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Great Great Ocean Road

Am Freitag musste ich mal wieder früh raus um meine Tour auf der Great Ocean Road zu starten. Zum Glück war der Sammelpunkt für die Busse direkt vor meinem Hostel. Nachdem wir den richtigen Bus identifiziert hatten und alle an Board waren, ging es auch bald los.

Unser erster Stop auf der Route war in Torquay, einem Surfer-Paradies wo einige der bekanntesten Surf-Marken ihre Wurzeln haben. Unser Guide servierte uns heiße Getränke und Plätzchen und ging dann erstmal Lebensmittel einkaufen.
Die nächsten Stunden im Bus und an diversen Lookouts genossen wir den wunderbaren Anblick der südaustralischen Küste und erfreuten uns an Stränden, Wellen und Meer. Außerdem gab es die erste Gelegenheit einen frei lebenden Koala in einem Eukalyptusbaum zu entdecken und Papageien gab es natürlich auch. Mittags stoppten wir am Leuchtturm auf Cape Otway. Dort bekamen wir unser Lunch und die Gelegenheit eine kleine Aborigine Ausstellung und den Leuchtturm zu erkunden. Nachmittags fuhren wir weiter an der Küste entlang, entdeckten weitere Koala-Bären und machten einen kurzen Walk durch den Bush, wo wir über die Merkmale des gemäßigten Regenwaldes informiert wurden. Am frühen Abend erreichten wir ein weiteres Highlight der Great Ocean Road Tour, die 12 Apostel. Dabei handelt es sich um eine weltbekannte Felsformation, die im langsam dämmernden Tageslicht sehr schön anzusehen ist. Nach einem weiteren Stop in einer hübschen Bucht mit interessanten Höhlen erreichten wir am Abend Port Campbell, wo wir uns eine größere Anzahl an Pizzen teilten und anschließend in unserem Hostel eincheckten.

Am nächsten Morgen um 9 setzten wir unsere Tour auf der Great Ocean Road fort und bekamen noch einige schöne Lookouts, Strände und Felsformationen zu sehen, bevor wir den Weg in Richtung der Grampians einschlugen. Gegen Mittag suchten wir einen Rastplatz in den Grampians auf, wo wir unsere Sandwiches gegen einige hungrige Emus verteidigen mussten. Highlight war natürlich wieder ein schlafender Koala in einen Baum.
Unser nächster Stop war ein Visitor Center, wo es neben Souvenirs auch einen Platz gab, wo sich regelmäßig Kängurus aufhalten. Und tatsächlich weilten dort einige Kängurus, die natürlich für eine längere Fotostrecke herhalten mussten.
Der nächste Stop ermöglichte uns eine kleine Wanderung im Zentrum der Grampians zu den Venus Baths. Bevor wir Halls Gap wieder verließen ergab sich erneut die Gelegenheit eine große Anzahl ziemlich zahmer Kängurus aus der Nähe zu fotografieren.

Abends kehrten wir in der Asses Ears Wilderness Lodge ein. Der Name rührt jedoch nicht von einem Arsch mit Ohren her, wie ich zunächst annahm, sondern bezeichnet ein Kliff in den Grampians. Viel gemütlicher als am Arsch der Welt war es dort aber trotzdem nicht. Einige Teilnehmer der Tour hatten bei der Buchung ein paar Dollar gespart und hatten nun das Vergnügen, in der australischen Wildnis, umringt von Ameisen, ihre Swags aufzubauen. Was in der Tourbeschreibung noch als Zelt deklariert wurde, stellte sich bei näherer Betrachtung als besserer, möglicherweise wasserdichter Schlafsack heraus. Das war mal wieder einer der Momente in denen ich mich sehr glücklich schätzte, kein low-budget Backpacker zu sein, sondern zu der neuen Generation der sogenannten Flashpacker zu zählen. Unser Guide bereitete ein Barbeque für uns vor und den Rest des Abends verbrachten wir mit ein paar unterhaltsamen Trinkspielen.

Am nächsten Morgen wachte ich nach einer kurzen Nacht bei kaltem und windigem Wetter auf. Nachts hatte es kräftig geregnet, so dass ich gleich doppeltes Mitleid mit den Mitreisenden in ihren Swags hatte. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den letzten Stationen auf unserer Tour. Ziemlich beeindruckend waren die MacKenzie Falls, einer der größten und bekanntesten Wasserfälle der Grampians. Zum Abschluss hielten wir noch an einem Lookout über den Grampians National Park. Anschließend lieferte unser Guide mich und 2 weitere Teilnehmer bei unserem Anschlussbus nach Adelaide ab. Der Rest der Gruppe fuhr zurück nach Melbourne.

Fazit: Großartig, die Great Ocean Road!

Liebe Grüße, Eure JIL

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