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Tongariro Alpine Crossing

Da war er nun schon so schnell, „Der Tag der Tage“. Oder sagen wir, einer der Tage auf den ich mich schon lange vor Beginn meiner Reise extrem gefreut hatte. Der Tongariro Alpine Crossing ist, wie ich schonmal kurz beschrieben habe, die bekannteste Wanderstrecke in NZL und liegt im Tongariro Nationalpark, auf der anderen Seite des Lake Taupo. Der Wanderweg führt knapp 20 km hindurch durch beeindruckende Vulkanlandsschaften und rauf auf den noch immer aktiven Red Crater auf 1886 m, dem höchsten Punkt des Traiils, wo selbst im Sommer Schnee liegt. von da an gehts abwärts, vorbei an den einladend aussehenden Emerald und Blue Lakes, die aber aufgrund ihres hohen Schwefelgehaltes besser nicht berührt werden sollten. 

Ich brauche heute nicht viele Worte. Die Bilder geben das Erlebte besser wieder. Nur so viel sei gesagt:

Ich konnte meine „Gefährten“ Rob und Sam (wie passend :D ) überreden schon vor Sonnenaufgang zu starten. Um 4 starteten wir Richtung des Nationalparks auf der anderen Seite des Lakes Taupo und halb 6 starteten wir pünktlich mit Sonnenaufgang unseren Walk. Glücklicherweise hatte Sam ein Auto, somit konnten wir zum einen den mehreren 100en Wanderern aus dem Weg gehen, die täglich mit Shuttlebussen zum Startpunkt des Tongariro Crossings aufbrechen und zudem eine Menge Geld sparen. 65 Dollar kostet der Transfer von Taupo zum Startpunkt im Normalfall. Und da ist man noch keinen Meter gelaufen :D

Zudem liefen wir die Route andersrum als üblich. Frühstück gab es auf der Keteahi-Hütte, eine einfache Schutzhütte mit wunderschönem Ausblick über den Lake, bei der man bei Unwetter aber besser keinen Unterschlupf suchen sollte. Nach 800 Höhenmetern und ca 3 Stunden erreichten wir den Fuß des Mount Tongariro und der letzte schwere Anstieg, rauf auf den Red Crater, vorbei and den Emerald Lakes (dieses türkisgrün glänzenden Schwefelseen auf den Bildern unten, ich denke von dem Gestank muss ich euch inzwischen nichts mehr erzählen :D) lag vor uns. Der Aufstieg besteht einzig und alllein aus feinen geröllgestein, was den Aufstieg zusätzlich erschwerte.

Oben angekommen erwartete uns eine überraschend karge aber beeindruckende sicht über weite steinwüsten, der blick über die Seen und in den vulkan. Mordor war gefunden und der Ring konnte endlich vernichtet werden!!!

Der Abstieg war lang und recht zäh, die sonne prasselte auch ganz schön (Kann man sich eigentlich die Kopfhaut verbrennen?? Ich kann mir kaum die Haare kämmen weil es so weh tut :D ) 7 h waren wir insgesamt unterwegs und auch allesamt gut erledigt am abend. Es war eine beeidruckende Tour. Ich hoffe die bilder können das ein wenig rüberbringen.

Viele Grüße in die kalte Heimat. 

@Opa Achim, ich wünsche dir viel Kraft für die zeit bis Weihnachten und dass du alles schnell und gesund überstehst!!

Eure Franzi

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