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Ab in die Karibik

Rainer probiert in unserer Mittagspause über dem Fluss ein  Zitronengetränk mit Salz und Chile, wie man hier zu Chili sagt. Sah nett aus,  wie es serviert wurde,  es bedarf jedoch keiner Wiederholung. Das Essen dagegen war sehr lecker: Gambas, Languste und Hummer in einer Kokossosse. Fehlte leider das entsprechende Werkzeug zum Essen.

Zuvor waren wir vom schönen Ort Flores aufgebrochen und stundenlang mit dem Bus durch die grüne Landschaft  des Peten gefahren.  Eine Landschaft,  die traurig stimmt, auch in vielen anderen Gegenden Guatemalas und Mexikos. Man sieht riesige abgeholzte Wälder, wo nun Kühe grasen zwischen den Baumstümpfen, Mais wächst oder Ölpalmen den Boden auslaugen. In diesen Plantagen herrscht Ödnis, keine Flora und Fauna. Kaum vorstellbar,  aber so liest man es. Nach 40 Jahren wächst nichts mehr. Maisfelder können so riesig sein,  dass darin Kokafelder und Landebahnen für Flugzeuge versteckt sind. Ausserdem holzen auch Indigene die Wälder ab. Diese aber eher der Not gehorchend. Sie haben viele Kinder, so um die zehn, Mädchen bekommen oft bereits mit 15 ihr erstes Kind. Und sie wollen sich alle ernähren. Für die Indigenen bleiben meist nur Flächen an sehr steilen Bergen,  wo ich mich frage, wie man da hoch und runter kommt,  vor allem schwer bepackt.

Nach gut vier Stunden Busfahrt stiegen wir in ein Boot um, das uns durch den Itzasee und über den Rio Dulce zur Karibik brachte (der blog ist für uns als Erinnerung gedacht, deswegen nennen wir auch Orte, die dir wahrscheinlich unwichtig sind). Es war eine schöne Fahrt, vorbei an Wasserblumen, Vögeln, Häusern von Einheimischen und Luxushäusern und Jachten derer mit entsprechendem Kleingeld. Wie man an den Flaggen sah vor allem von US-Amerikanern. Angekommen im Hotel mit entsprechendem Blick auf's Meer war das Urlaubsgefühl sofort da. Jetzt, wo ich dies schreibe,  schwindet es leider. Nebenan singt eine Frau unablässig falsch und laut. Offensichtlich gehört es zur guamaltekischen Kultur, die Menschen im Umkreis von plus/minus 20km mit lauter Musik zu beschallen.  Davor macht auch die Freiluftkirche nicht halt: Halleluja.

Das ungewöhnliche hier sind die Garifuna, Nachkommen geflohener Sklaven aus Haiti. So war in dem Ort auch eine andere Atmosphäre. Es erinnerte mich an Kuba,  wo viele Schwarze leben. 

Morgen verabschieden wir uns leider schon wieder von der Karibik. Nochmals die Bootsfahrt, eine Besichtigung und dann geht es mit dem Bus über die honduranische Grenze. 

Dorothee

Nachtrag: Nach der furchtbaren Musik wurde gut zwei Stunden gepredigt. Aber nicht wie wir es aus Kirchen kennen.  Es hörte sich an wie ein einpeitschen und rief bei uns unangenehme Gefühle wach. Wahrscheinlich war es der "Gottesdienst" einer evangelikalen Freikirche, die inzw. In Mittelamerika in fast jedem Dorf zu finden sind. 40% der Guatemalteken gehören einer Freikirche an.

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Claudia Mag

vor etwa einem Monat

liebeDorothee , Schön Dich auf einem Foto zu sehen. Hier ist es in den letzten Tagen warm geworden, heute ist es leider mausegrau. 1 Woche bin ich aus der Reha zurück, es geht mir gut. Am 2.03. fahren wir für 1 Woche ins Allgäu passt auf Euch auf


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