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Think Narrow, Think Big

Nach einer dunklen Nacht mit Sternenhimmel an einem Scenic View südlich von Page, standen an diesem Sonntag die nächsten Highlights an.
Zunächst ging es eine kurze Strecke mit dem Auto bis kurz vor Page. Hier befindet sich der Upper und Lower Antelope Canyon, der zur Navajo Nation gehört und damit von den Navajo Indianern selbstverwaltet und vermarktet wird. Berühmt sind die zwei Teile des Canyon's für ihre Beams. Sonnenstrahlen fallen in den tiefen Canyon und verleihen dem roten Sandstein einen besonderen Orangeton. Wir entschieden uns für den besonders schmalen Lower Antelope, der nur über einige Leitern erreichbar und durchquerbar ist. Natürlich lassen sich die Navajos diese Attraktion einiges kosten, aber die Erfahrung möchte man anschließend nicht missen. In einer kleinen Gruppe, angeführt von der Navajo Marisa, stiegen wir in die tiefe Schlucht hinein. Sie erzählte uns nicht nur von der Entstehung des Canyons, sondern auch ein wenig über die Navajo Kultur. Außerdem half sie uns die ganz besonderen Farbspiele der Beams mit den Felswänden auf Fotos festzuhalten. Am Ende war uns der Besuch jeden Dollar wert.

Anschließend erreichten wir nach wenigen Minuten Autofahrt westlich von Page unser nächstes Ziel: Horseshoe Bend. An diesem Punkt lässt sich eine ganz besondere Flussschleife des uns weiter begleitenden Colorado Rivers bewundern. Viele Fuß tiefer windet sich der Fluss nahezu 180 Grad um ein Felsplateau. Das man hier nicht alleine ist, ließ sich an der Touristenschlange ablesen, die sich den kurzen Weg vom Parkplatz bis zur Felsklippe hinabwand. Nach ein paar Fotos und etwas Verweilzeit ging es zurück und weiter zum letzten Highlight an diesem Tag.

Dafür mussten wir jedoch zunächst den Colorado River verlassen und einen etwas längeren Weg nehmen. Schließlich erreichten wir den Grand Canyon National Park von Osten her am Desert Viewpoint. Hier am Watchtower, der der Bauweise der Indianer etwas nachempfunden ist, warfen wir den ersten atemberaubenden Blick in die weite Canyonlandschaft. Der Colorado River fließt so tief, dass man ihn nur ganz vereinzelt schimmern sieht. Entlang der Panoramstraße ging es Stück für Stück mit zahlreichen Viewpoints Richtung Grand Canyon Village. Jedes mal bot sich ein etwas anderer Blickwinkel. Nach einem Klogang am Visitor Center hatten wir ein ganz besonderes Erlebnis. Direkt neben der Tür grasten plötzlich zwei Deers in dem parkähnlich angelegten Areal und ließen sich auch von den zahlreichen Touristen nicht abschrecken. :D
Übereinstimmend stellten wir fest, dass wir die bisherigen besuchten Parks noch etwas schöner fanden. Das liegt zum einen an der deutlich höheren Masse an Touristen am Grand Canyon aber auch an den beeindruckenderen Felsformationen der anderen Parks. Dennoch war der Grand Canyon für uns an diesem Tagesende noch nicht beendet. Nach einer Nacht im nahen Tusayan sollte noch der westliche Bereich des South Rims folgen. Doch dazu mehr im nächsten Blog und nun viel Spaß beim Erkunden der Bilder ;)

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