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Blenheims Weinplantagen

Blenheim, wie ihr es gerade alle so schön deutsch vor euch hersprecht, spricht der gemeine Neuseeländer wie folgt aus: „Plennum“. Ich kann euch sagen, es hat einige Zeit gedauert, bis ich verstanden habe von welchem Ort mein Gegenüber gerade spricht :D

Rund um Blenheim (Aussprache beachten! :D) gibt es Weinplantagen (Vineyards) soweit das Auge reicht. Wo man hinschaut akkurat aneinandergereihtes Grün. Seit dem 8.12. arbeite ich nun hier iauf einer solchen, im besten Fall jeden Tag umnd um die 8 h (gerne auch mal mehr). Da es so heiß ist, fangen wir meist schon um 5 mit arbeiten an, was mir entgegenkommt, da meine Matratze im Hostel so dünn ist, dass ich jeden Lattenrost spüre und ich folglich eh nicht länger als bis um 4 schlafen kann :D

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viele verschieden Aufgaben es auf so einer vineyard gibt. Und Nein, ich pflücke keine Trauben! (Das wäre ja wenigstens „leckere“ Arbeit). Meine Aufgabe hier ist aktuell das „wire lifting“ (draht anheben). Dabei muss ich alle hervorstiebelnden Weinzweige wieder hinter den Draht zwängen und diesen anheben, dass sich die Pflanze weiter daran hochschlängeln kann. Funktionieren tut das, in dem man sich mit seinem ganzen Körpergewicht zuücklehnt und den Draht möglichst weit zurückzieht, um dann mit einer kleinen Ruderbewegung den Draht über alle überstiepelnden Pflanzen zu stülpen. Nunja, es ist zumindest nicht nicht anstrengend und schon vom ersten Tag an ist meine Hand dick und schmerzt beim zugreifen. Scheinbar hat sich direkt eine muskelsehne entzündet… Oh man, vllt hätte ich eher das als Vorbereitung zu Hause machen sollen anstatt Mikrochip-Wafer hin und herzuschieben :D Naja aber immerhin die Absprachen hier sind ähnlich chaotisch wie bei der X-Fab :D (Sorry!)

Jaaa… nach Arbeit gibt es dann eine Abkühlung im Pool, Abends Lagerfeuer und BBQ’s und dann versuchen zeitig dem Hostellärm zu trotzen und früh zu schlafen. Aber da hier alle ähnliche Arbeiten haben ist hier auch unter der Woche nicht so ein Trubel wie anderwo. Das einzige Problem stellt da meine Zimmerkollegin dar. eine sympathische aber unglaublich LAUTE Person. Sie denkt laut, spricht laut und sie händelt alles LAUT. Dieser Umstand macht es mir schwer mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Habe mich eher der ruhigeren Community angeschlossen...

Jaa, so sehen meine Tage nun bis Weihnachten aus. Es ist eine tolle Community hier auf dem Camp. Es tut gut mal mit Leuten länger Kontakt zu haben und andere Reisende auch mal näher kennen zu lernen, Freundschaften zu schließen, was ja bisher noch nicht so richtig möglich war. Morgen wage ich einen neuen Autokaufversuch. Ich verrate mal noch nichts, aber das Auto ist diesmal sehr vielversprechender als die letzte Möhre. Ach und apropo Möhre… Das Auto von Trish hat über 550.000 km weg und fährt… Mein Wort zum Sonntag :D

 

Ich wünsche euch in der Heimat einen gemütlichen 2. Advent, bei Kerzenschein und den ersten Plätzchen vllt?! :)

Ich drücke euch ganz fest und denke an euch während ich morgen 10h lang „Wire lifte“…

Eure Franzi <3

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