schönen Praxisräume und ihr Katze kennengelernt. Und so einiges über -das nicht immer so ganz einfache- Leben im Dorf erfahren. Und natürlich über ihre Arbeit,  mit der sie durch ihre Kontinuität auch zu Veränderungen beiträgt.

Dorothee

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