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4 Tage Te Papa Museum

Kia Ora aus der quirligen, aufregenden, künstlerischem, weltoffenen, jungen und wunderschönen Hafenstadt Wellington. Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands und meines Erachtens eine der schönsten Städte hier. Nachdem die Fähre uns ja fast im Zentrum der Großstadt rausgeschmissen hat, war es unser Ziel während unseres kurzen geplanten Aufenthaltes zum einen das Museum Neuseelands, das Te Papa Museum, zu besuchen und zum anderen mal in das Nachtleben hier reinzuschnuppern. (Randbemerkung: Das letzte und erste Mal, dass wir aus waren war in Queenstown. Bis halb 12 haben wir es da geschafft, danach fielen uns aber schon quasi an der Bar die Augen zu :D Als „Outdoor-Survivaler“ leben wir hier jeden Tag fast ausschließlich mit dem Tageslicht, was bedeutet wenn es um 6 dunkel ist, dass nach dem Abendbrot meist nicht mehr viel los ist mit Oma und Opa und wir immer zwischen 9 und 10 im Bettchen liegen. (Unser Rekord liegt bei 20:45^^) Deswegen war es interessant zu sehen, wie wir unseren Rhythmus in der Großstadt nun durchbrechen konnten.)

Gesagt getan, nach verspäteter Fähre entfiel für uns das Museum für diesen Tag und wir machten uns schick für die Nacht (soweit wir das nach unseren Wochen in der Wildnis noch konnten :D). Als wir jedoch am „Münchener Hofbräuhaus“ ankamen um mit einem ordentlichen Hefeweizen und deftiger Weißwurst in die Nacht starten wollten, hatte dieses schon geschlossen, wie sämtliche andere Bars entlang der Hafenmeile… Sah nach einem schwierigen Start in unsere Party-Nacht aus. Auch die Straßen  waren weitestgehend leergefegt. Nach einiger Suche schienen wir aber den Dreh rausgefunden zu haben und hinter den kahlen Hauseingängen, versteckt in den Kellern der Bürogebäude versteckten sich die aaabgefahrensten Bars!!! Eine Oldschool-Antique Bar, eine glitzernde Schwulen- und Lesben-Bar und eine Piratenbar in denen wir im wahrsten Sinne des Wortes feurige Coktails serviert bekamen. Etwas lustig betrunken enterten wir dann noch in einem kleinen Club wo wir tatsächlich noch bis 4 tanzten und im Anschluss Hand zu unserem Django torkelten, wo wir ein paar Stunden in Wellingtons Straßen schliefen. Warum Wellington nun nur für seinen Kaffee so berühmt sein soll (Neuseeland Verhältnisse! Ich erinnere an die Wursthauptstadt Tuatapere) verstehen wir nicht. Die Barszene in Wellington, völlig unterschätzt unserer Meinung und definitiv einen Besuch wert, falls der ein oder andere sich mal in der Nähe aufhalten sollte ;)

Am Tag 2 stand dann nun endlich unser Museums Besuch an. Das Te Papa Museum ist unglaublich, es beherbergt zum einen abgefahrene Kunstausstellungen und zum anderen zahlreiche Ausstellungen über die Geschichte und die Maoris Neuseelands. Ich langweile euch nicht lang mit Einzelheiten. Es ist am Ende ein Museum was man selber gefühlt und gesehen haben muss!!! Wir wollten einen Tag in Wellington bleiben und zwei Ausstellungen sehen. Am Ende verlängerten unseren Aufenthalt 3 weitere Male, sahen in den 4 Tagen fast jede Ausstellung und haben eigentlich immer noch nicht genug!!

Eine tolle Geschichte noch am Rande: wir haben die Tage etwas außerhalb von Wellington auf einem Campingplatz nahe eines Parks geschlafen. Hier haben wir Mama Trish mit Kindern Georg und Ashleyn kennen gelernt, die uns kurzerhand zu sich nach Hause einluden, wo wir unsere Wäsche waschen durften (ok, das hat Trish gemacht), wir zum Abendbrot eingeladen wurden und wir eine ausgiebiege (dringend notwendige) warme Dusche nehmen durften (das haben wir selber gemacht :D). Wir hatten einen tollen Abend mit tollen Gesprächen und das erste mal seit vielen Wochen sogar mal wieder in einem Bett geschlafen. Das war Neuseeland wie ich es kennen geleernt und lieben gelernt hatte, mit gastfreundlichen und warmherzigen Kiwis! Was für eine tolle Familie :)

Wir sind überwältigt und fasziniert von dieser bunten jungen Stadt und haben zu guter Letzt sogar noch die „richtige“ Barmeile gefunden, wo der Bär 7 Tage die Woche tanzt. Für uns ist es nun aber wieder genug mit Großstadtleben! Uns zieht es wieder zurück in unser einfaches Camperleben und düsen nun weiter Richtung Auckland wo in einer Woche Mörtis Flieger wieder nach Hause abhebt.

Für mich sind nun inzwischen übrigens auch meine Neuseeland-Tage gezählt. Am 16.5. fliege ich nach Malaysia weiter um eine Freundin zu besuchen und mich noch etwas von südasiatischen Kultur anstecken zu lassen.

Wir melden uns bald wieder. Lasst es euch gut gehen und schreibt mal wie es euch so geht. Freue mich von euch zu hören!

Eure zwei Großstadteulen Franzi und Martin

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