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Reise nach Granvin

In der Nacht wurden wir von lauten Geräuschen und vielen Lichtern geweckt. Auf der Strasse neben unserem Rastplatz schien viel los zu sein. Wir schienen das Treiben draussen mit unserem Dasein jedoch nicht zu beeinflussen und so schliefen wir bis am Morgen weiter. Als wir erwachten und den ersten Blick nach draussen erhaschten, staunten wir nicht schlecht. Es hatte in der Nacht geschneit so das Strasse und Vito bedeckt von Schnee waren. Nun wussten wir auch die Fahrzeuge von letzter Nacht einzuordnen, es waren Pfadschlitten, die die Strasse räumten. Dank den nun gut geräumten Strassen war es trotz anhaltendem Schneien möglich die Reise fortzusetzen. Wir fuhren auf der Landstrasse am Hardangerfjord entlang. Diese wählten wir, da sie in diversen Reiseführern als sehr schön beschrieben wurde. Auch tolle Wanderungen zur Trolltunga hätte man machen können und wären auf unserem Plan gestanden. Doch der starke Nebel und der anhaltende Schneefall machte unsere Pläne zu nichte. Nach einem kurzen Check des Wetterberichts stand fest, dass in dieser Gegend das Wetter in den nächsten Tagen nicht besser werde. So entschlossen wir, etwas deprimiert, weiterzufahren und die schönen und empfolenen Aktivitäten bleiben zu lassen. Auf dem Weg überquerten wir in einem Tunnel einen blau beleuchteten Kreisel, der richtig cool aussah. Die Reise führte uns weiter nach Granvin, dort trieb uns der Hunger in eine kleine Pension namens Jaunsen Gjestgjevarstad. Die Besitzerin empfang uns herzlich und zeigte uns voller Stolz die gesamte Pension. Die beiden Häuser stammen aus dem Jahr 1674 und wurden mit viel Liebe renoviert und instand gehalten. Die alten aufbewahrten Utensilien und kleinen Accessoires verliehen den Räumen viel Scharm. Der Speiseraum war alt mit seinen hölzernen Möbel und alten Decken an den Wänden sehr authentisch und lud zum Verweilen ein. Die Besitzerin servierte uns eine köstliche Suppe und frisches Brot, welches sogar noch warm war, da es direkt aus dem Ofen kam. Gemeinsam mit Ihr und Eric dem Koch führten wir tolle Gespräche. Wir bekamen tolle Tips was wir noch besichtigen können. Etwas wehmütig verabschiedeten wir uns von den netten Leuten und verliessen die gastfreundliche und warme Küche. Das Wetter hatte sich in der Zwischenzeit gebessert und so fuhren wir zum empfolenen Wasserfall Skjervefoss. Wir genossen einen Verdauungsspaziergang, kletterten über die Steine hinunter zum Wasserfall und genossen die regen- und schneefreien Augenblicke. Dann fuhren wir weiter Richtung Bergen. Die Rastplätze wurden unterwegs seltener und so waren wir froh als auf einem grossen Parkplatz das Nachtlager gefunden war. Nach einer heissen Suppe trieb uns die Kälte ins Bett unter unsere warmen Decken.

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