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Der Kreis schließt sich: Yucatan, Karibik

Die letzten Tage unserer Mexikoreise wollten wir am Meer verbringen, und zwar an der Karibik. Cancun mit seinen Hotelbunkern hatten wir schon kennengelernt, Playa del Carmen hat große Hotelanlagen oft für Pauschaltouristen im "all inklusive" Modus; wir entschieden uns zunächst für die Lagune von Bacalar, in der man gut schwimmen kann und dann für Tulum.

Bacalar ist ein Örtchen, respektive einKaff, mit direktem Zugang zur Lagune, diversen Cenoten und sonst wenigen Attraktivitäten. Baden und Schwimmen bei netter Atmosphäre garantiert! Wie wir hörten, ist man dabei, eine riesige Mayastadt auszugraben, eine richtige Sensation, die momentan nicht zugänglich ist, aber dem Ort eine touristische Perspektive bieten wird.

Und dann Tulum. Eine andere Welt, die andere Beduerfnisse befriedigt. Tulum bietet eine der letzten Mayastaetten, und zwar direkt am Meer. Aufgesucht wurde es aber früher von den Hippies wegen des sehr schönen Strandes, der von Palmen umsaeumt ist.

Heute ist von Hippies und einfachen Unterkünften nichts mehr zu sehen. Der wirklich schöne Strand wird nun von kleinen Bungalowanlagen und Hotels vom Feinsten umsäumt. Und das Tollste: Der Strand ist auf ueber 12km Länge Privatstrand der Hotels und hat gerade einmal vier öffentliche Zugaenge im Abstand von mehreren Kilometern.

Es ist eine Strand- und Barwelt, die besonders von Juengeren aufgesucht wird. O.k., keine Hochhäuser, kleinere Hotelanlagen mit maximal einstoeckigen Cabanas, eine Anlage neben der anderen. All das lässt man sich natürlich bezahlen! Verglichen mit allem, was wir zuvor erlebt und bezahlt hatten, der pure Wahnsinn. Wir fragen uns, wer hier einen längeren Urlaub machen will und bezahlen kann.Amerikaner, Europäer... Die Einheimischen suchen sich am Wochenende den öffentlichen Strand.

Wer das nicht mitmachen möchte oder kann, mietet sich ein Hotelzimmer im Ort und faehrt mit dem Fahrrad oder Taxi zum Strand....Tulum Stadt hat sich einen gewissen Charme erhalten; vegetarische Restaurants haben sich auf eine "alternative" Kundschaft (und auf uns) eingestellt. Uns stellt es sich so dar, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Tourismus ist die Einnahmequelle der hier lebenden Menschen. Auf unser Fahrradfahrt durch das Staedtchen sehen wir die Anzeichen einer Veränderung: Appartmenthaeuser und neue Hotels schiessen wie Pilze aus dem Boden. Daneben zusammengekommen Hütten, einfachste Häuser. Es ist eine Frage der Zeit, wann sie weichen werden.

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