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Zu Gast in Queenstown

Als der Bus mit der üblichen Verspätung in Queenstown eintraf, wartete Peter schon auf mich. Denn als ich versucht hatte eine Unterkunft in Queenstown zu finden, musste ich mit Erschrecken feststellen, dass auch diese verhältnismäßig große Stadt völlig überbucht war. Da ich die Unterkünfte in Te Anau und Wanaka einige Tage zuvor nur mit Mühe bekommen hatte, war an eine Neuplanung nicht zu denken. Also stand ich vor der Frage: 400 € für eine Nacht im Hotel oder...?
Dann fiel mir meine erste Begegnung mit Peter wieder ein. Wir hatten uns Anfang August in Gdansk auf einer Stadtführung getroffen und auch über meine Neuseeland-Planung gesprochen. Damals drückte Peter mir seine Email Adresse in die Hand mit den Worten: Melde dich, wenn du nach Queenstown kommst.
Also wendete ich mich an Peter mit der Frage, ob er vielleicht einen Tipp für mich hat, wo ich eine bezahlbare Unterkunft finden kann. Ohne lange zu zögern bot Peter mir an, dass ich bei ihm übernachten könnte. Für mich mal wieder ein handfester Beweis dafür, dass ich ein echtes Glückskind bin! Die nächsten 4 Nächte hatte ich mein eigenes Zimmer und Bad und kein Hostel-Getöse.

Am Freitag bummelte ich gemütlich durch Queenstown, lauschte der Musik der Strassenkünstler und ließ das touristische Neuseeland auf mich wirken. Nachmittags machten Peter und ich uns auf eine kleine Erkundungstour ins Umland von Queenstown, besuchten Arrowtown und fuhren ein Stück in die Remarkables hinauf, um die Umgebung zu überblicken. Queenstown liegt wunderschön in den Southern Alps am Lake Wakatipu.

Da das Wetter am Samstag nicht so super war, entschlossen wir uns zu einer Tour durch das lokale Weinanbaugebiet. In 2 Weinkellereien verkosteten wir diverse Weine, bevor wir gegen Mittag in einem Hotel die mit Abstand leckersten Fish'n Chips genossen. Auf dem Rückweg nach Queenstown stoppten wir am Kawarau Bridge Bungy und wunderten uns über die Heerscharen an Menschen die sich dort mehr oder weniger begeistert für teures Geld in die Tiefe stürzen.

Am Sonntag war das Wetter etwas besser, so dass wir uns am See entlang auf den Weg nach Glenorchy machten. Diese Route wurde mir aufgrund der schönen Aussicht ans Herz gelegt. Und einige Kilometer hinter Glenorchy befindet sich das nördliche Ende des Routeburn Track. Dort gingen wir ein Stück wandern. Nach einem kleinen Snack in Glenorchy machten wir uns auf den Weg zurück nach Queenstown.

Montagmorgen musste Peter nach Christchurch und so bot es sich an dass er mich bis zu meinem nächsten Stop nach Wanaka mitnahm. Während für viele Reisende Queenstown ein kostenintensiver Stopp ist, hatte ich hier dank Peter kaum eine Chance Geld auszugeben.

Liebe Grüße, Eure JIL

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Andre

vor über einem Jahr

Hey Jil,

viele Grüße aus dem winterlichen Münsterland! Schnee liegt hier noch immer nicht, aber wir haben momentan trocken, kaltes aber sonniges Wetter hier =) Ich verfolge deine Reiseeindrücke hier regelmäßig, sie versüßen mir die Mittagspause. LG


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